Neuesten Rauschenberger Nachrichten

Feuerwehr Rbg Tag der offenen Tür

Kunstwerkstatt

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Erdbeerfest 2017

Bauplätze in Rauschenberg

700 Jahre Burgholz

Frühlingsfest in Schwabendorf

Open House 2017 - SW Motech

Bu bauen und wohnen
Bu ferienspiele
Bu Windenergiepark
bu Feuerwehr
bu Schatzkiste
Bu Kunstwerkstatt

Veranstaltungskalender

Mai 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

10m² Tonziegel für den Waldspielplatz

Liebe Rauschenbergerinnen und Rauschenberger, die Stadt Rauschenberg sucht für ein Nachhaltigkeits-Projekt auf dem Waldspielplatz 10m² alte Tonziegel, rot,  Biberschwanz oder Falzziegel als Spende.

Bitte keine Betontiegel oder ähnliches anbieten.

Wenn Sie diese Ziegel der Stadt spenden wollen, so informieren Sie bitte Herrn Jörg Näther, 06425 923929 oder j.naether@rauschenberg.de.

Rauschenberger Stadtmuseum 

Freibad2017

Stadtbücherei Rauschenberg
Die Renovierungsarbeiten in der Stadtbücherei Rauschenberg konnten leider noch nicht abgeschlossen werden. Aus diesem Grund bleibt die Stadtbücherei noch bis voraussichtlich 2. Juni 2017 geschlossen. Bei Fragen rund um den Grillplatz Rauschenberg melden Sie sich bitte bei Familie Müller, Tel.: 06425 1525.

 

Schließung Stadtverwaltung und Bauhof
Die Stadtverwaltung und der städt. Bauhof sind am Freitag, den 26. Mai 2017 geschlossen. Den Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter den folgenden Rufnummern:

Bauhof: 0152 34367309
Wasserversorgung: 0152 34278441

Am Samstag, den 27. Mai 2017 findet keine Annahme von Bauschutt statt.

 

Westende

Ankunft in Westende

Abendlich Begrüßung

Ausflug nach Oostende

Offizieller Empfang

Ferienprogramm 2017 endlich da!

Ferienspiele 2017 neu grEs ist so weit, das Ferienprogramm 2017 der Stadt Rauschenberg ist da!

Ab 1. Februar 2017 wird das Programm mit den dazugehörigen Anmeldeformularen, zunächst online unter www.rauschenberg.de, zum Ausdrucken zur Verfügung stehen.

Bis Ende Februar liegen dann auch die Flyer wie gewohnt überall aus.

Auch in diesem Jahr stehen wieder jede Menge Spiel, Spaß und gute Laune auf unserem Programm. Los geht der Ferienspaß in den Osterferien mit dem Burgwaldcamp, in den Sommerferien geht es weiter mit den Ferienspielen in Bracht und in Rauschenberg.  Wer Lust auf Urlaub hat, ist mit  unserer Kinder- und Jugendfreizeit in den Sommerferien genau richtig. In diesem Jahr geht es an die Ostsee und erfahrungsgemäß sind die Plätze sehr schnell vergriffen, also an alle Interessierte, nicht zu lange warten! Abschluss unseres Ferienprogramms sind wie immer die Herbstferienspiele in Ernsthausen.

Die Anmeldungen für die Ferienfreizeit und das Burgwaldcamp 2017 stehen ab dem 31.01.2017 online zur Verfügung.

Nähere Informationen findet Ihr im Internet auf der Startseite der Stadt Rauschenberg.

Schätze im Stadtmuseum Rauschenberg

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Wieder ein spannender Tag im Museum. Seit Herr Daniel Heimbach die Schätze unseres Museums sichtet, die alten Karteikarten, auf denen jedes einzelne Objekt verzeichnet ist, mit der Sammlung vergleicht und anschließend in den Computer eingibt, tritt so manch Kleinod zu Tage. Unterstützt wird er dabei von der Praktikantin Gina Paulus, die Ihr einjähriges FOS Praktikum in der Verwaltung der Stadt Rauschenberg ableistet.

