Musesumserweiterung "Alte Schmiede"

alte Schmiede

Der 1912 errichtete Backsteinbau war schon Ziel der Abrissbirne, sein Ende nur eine Frage der Zeit. Durch eine enge Zusammenarbeit des Arbeitskreises, der Denkmalpflege und nicht zuletzt der Stadt Rauschenberg, die das Gebäude erwarb, konnte ein Kleinod geschaffen werden das auch über die Region hinaus als positives Beispiel für ehrenamtliche Tätigkeit im Zusammenarbeit mit öffentlichen Gremien gelten darf. 

Zu verdanken ist dies aber auch den Helfern, die Stunde um Stunde gegen den Verfall und für den Erhalt der alten Schmiede an  Arbeitsleistung investiert haben. So offenbart die Schmiede, die mit Liebe zum Detail restauriert wurde, Ihre wahre Schönheit erst im Inneren des kleinen Gebäudes. Die Schmiede ist nicht nur ein Museum sondern auch eine voll funktionsfähige Manufaktur. Gerätschaften und Werkzeuge, zum großen Teil schon Jahrhunderte alt, kommen heute noch zum Einsatz. So zeigt Kurt Rohde in regelmäßigen Abständen größeren und kleineren Gruppen die Arbeitsweise eines Schmiedes und klärt über die Funktion der einzelnen Werkzeuge und Gerätschaften auf. Hierbei legt er besonderes Augenmerk auf die kleinen Besucher, die dann auch mal einen Hammer schwingen dürfen aber auch den großen Besuchern wird einiges geboten.

Die Schmiede wurde in das bewährte Museumskonzept des Dorfmuseum im Daniel-Martin-Haus integriert. Die Öffnungszeiten des Museums sind im März bis November jeweils der dritte Sonntag im Monat (14-17 Uhr) und nach besonderer Vereinbarung. Sonderprogramme entnehmen Sie bitte der Internetseite: http://www.ak-schwabendorf.de.

Es werden auch Führungen für Gruppen (nach Vereinbarung) angeboten, Schwerpunkt liegt hierbei auf der spannenden Dorfgeschichte Schwabendorfs und Ihren hugenottischen und waldenser Wurzeln.

 

Foto:OP-Marburg