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Veranstaltungskalender

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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Theater

Verlegung der Sprechstunde des Ortsgerichts

Die nächste Sprechstunde des Ortsgerichts Rauschenberg findet wegen des Feiertages Karfreitag bereits am

                        Freitag, den 7. April 2017

in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses, Turmeingang, 2. Stock statt.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-22 zu erreichen. Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/60 22 99 8 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

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Es geht voran

LampeZuerst möchten wir wieder eines der vielen Schätze aus dem Museum vorstellen. Eine Straßenlampe von 1890. Die Lampe befand sich an fast jeder Straßenkreuzung und wurde am Abend heruntergelassen. Bevor sie hell strahlte wurde täglich der Zylinder gereinigt und das Petroleum aufgefüllt um die Lampe anschließend wieder hochzuziehen. Das Licht der Lampe erlosch, wenn das Petroleum leer war.

Die ca. 80cm hohe Straßenlampe wurde in einer unbekannten Lampenwerkstatt hauptsächlich aus Metall und Glas gefertigt. Sie befand sich schon immer im Besitz der Stadt und wurde 1955 in unser Rauschenberger Museum eingebracht.

Unser Museum, mit fast hundertjähriger Geschichte, befindet sich im Umbruch. Aus dem Dornröschenschlaf der letzten Jahre wachgeküsst, wird in diesen Tagen die Zukunft des Museums neu gestaltet. Die wohl spannendste Neuerung auf dem Weg vom Heimatmuseum zum Stadtmuseum sind das Planen und das Durchführen einer strukturierten und zeitgemäßen Dauerausstellung. Und wie bei einem guten Film, muss auch hier ein Roter Faden durch die Geschichte der Stadt und des Museums führen. Viele kleine und größere Highlights, aber auch Platz zum Ausruhen und Nachdenken müssen in den kleinen Räumen im Dachstuhl des Rathauses eingebettet werden.

In der heutigen Zeit wird immer und überall nach einem Alleinstellungsmerkmal geforscht, dass die Besucher magisch anziehen sollen. Diese Aufgabe ist nur eine der mannigfaltigen Beschäftigungsfelder, die sich innerhalb unseres Museums auftun. Zu einem modernen Museum sollten aber auch das Bewahren, Forschen, Dokumentieren und Vermitteln von Inhalten Berücksichtigung finden. Ferner die Planung von Aktionen wie Lesungen, Ausstellungen oder Führung zur Finanzierung des Museumsbetriebes, aber auch das Heranführen und Einbinden von neuen Interessengruppen aber auch von Einzelpersonen muss Ziel eins auf freiwilliger Arbeit fußendem Museumsbetrieb sein. Viele dieser Aufgaben können durch Aufbau von Netzwerken und die enge Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen, Firmen und Menschen aus Rauschenberg kann hier stark unterstützend wirkend. Dennoch verbleibt eine große Aufgabe bei den zukünftigen Helfern, die sich um das Museum kümmern möchten. Beispiele hierfür, für diese Aufgabenfelder wären z.B. Besucherservice, Depotverwaltung, Werbung, Inventarisierung, Museumspädagogik, Publikationen und Restaurierung.

Damit diese Aufgaben zukünftig gemeistert werden, sucht unser Museum engagierte Bürger aus Rauschenberg und seinen Stadtteilen. Zeit, Talent, Fantasie und Energie sind hier die Zauberworte, die das Museum beleben wird und neue Perspektiven hervorruft.

Mit Ihrer Mitwirkung am städtischen Museum kann Rauschenberg als Gemeinschaft aller Bürgerinnen und Bürger modern begreifbar und erlebbar gemacht werden.

Haben sie Interesse und Lust sich an dieser tollen Aufgabe zu beteiligen, schon bald andere Museumskümmerer aus dem gesamten Stadtgebiet kennenzulernen und Teil eines Teams zu werden? – Am 09.02.2016, 19 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus gibt es das erste Treffen von engagierten Bürgern.

Der Kran für die erste Windkraftanlage steht

IMG 9935Das erste Fundament ist ausgehärtet und seit Tagen rollen die Schwertransporte durch das nächtliche Sindersfeld Richtung Roteküppel. Nun sieht man auch schon den Kran sich in den Himmel strecken. Es wird ernst, nun werden die einzelnen Komponenten der  Windkraftanlage Stück für Stück aufeinander gebaut, Auf das Fundament wird der Turm, der aus mehreren riesigen Rohren zusammengebaut wird, gestellt. Darauf die Gondel, die die Nabe und den Stromerzeuger, der ähnlich wie ein Dynamo am Fahrrad funktioniert, aufnimmt. An die Nabe werden dann die drei Rotoren angebracht. Mit einer Gesamthöhe von mehr als 200m und einer Nabenhöhe von etwa 140m werden die fünf Windkraftanlagen schon weithin sichtbar sein.