Rund 1500 Objekte, die in der Vergangenheit von den Bürgern Rauschenbergs zusammengetragen wurden, befinden sich in den Räumlichkeiten des Museums. „In der nächsten Zeit arbeiten wir daran, Hilfestellungen zu erarbeiten, die uns das Sammeln vereinfachen“, so Herr Heimbach.IMG 9927

Um unser Stadtmuseum neu strukturieren zu können, neue, zeitgemäße Ausstellungsflächen zu bestücken, gehören diese Arbeiten wie das intensive Sichten der Sammlung dazu. „Die Sammlung ist die Basis des Museums“, so Herr Heimbach weiter. „Begriffe wie Sammlungsprofil, Sammlungsstrategie und Sammlungspflege sind im Rauschenberger Museum aktuell“, dies bedeutet, dass die Museumsverantwortlichen aus den letzten Jahren eine gute Arbeit geleistet haben. Aber zum Sammeln gehört auch das Entsammeln. Ein modernes Museum soll neben der Geschichte auch Geschichten erzählen. Schnell ist hier der dünne Grad von Wichtig für Rauschenberg zu unübersichtlich überschritten. Aber hier liegt auch der Reiz in der Vielfältigkeit der Sammlung.

Zwei Beispiele für diese Vielfältigkeit sind zum einen eine alte Tapete aus Leder. Diese wurde um 1850 hergestellt und befand sich ursprünglich im Burgmannenhaus in Rauschenberg. Das Objekt wurde aus vier verschiedenen Teilen zusammengenäht, diese tragen zwei geprägte Motive. Die Motive zeigen Bäume. Die gesamte Tapete wurde grundiert und anschließend bemalt. Die Farben halten sich in Goldbronze und Tempera. Genutzt wurde die 90x100cm große Tapete im Burgmannenhaus als Dekoration der Wände.

In die Sammlung des Stadtmuseum Rauschenberg wurde die Tapete im Jahre 1955 von Hans Koch eingebracht.

Ein  anderes Beispiel in der Sammlung unseres Museums ist ein Spielautomat, der vermutlich 1920 oder früher gefertigt wurde. Der Automat ist einer der wenigen noch erhaltenen nur mechanisch funktionierenden Spielautomaten. Heute bekannter sind die modernen elektronischen „Flipper“. Das viel gespielte und abgenutzte Gerät wurde geschickt aus Holz, Metall und Glas zusammengebaut. Leider fehlen ein vermutlich ehemals vorhanden gewesener Holzfuß und die Abdeckscheibe des Spiels. Herr Graf aus der Marktsraße 6 übergab den Spielautomaten im Juli 1987 dem Museum.

Sollten Sie auch Interesse haben, die verborgenen Schätze des Museums neu zu ordnen, diese in eine moderne, zeitgemäße Struktur zu überführen, so sind Sie dazu herzlich eingeladen. Die Gruppe der Museumskümmerer wird täglich größer und beschränkt sich nicht nur auf Personen aus der Kernstadt sondern spricht Menschen aus dem gesamten Stadtgebiet an. Bei Interesse melden Sie sich bitte an Jörg Näther, Telefon: 06425 923929 oder via E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Windpark zu Rauschenberg

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Seit Ende letzten Jahres wird der zukünftige Windpark auf dem „Roteküppel“ gebaut. Zurzeit herrscht aber aufgrund der niedrigen Temperaturen und der Schneelage wenig Treiben auf der Baustelle. Der Beton kann bis zu einer Temperatur von -5°C eingebracht werden, da es aber tiefen Frost mit bis zu -16°C gab, muss auf ein Ansteigen der Temperaturen und auftauen der Baustelle gewartet werden. Das gibt uns Gelegenheit einmal das Entstehen eines solchen Projektes näher zu beleuchten.

Zu Grunde liegt  eine gemeinsame Absichtserklärung von Magistrat der Stadt Rauschenberg und der Firma Krug Immobilien GmbH & Co KG vom 17.07.2013. Hier wurde die Planung von 5 Windenergieanlagen, die Übernahme von 1 bis max. 2 Windenergieanlagen durch die Stadt Rauschenberg oder einer Betreibergesellschaft, die Planung unter Berücksichtigung der bestehenden Waldstrukturen, der Bau der Windenergieanlagen (WEA) überwiegend am Hauptwegenetz und der finanzielle Ausgleich der WEA untereinander beschlossen.

