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Veranstaltungskalender

März 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Theater

Verlegung der Sprechstunde des Ortsgerichts

Die nächste Sprechstunde des Ortsgerichts Rauschenberg findet wegen des Feiertages Karfreitag bereits am

                        Freitag, den 7. April 2017

in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses, Turmeingang, 2. Stock statt.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-22 zu erreichen. Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/60 22 99 8 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

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Eigentum verpflichtet – Grenzen sind einzuhalten

 

Die Stadt Rauschenberg hat in den letzten beiden Jahren zwei Feldwege verlegen müssen, da sich die Lage der Feldwege aus verschiedenen Gründen verschoben hatte und sich nun große Teile der Wege auf Privatbesitz befanden.

Nachdem die Wege durch ein Vermessungsbüro neu eingemessen waren, wurden diese mit großem Aufwand durch den Bauhof verlegt. Die Kosten hat die Stadt Rauschenberg alleine getragen.

Anderseits ist den Mitarbeitern der Stadt Rauschenberg bereits mehrfach aufgefallen, dass Wege, insbesondere Banketten, nicht mehr die Breite haben, die sie laut Kataster haben müssten. Landwirte pflügen teilweise Banketten um und nutzen diese städtischen Flächen zum Anbau von Feldfrüchten. Banketten haben einen hohen naturschutzfachlichen Wert. Sie dienen größtenteils als Rückzugsfläche für Kleintiere und sind daher ein wichtiger Bestandteil für einen guten Artenschutz.

Wir bitten daher die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Flächen darauf zu achten, dass die Grenzen eingehalten werden. Wir werden die Einhaltung der Grenzen ab diesem Jahr verstärkt kontrollieren, hoffen aber darauf, dass die Grenzen freiwillig eingehalten werden.

Der Magistrat der Stadt Rauschenberg

Michael Emmerich

Bürgermeister

Wenn das liebe Geld nicht wär

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So oder so ähnlich könnte man die Museumsberatung von Frau Bernadette Gorsler, Vertreterin des hessischen Museumsverbandes beschreiben, die das traditionelle Stadtmuseum mit der fast 100jährigen Geschichte in den letzten Tagen besuchte.

Bei einer gemeinsamen Begehung konnte sich Frau Gorsler einen Eindruck über unser Museums verschaffen. Im anschließenden Gespräch bestätigte sie, dass die neuen Ideen für etwaige  Schwerpunkte des Museums die eines neuen zeitgemäßen Museums sind. Nach einen kurzen Blick in die Datenblätter zeigte sie sich erstaunt über fachgerechte Dokumentation und erklärte diese als ausreichend. Damit zukünftig auch die Besitzverhältnisse der einzelnen Objekte festgehalten werden, übereichte uns die Museumsberaterin ein Eingangsbuch, in dem nach abwägen der zukünftigen Museumsbetreuer die gespendeten oder geliehenen Ausstellungsstücke ein aber auch ausgetragen werden. Hierzu wird Herr Daniel Heimbach verschiedene Hilfsmittel ausarbeiten, die eine zielorientierte, moderne Museumssammlung ausmacht.

Das Museum entspricht zurzeit eher einer Sammlung von Gegenständen vergangener Zeiten mit dem Schwerpunkt auf dem letzten Jahrhundert. So gibt es alleine 10 Bügeleisen, die auf dem Ofen erwärmt und dann benutzt wurden. Drei Spinnräder, keines verwendbar, oder aber eine größere Anzahl von Schreibmaschinen zeigen einen weiteren Problempunkt auf, es gibt kein Depot. Frau Gorsler gab den Tipp, dass ein Depot dem Museum helfen würde. Sobald ein Depot zur Verfügung steht könnten die inventarisierten Objekte mit großer Vorsicht gereinigt und verpackt werden, auch sollten nicht 10 Objekte eingelagert werden, sondern nur 2 oder 3.

Nachdem die bisherigen Kooperationen abgefragt wurden, befürworteten alle Beteiligten die Wiederaufnahme der aktiven Kommunikation mit dem Museumsverband.

Ein wichtiges Thema der Museumsberatung war eine neue Dauerausstellung. In dieser Thematik wurden Punkte wie die Zielgruppen der Ausstellung besprochen.

Frau Gorsler könnte sich die Bereitstellung von freiberuflichen Kulturwissenschaftlern und Historikern als erste Förderungsmöglichkeiten vorstellen. Es wurden hilfreiche Informationen gegeben, so kann das Museum mit etwas Glück schon demnächst Hilfe für die Bestandssicherung erhalten. Erklärt wurde auch, dass sobald ein Konzept für die neue Dauerausstellung vorliegt, Anträge auf  finanzielle Unterstützung des Museums eingereicht werden können. Diese sind aber auch von Nöten. Fast alle textilen Ausstellungsstücke sind in einem sehr bedenklichen Zustand und fangen an zu verfallen. Auch die alte Bemalung des einstigen Feuerwehrwagens bedarf einer gründlichen Restaurierung. Es genügt nicht, Objekte einfach nur in einen trockenen Raum zu stellen sondern diese müssen umhegt und gepflegt werden. Ähnlich sieht es mit den Trachten und dem Rauchenberger Zimmer aus. Jahrzehntelange Verwahrung der Ausstellungsobjekte trugen auch hier dazu bei, dass langsam aber sicher diese sich auflösen. Alleine die Rettung einer Tracht kann leicht einen vierstelligen Betrag kosten. Auch hier sollte daher auf eine exemplarische Eingrenzung der Ausstellungsstücke Wert gelegt werden.  