Ferienprogramm 2017 endlich da!

Ferienspiele 2017 neu grEs ist so weit, das Ferienprogramm 2017 der Stadt Rauschenberg ist da!

Ab 1. Februar 2017 wird das Programm mit den dazugehörigen Anmeldeformularen, zunächst online unter www.rauschenberg.de, zum Ausdrucken zur Verfügung stehen.

Bis Ende Februar liegen dann auch die Flyer wie gewohnt überall aus.

Auch in diesem Jahr stehen wieder jede Menge Spiel, Spaß und gute Laune auf unserem Programm. Los geht der Ferienspaß in den Osterferien mit dem Burgwaldcamp, in den Sommerferien geht es weiter mit den Ferienspielen in Bracht und in Rauschenberg.  Wer Lust auf Urlaub hat, ist mit  unserer Kinder- und Jugendfreizeit in den Sommerferien genau richtig. In diesem Jahr geht es an die Ostsee und erfahrungsgemäß sind die Plätze sehr schnell vergriffen, also an alle Interessierte, nicht zu lange warten! Abschluss unseres Ferienprogramms sind wie immer die Herbstferienspiele in Ernsthausen.

Die Anmeldungen für die Ferienfreizeit und das Burgwaldcamp 2017 stehen ab dem 31.01.2017 online zur Verfügung.

Nähere Informationen findet Ihr im Internet auf der Startseite der Stadt Rauschenberg.

Schätze im Stadtmuseum Rauschenberg

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Wieder ein spannender Tag im Museum. Seit Herr Daniel Heimbach die Schätze unseres Museums sichtet, die alten Karteikarten, auf denen jedes einzelne Objekt verzeichnet ist, mit der Sammlung vergleicht und anschließend in den Computer eingibt, tritt so manch Kleinod zu Tage. Unterstützt wird er dabei von der Praktikantin Gina Paulus, die Ihr einjähriges FOS Praktikum in der Verwaltung der Stadt Rauschenberg ableistet.

Rund 1500 Objekte, die in der Vergangenheit von den Bürgern Rauschenbergs zusammengetragen wurden, befinden sich in den Räumlichkeiten des Museums. „In der nächsten Zeit arbeiten wir daran, Hilfestellungen zu erarbeiten, die uns das Sammeln vereinfachen“, so Herr Heimbach.IMG 9927

Um unser Stadtmuseum neu strukturieren zu können, neue, zeitgemäße Ausstellungsflächen zu bestücken, gehören diese Arbeiten wie das intensive Sichten der Sammlung dazu. „Die Sammlung ist die Basis des Museums“, so Herr Heimbach weiter. „Begriffe wie Sammlungsprofil, Sammlungsstrategie und Sammlungspflege sind im Rauschenberger Museum aktuell“, dies bedeutet, dass die Museumsverantwortlichen aus den letzten Jahren eine gute Arbeit geleistet haben. Aber zum Sammeln gehört auch das Entsammeln. Ein modernes Museum soll neben der Geschichte auch Geschichten erzählen. Schnell ist hier der dünne Grad von Wichtig für Rauschenberg zu unübersichtlich überschritten. Aber hier liegt auch der Reiz in der Vielfältigkeit der Sammlung.

Zwei Beispiele für diese Vielfältigkeit sind zum einen eine alte Tapete aus Leder. Diese wurde um 1850 hergestellt und befand sich ursprünglich im Burgmannenhaus in Rauschenberg. Das Objekt wurde aus vier verschiedenen Teilen zusammengenäht, diese tragen zwei geprägte Motive. Die Motive zeigen Bäume. Die gesamte Tapete wurde grundiert und anschließend bemalt. Die Farben halten sich in Goldbronze und Tempera. Genutzt wurde die 90x100cm große Tapete im Burgmannenhaus als Dekoration der Wände.

In die Sammlung des Stadtmuseum Rauschenberg wurde die Tapete im Jahre 1955 von Hans Koch eingebracht.