In ganz Hessen wurden in den letzten Jahren sogenannte Vorrangflächen ausgewählt. Hier wurde einzig darauf geachtet wieviel Wind im Jahresdurchschnitt weht und ob dieser ausreicht, eine oder mehrere Windkraftanlagen anzutreiben. Weitere Untersuchungen folgten, so wurden Tierschutz- und Denkmalschutzaspekte mit einbezogen.

Im Verlauf der Planung und zur Erreichung der Genehmigung des Windparks haben Stadt und Projektierer gemeinsam den Verzicht eines Standortes erklärt, in dessen Sicherheitsabstand in 2014 ein Uhu gebrütet hat. Viele Umplanungen waren nötig, um sowohl den Sicherheitsabstand zum Uhunest als auch zur Wasserschutzzone zu gewährleisten. Weitere Sonderuntersuchungen aufgrund von Hinweisen vor Ort hinsichtlich eines vermuteten Haselmausvorkommens und der Denkmalschutzbehörde für eine Sichtfeldanalyse der Windenergieanlage (WEA)  waren zu Rathaus, Kirche und Schlossruine nötig. Nun wurden alle Beteiligte, dies sind u.a. die Stadt Rauschenberg, die Stadt Kirchhain, das Forstamt Burgwald – Revierförsterei Rauschenberg, das Forstamt Kirchhain und die Privatbesitzer der Grundstücke entlang der Kabelstrecke sowie der Firma Krug, an einen Tisch geholt um die Planung mit diesen zu Besprechen. Von Anfang an stellte sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten angenehm und kooperativ dar.  Eine neue Zufahrt wurde angelegt um den LKW’s genügend Platz zum Rangieren zu gewährleisten und das erste Fundament für WEA1 ist gegossen, für die WAE4 wurden die Eisen gebunden und bei der WAE2 ist dieser Bauabschnitt im vollen Gange. Das Ziel mit der Fertigstellung bis Ende April der fünf Anlagen ist aber zurzeit nicht gefährdet.  Durch die fünf Windkraftanlagen wird zukünftig so viel Strom erzeugt wie 10.000 Haushalte im Jahr verbrauchen. Dies ist ein weiteres Mosaiksteinchen der ersten Bioenergiestadt Deutschlands für ein besonders lebenswertes Rauschenberg.

Eigentum verpflichtet – Grenzen sind einzuhalten

 

Die Stadt Rauschenberg hat in den letzten beiden Jahren zwei Feldwege verlegen müssen, da sich die Lage der Feldwege aus verschiedenen Gründen verschoben hatte und sich nun große Teile der Wege auf Privatbesitz befanden.

Nachdem die Wege durch ein Vermessungsbüro neu eingemessen waren, wurden diese mit großem Aufwand durch den Bauhof verlegt. Die Kosten hat die Stadt Rauschenberg alleine getragen.

Anderseits ist den Mitarbeitern der Stadt Rauschenberg bereits mehrfach aufgefallen, dass Wege, insbesondere Banketten, nicht mehr die Breite haben, die sie laut Kataster haben müssten. Landwirte pflügen teilweise Banketten um und nutzen diese städtischen Flächen zum Anbau von Feldfrüchten. Banketten haben einen hohen naturschutzfachlichen Wert. Sie dienen größtenteils als Rückzugsfläche für Kleintiere und sind daher ein wichtiger Bestandteil für einen guten Artenschutz.

Wir bitten daher die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Flächen darauf zu achten, dass die Grenzen eingehalten werden. Wir werden die Einhaltung der Grenzen ab diesem Jahr verstärkt kontrollieren, hoffen aber darauf, dass die Grenzen freiwillig eingehalten werden.

