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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Schätze im Stadtmuseum Rauschenberg

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Wieder ein spannender Tag im Museum. Seit Herr Daniel Heimbach die Schätze unseres Museums sichtet, die alten Karteikarten, auf denen jedes einzelne Objekt verzeichnet ist, mit der Sammlung vergleicht und anschließend in den Computer eingibt, tritt so manch Kleinod zu Tage. Unterstützt wird er dabei von der Praktikantin Gina Paulus, die Ihr einjähriges FOS Praktikum in der Verwaltung der Stadt Rauschenberg ableistet.

Rund 1500 Objekte, die in der Vergangenheit von den Bürgern Rauschenbergs zusammengetragen wurden, befinden sich in den Räumlichkeiten des Museums. „In der nächsten Zeit arbeiten wir daran, Hilfestellungen zu erarbeiten, die uns das Sammeln vereinfachen“, so Herr Heimbach.IMG 9927

Um unser Stadtmuseum neu strukturieren zu können, neue, zeitgemäße Ausstellungsflächen zu bestücken, gehören diese Arbeiten wie das intensive Sichten der Sammlung dazu. „Die Sammlung ist die Basis des Museums“, so Herr Heimbach weiter. „Begriffe wie Sammlungsprofil, Sammlungsstrategie und Sammlungspflege sind im Rauschenberger Museum aktuell“, dies bedeutet, dass die Museumsverantwortlichen aus den letzten Jahren eine gute Arbeit geleistet haben. Aber zum Sammeln gehört auch das Entsammeln. Ein modernes Museum soll neben der Geschichte auch Geschichten erzählen. Schnell ist hier der dünne Grad von Wichtig für Rauschenberg zu unübersichtlich überschritten. Aber hier liegt auch der Reiz in der Vielfältigkeit der Sammlung.

Zwei Beispiele für diese Vielfältigkeit sind zum einen eine alte Tapete aus Leder. Diese wurde um 1850 hergestellt und befand sich ursprünglich im Burgmannenhaus in Rauschenberg. Das Objekt wurde aus vier verschiedenen Teilen zusammengenäht, diese tragen zwei geprägte Motive. Die Motive zeigen Bäume. Die gesamte Tapete wurde grundiert und anschließend bemalt. Die Farben halten sich in Goldbronze und Tempera. Genutzt wurde die 90x100cm große Tapete im Burgmannenhaus als Dekoration der Wände.

In die Sammlung des Stadtmuseum Rauschenberg wurde die Tapete im Jahre 1955 von Hans Koch eingebracht.

Ein  anderes Beispiel in der Sammlung unseres Museums ist ein Spielautomat, der vermutlich 1920 oder früher gefertigt wurde. Der Automat ist einer der wenigen noch erhaltenen nur mechanisch funktionierenden Spielautomaten. Heute bekannter sind die modernen elektronischen „Flipper“. Das viel gespielte und abgenutzte Gerät wurde geschickt aus Holz, Metall und Glas zusammengebaut. Leider fehlen ein vermutlich ehemals vorhanden gewesener Holzfuß und die Abdeckscheibe des Spiels. Herr Graf aus der Marktsraße 6 übergab den Spielautomaten im Juli 1987 dem Museum.

Sollten Sie auch Interesse haben, die verborgenen Schätze des Museums neu zu ordnen, diese in eine moderne, zeitgemäße Struktur zu überführen, so sind Sie dazu herzlich eingeladen. Die Gruppe der Museumskümmerer wird täglich größer und beschränkt sich nicht nur auf Personen aus der Kernstadt sondern spricht Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet an. Bei Interesse melden Sie sich bitte an Jörg Näther, Telefon: 06425 923929 oder via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.