Ein  anderes Beispiel in der Sammlung unseres Museums ist ein Spielautomat, der vermutlich 1920 oder früher gefertigt wurde. Der Automat ist einer der wenigen noch erhaltenen nur mechanisch funktionierenden Spielautomaten. Heute bekannter sind die modernen elektronischen „Flipper“. Das viel gespielte und abgenutzte Gerät wurde geschickt aus Holz, Metall und Glas zusammengebaut. Leider fehlen ein vermutlich ehemals vorhanden gewesener Holzfuß und die Abdeckscheibe des Spiels. Herr Graf aus der Marktsraße 6 übergab den Spielautomaten im Juli 1987 dem Museum.

Sollten Sie auch Interesse haben, die verborgenen Schätze des Museums neu zu ordnen, diese in eine moderne, zeitgemäße Struktur zu überführen, so sind Sie dazu herzlich eingeladen. Die Gruppe der Museumskümmerer wird täglich größer und beschränkt sich nicht nur auf Personen aus der Kernstadt sondern spricht Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet an. Bei Interesse melden Sie sich bitte an Jörg Näther, Telefon: 06425 923929 oder via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Windpark zu Rauschenberg

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Seit Ende letzten Jahres wird der zukünftige Windpark auf dem „Roteküppel“ gebaut. Zurzeit herrscht aber aufgrund der niedrigen Temperaturen und der Schneelage wenig Treiben auf der Baustelle. Der Beton kann bis zu einer Temperatur von -5°C eingebracht werden, da es aber tiefen Frost mit bis zu -16°C gab, muss auf ein Ansteigen der Temperaturen und auftauen der Baustelle gewartet werden. Das gibt uns Gelegenheit einmal das Entstehen eines solchen Projektes näher zu beleuchten.

Zu Grunde liegt  eine gemeinsame Absichtserklärung von Magistrat der Stadt Rauschenberg und der Firma Krug Immobilien GmbH & Co KG vom 17.07.2013. Hier wurde die Planung von 5 Windenergieanlagen, die Übernahme von 1 bis max. 2 Windenergieanlagen durch die Stadt Rauschenberg oder einer Betreibergesellschaft, die Planung unter Berücksichtigung der bestehenden Waldstrukturen, der Bau der Windenergieanlagen (WEA) überwiegend am Hauptwegenetz und der finanzielle Ausgleich der WEA untereinander beschlossen.

In ganz Hessen wurden in den letzten Jahren sogenannte Vorrangflächen ausgewählt. Hier wurde einzig darauf geachtet wieviel Wind im Jahresdurchschnitt weht und ob dieser ausreicht, eine oder mehrere Windkraftanlagen anzutreiben. Weitere Untersuchungen folgten, so wurden Tierschutz- und Denkmalschutzaspekte mit einbezogen.

Im Verlauf der Planung und zur Erreichung der Genehmigung des Windparks haben Stadt und Projektierer gemeinsam den Verzicht eines Standortes erklärt, in dessen Sicherheitsabstand in 2014 ein Uhu gebrütet hat. Viele Umplanungen waren nötig, um sowohl den Sicherheitsabstand zum Uhunest als auch zur Wasserschutzzone zu gewährleisten. Weitere Sonderuntersuchungen aufgrund von Hinweisen vor Ort hinsichtlich eines vermuteten Haselmausvorkommens und der Denkmalschutzbehörde für eine Sichtfeldanalyse der Windenergieanlage (WEA)  waren zu Rathaus, Kirche und Schlossruine nötig. Nun wurden alle Beteiligte, dies sind u.a. die Stadt Rauschenberg, die Stadt Kirchhain, das Forstamt Burgwald – Revierförsterei Rauschenberg, das Forstamt Kirchhain und die Privatbesitzer der Grundstücke entlang der Kabelstrecke sowie der Firma Krug, an einen Tisch geholt um die Planung mit diesen zu Besprechen. Von Anfang an stellte sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten angenehm und kooperativ dar.  Eine neue Zufahrt wurde angelegt um den LKW’s genügend Platz zum Rangieren zu gewährleisten und das erste Fundament für WEA1 ist gegossen, für die WAE4 wurden die Eisen gebunden und bei der WAE2 ist dieser Bauabschnitt im vollen Gange. Das Ziel mit der Fertigstellung bis Ende April der fünf Anlagen ist aber zurzeit nicht gefährdet.  Durch die fünf Windkraftanlagen wird zukünftig so viel Strom erzeugt wie 10.000 Haushalte im Jahr verbrauchen. Dies ist ein weiteres Mosaiksteinchen der ersten Bioenergiestadt Deutschlands für ein besonders lebenswertes Rauschenberg.