Sowohl die erfahrene Museumsberaterin als auch die Vertretung des KVR’s, der IG Schloßberg und der Stadtverwaltung sind sich einig das demnächst viele kleine aber vor allem neue Schritte gegangen werden müssen.

Wer Lust hat, diese Schritte zu begleiten und sich bei der Neuausrichtung des Museums mit einbringen möchte, wendet sich bitte an Herrn Jörg Näther, Telefon 06425 923929 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ein jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt – aber manchmal wird man auch mitgenommen

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Auf großes Interesse stieß die erste Veranstaltung zum Thema E-Mobilität und Carsharing in Rauschenberg. 31 Interessierte aus den Stadtteilen und der Kernstadt fanden Ihren Weg in die Kratz’sche Scheune. Herr Michael Schramek aus Jesberg, Geschäftsführer des Mobilitätsberatungsunternehmens EcoLibro GmbH sowie Vorstand vom „Netzwerk intelligente Mobilität e.V. (NiMo)“, führte durch den Abend. Zu Anfang stand ein kleiner Abriss über die aktuelle Technik bei E-Mobilität. Heutige moderne Elektroautos, und hier ist nicht nur der Tesla gemeint,  haben bereits eine Reichweite von 300 bis 400 km und können an Schnellladestationen innerhalb von 30 Minuten wieder aufgeladen werden. Ölkonzerne, auch von der Arabischen Halbinsel, investieren immer häufiger in erneuerbaren Energien und fahren ihr Kerngeschäft zurück. „Wir befinden uns in einem weltweiten enormen Umbruch hin zu einer elektromobilen Gesellschaft“, so Herr Schramek. In den nächsten 10 Jahren werden diese Veränderungen immer stärker von Bedeutung werden. Selbstfahrende Autos und Busse halten Einzug in Städte und dem flachen Land. Die deutsche Bahn experimentiert mit selbstfahrenden kleinen Buseinheiten für bis zu neun Passagiere, die dann schneller getaktet auch auf dem flachen Land eine lohnende Alternative darstellen können. Die Welt wird sich in den nächsten Jahren diesbezüglich schnell verändern, so das Fazit.

Im nächsten Abschnitt wurden die bestehenden Carsharingmodelle vorgestellt. Jesberg hat hier ein sehr breit gefächertes Angebot, angefangen von Mitfahrerbänken, Pedelecs (Elektrofahrräder), elektrische Lastenfahrräder bis hin zu den beiden Carsharingfahrzeugen.

Getragen wird dieses Beispiel durch den Verein „Vorfahrt für Jesberg“. Die Fahrzeuge und die Logistik sind angemietet, bzw. werden durch Firmen bereitgestellt. In Deutschland dürfen nämlich gemeinnützige Vereine keine eigenen Fahrzeuge vermieten. Weitere Modelle wurden vorgestellt, u.a. auch „schöner mobil“ aus Schönstadt. Das Rauschenber in dieser Thematik nicht alleine steht zeigen Initiativen wie in Caldern oder Gemünden, die sich wie wir Rauschenberger in der Informationsphase befinden.

Im letzten Teil der Abendveranstaltung ging es darum einen IST-Stand in Rauschenberg herauszuarbeiten. Nun war jeder Einzelne mit seinem Wissen gefragt. Wie steht es mit dem ÖPNV, der Infrastruktur oder der Bereitschaft jedes Einzelnen sich auf Carsharing und Elektromobilität einzulassen.

Die Herausforderung für Rauschenberg besteht darin, die Möglichkeiten für eine flächendeckende Lösung für Rauschenberg zu erarbeiten. Die an diesem Abend zusammengetragenen Informationen werden nun durch EcoLibro ausgewertet und den Teilnehmern zu Verfügung gestellt. Die 3,5 Stunden haben sich gelohnt, so der Tenor der hochmotivierten Teilnehmer.

In den nächsten Wochen wird es eine Onlineumfrage zum Thema „Fahrverhalten – wann fahre ich Auto“ geben. Die Umfrage wird durch die Stabstelle Umwelt und Klimaschutz des Landkreises durchgeführt. Unter allen Teilnehmern wird eine Fahrt mit einem Tesla verlost.

Um ein Carsharing / Mobilitätssystem für Rauschenberg zu entwickeln ist für die nächsten Wochen eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema in Rauschenberg geplant.