Der Magistrat der Stadt Rauschenberg

Michael Emmerich

Bürgermeister

Wenn das liebe Geld nicht wär

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So oder so ähnlich könnte man die Museumsberatung von Frau Bernadette Gorsler, Vertreterin des hessischen Museumsverbandes beschreiben, die das traditionelle Stadtmuseum mit der fast 100jährigen Geschichte in den letzten Tagen besuchte.

Bei einer gemeinsamen Begehung konnte sich Frau Gorsler einen Eindruck über unser Museums verschaffen. Im anschließenden Gespräch bestätigte sie, dass die neuen Ideen für etwaige  Schwerpunkte des Museums die eines neuen zeitgemäßen Museums sind. Nach einen kurzen Blick in die Datenblätter zeigte sie sich erstaunt über fachgerechte Dokumentation und erklärte diese als ausreichend. Damit zukünftig auch die Besitzverhältnisse der einzelnen Objekte festgehalten werden, übereichte uns die Museumsberaterin ein Eingangsbuch, in dem nach abwägen der zukünftigen Museumsbetreuer die gespendeten oder geliehenen Ausstellungsstücke ein aber auch ausgetragen werden. Hierzu wird Herr Daniel Heimbach verschiedene Hilfsmittel ausarbeiten, die eine zielorientierte, moderne Museumssammlung ausmacht.

Das Museum entspricht zurzeit eher einer Sammlung von Gegenständen vergangener Zeiten mit dem Schwerpunkt auf dem letzten Jahrhundert. So gibt es alleine 10 Bügeleisen, die auf dem Ofen erwärmt und dann benutzt wurden. Drei Spinnräder, keines verwendbar, oder aber eine größere Anzahl von Schreibmaschinen zeigen einen weiteren Problempunkt auf, es gibt kein Depot. Frau Gorsler gab den Tipp, dass ein Depot dem Museum helfen würde. Sobald ein Depot zur Verfügung steht könnten die inventarisierten Objekte mit großer Vorsicht gereinigt und verpackt werden, auch sollten nicht 10 Objekte eingelagert werden, sondern nur 2 oder 3.

Nachdem die bisherigen Kooperationen abgefragt wurden, befürworteten alle Beteiligten die Wiederaufnahme der aktiven Kommunikation mit dem Museumsverband.

Ein wichtiges Thema der Museumsberatung war eine neue Dauerausstellung. In dieser Thematik wurden Punkte wie die Zielgruppen der Ausstellung besprochen.

Frau Gorsler könnte sich die Bereitstellung von freiberuflichen Kulturwissenschaftlern und Historikern als erste Förderungsmöglichkeiten vorstellen. Es wurden hilfreiche Informationen gegeben, so kann das Museum mit etwas Glück schon demnächst Hilfe für die Bestandssicherung erhalten. Erklärt wurde auch, dass sobald ein Konzept für die neue Dauerausstellung vorliegt, Anträge auf  finanzielle Unterstützung des Museums eingereicht werden können. Diese sind aber auch von Nöten. Fast alle textilen Ausstellungsstücke sind in einem sehr bedenklichen Zustand und fangen an zu verfallen. Auch die alte Bemalung des einstigen Feuerwehrwagens bedarf einer gründlichen Restaurierung. Es genügt nicht, Objekte einfach nur in einen trockenen Raum zu stellen sondern diese müssen umhegt und gepflegt werden. Ähnlich sieht es mit den Trachten und dem Rauchenberger Zimmer aus. Jahrzehntelange Verwahrung der Ausstellungsobjekte trugen auch hier dazu bei, dass langsam aber sicher diese sich auflösen. Alleine die Rettung einer Tracht kann leicht einen vierstelligen Betrag kosten. Auch hier sollte daher auf eine exemplarische Eingrenzung der Ausstellungsstücke Wert gelegt werden.  

Sowohl die erfahrene Museumsberaterin als auch die Vertretung des KVR’s, der IG Schloßberg und der Stadtverwaltung sind sich einig das demnächst viele kleine aber vor allem neue Schritte gegangen werden müssen.

Wer Lust hat, diese Schritte zu begleiten und sich bei der Neuausrichtung des Museums mit einbringen möchte, wendet sich bitte an Herrn Jörg Näther, Telefon 06425 923929 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!