Sollte auch Ihr Interesse an diesem Themenbereich geweckt worden sein, so ist Ihr Ansprechpartner in der Stadtverwaltung Herr Jörg Näther, Telefon: 06425 923929 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.   

Gefahr im Wald nach Sturm und Nassschnee

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Der Hessische Waldbesitzerverband fordert die Bevölkerung auf, heute und in den kommenden Tagen den Wald zu meiden. Der Sturm "Egon" hat überall einzelne Bäume angedrückt. Solche schrägstehenden Bäume können auch in den nächsten Tagen jederzeit umstürzen.  In den Baumkronen hängt nasser und schwerer Schnee. Unter der Last brechen immer wieder Äste ab, fallen zu Boden oder bleiben in der Baumkrone hängen. Auch in den kommenden Tagen können sich aus den Baumkronen abgebrochene Teile lösen und unverhofft aus großer Höhe zu Boden stürzen. Herabstürzenden Baumteile sind lebensgefährlich.

Die Waldbauern und Förster werden nach dem Ende des Schneesturms die Wälder begutachten und als erstes für die Verkehrssicherung an öffentlichen Wegen und Strraßen sorgen. Zunächst werden umgestürzte Bäume und abgebrochene Kronen beseitigt und umsturzgefährdete Bäume gefällt. Erst dann werden an Hauptwanderwegen im Wald Gefahren durch sturmgeschädigte Bäume beseitigt. Die Aufräumarbeiten im Wald können einige Tage dauern. Aus Sicherheitsgründen können Waldwege mit Schildern und Trassierbändern für einige Tage gesperrt werden. Erholungssuchende werden gebeten, Wegesperrungen unbedingt zu beachten. Die hessischen Waldbesitzer und Förster wünschen sich, dass sich in der Bevölkerung von selbst mehr Sensibilität und Verständnis für die Folgen und Gefahren solcher Naturereignisse entwickelt.


Ansprechpartner: Christian Raupach 0172-7803829

Hessischer Waldbesitzerverband e. V.
Hauptgeschäftsstelle
Taunusstraße 151
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172/7047, Fax: 06172/599253
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Neuer Schwung für das alte Museum

Museum 2017Daniel Heimbach, 22 Jahre alt, studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Museumskunde. Für seine Praxisphase des Studiums ist er nach Rauschenberg gekommen um hier im Rahmen eines Praktikums im städtischen Museum die Möglichkeiten einer Neuausrichtung zu prüfen. Ziel ist es in Rauschenberg für das beinahe hundertjährige Museum ein neues und modernes Konzept zu erarbeiten.

Dieses Konzept setzt sich aus mehreren Teilkonzepten zusammen, so wird zum Beispiel ein Sammlungskonzept erstellt. Der Sammlungsschwerpunkt des Rauschenberger Museums sind Handwerksobjekte aus verschiedenen Jahrhunderten, außerdem die Teilsammlungsbereiche der Wohnkultur und der Landwirtschaft.

Von besonderer Bedeutung für die Sammlung sind die Sammlungsteilbereiche der Rauschenberger bzw. hessischen Trachten und der Objekte mit stadtgeschichtlichem Bezug.

Die Sammlung selbst weist einen hohen Grad an Vielfältigkeit auf. So befinden sich beispielsweise neben Dachziegeln von 1784, historische Laternen und Bibeln von 1710 in der Sammlung. Die Gesamtobjektanzahl wurde in einem Bericht an den hessischen Museumsverband, vermutlich in den 1980er Jahren, mit 1050 angegeben und liegt derzeit bei ungefähr 1250 Objekten.

Zum Gesamtkonzept gehört die Planung für eine Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, ein Konzept für die Sicherung und Bewahrung der Museumsobjekte und ein Vermittlungskonzept. Hierzu gehört die Abbildung der Stadtgeschichte von einst einer kleinen Ackerbauernstadt aus den Anfängen bis heute, der modernen Bioernergiestadt.

Ein elementarer Punkt der Arbeit ist es, eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu finden, die das Rauschenberger Museum in der Zukunft unterstützen.

Gemeinsam mit Mitgliedern des KVR, der IG Schlossberg, der Geschichtswerkstatt und weiteren engagierten Persönlichkeiten wird eine neue Dauerausstellung entwickelt.

Wir wollen gemeinsam eine Ausstellung schaffen, mit der sich alle Bürger Rauschenbergs identifizieren können. Darüber hinaus sollen auch den Gästen der Stadt die Themen interessant vermittelt werden. Das Museum soll künftig, in alter Tradition, wieder zu einer Begegnungsstätte werden, die nicht allein den wunderbaren Ausblick beim Turmrundgang bietet.

Das Praktikum bietet Herrn Heimbach eine gute Möglichkeit, seine Fähigkeiten auszubauen und ein interessantes praxisnahes Thema für seine Bachelorarbeit zu wählen.

Habe Sie Lust und Interesse an und in Ihrem Museum mitzuarbeiten, so melden Sie sich an Jörg Näther, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06425 923929.