Neuesten Rauschenberger Nachrichten

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Glashaus

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Br8tett

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Reitturnier in Rauschenberg

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Veranstaltungskalender

August 2017
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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Carsharing in Rauschenberg, geht das?

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Nachdem sich Carsharing in den großen Städten Deutschlands etabliert hat, wollen wir nun gemeinsam sehen, wie dies in Rauschenberg  umsetzbar ist. Es muss sich zeigen, ob die Idee, sich mit anderen Menschen ein Auto zu teilen, auch in dünn besiedelten Gegenden erfolgreich sein kann. Carsharing und Elektromobilität stehen am 14.03.2017 ab 19Uhr in der Kratz’schen Scheune zur Diskussion. Ziel ist es eine Rauschenberger Lösung für dieses Vorhaben gemeinsam zu entwickeln. Welche Möglichkeiten aber auch welche Fallstricke sind zu beachten? Wieder stehen die Experten aus Jesberg, dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und der Firma EcoLibro mit Rat und Tat zur Seite und moderieren den Abend. Natürlich möchten wir einen Weg für alle Rauschenberg, auch einen für die Stadtteile gangbaren Carsharingweg finden. Wir laden alle Rauschenberger Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich aktiv an der Planung und Umsetzung der modernen Mobilität in Rauschenberg zu beteiligen. 

Spendenaufruf Stadtkirche

Kirche Maerz 2017

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Rauschenberg,

die Stadtkirche ist das Aushängeschild unserer Stadt und von großer Bedeutung, nicht nur für das Stadtbild. Durch die abendliche Anstrahlung ist sie weithin sichtbar und vermittelt ein Heimatgefühl.

Bisher wurde die Beleuchtung von der Stadt Rauschenberg finanziert. Aufgrund der allgemeinen Finanzlage sind sowohl der städtische als auch der kirchliche Haushalt sehr angespannt. Eine Finanzierung der Beleuchtung fällt immer schwerer.

Deshalb brauchen wir Ihre Hilfe!

Die jährlichen Stromkosten für die Beleuchtung der Kirche belaufen sich auf ca. 800 €. Wir würden uns freuen, Menschen zu finden, die uns bei der Finanzierung der Stromkosten unterstützen, sodass die Kirche weiterhin in alter Gewohnheit strahlen kann.

Eine Spende von 25 € würde helfen, sodass neben der Stadt auch Sie dazu beitragen, Ihre und unsere Kirche weiterhin anstrahlen zu lassen.

Wir würden gerne in den Rauschenberger Nachrichten – wenn Sie nichts dagegen haben – regelmäßig veröffentlichen, welche Personen oder Vereine in dem jeweiligen Monat zur Finanzierung der Stromkosten für die Beleuchtung beigetragen haben.

Wir danken ganz herzlich für Ihre Hilfe! Gerne stellen wir Ihnen auch eine Spendenquittung aus.

Michael Emmerich                                                   Kathrin Wittich-Jung

Bürgermeister                                                                      Pfarrerin

 

Spendenkonten:

 

Stadtkasse Rauschenberg

Sparkasse Marburg-Biedenkopf, IBAN DE31 5335 0000 0072 0008 62

oder

VR Bank HessenLand eG, IBAN DE56 5309 3200 0006 4267 35

 

Verwendungszweck: Spende Beleuchtung Kirche

Neue Museumsarbeit wird von der Theatergruppe der der vhs Marburg Biedenkopf unterstützt

Sunny-Boys

Am Samstag, den 01.04.2017 19:30h findet eine Theateraufführung in der Kratz’schen Scheune statt. „Das Theater“ der vhs Marburg Biedenkopf gibt die Sunny-Boys.

In den letzten Jahren macht die professionell anmutende Theatergruppe „Das Theater“ der VHS Marburg Biedenkopf landkreisweit auf sich aufmerksam. Fast jedes zweite Wochenende sind sie über das Jahr hinweg auf Tour. Groß ist die Fangemeinde im Biedenköpfer Raum, wo sie beheimatet sind. Nun sind sie auch bei uns zu sehen mit der Komödie „Sunny-Boys“ frei nach Neil Simon.

Die Komödie handelt von den Sunny-Boys. Sie waren ein berühmtes Schauspiel-Duo. Sie spielten 43 Jahre sehr erfolgreich miteinander Theater. Sie waren Stars. Es kriselte aber schon lange zwischen den beiden. Al stupste und spuckte angeblich Willie, nur um ihn zu ärgern. Willie war dagegen halsstarrig. Eines Tages verließ Al ganz plötzlich die Bühne und ließ Willie alleine zurück. Die Karrieren waren beendet.

Nach vielen Jahren bekamen sie eine Chance, nochmals im Fernsehen aufzutreten. Es gab viel Geld dafür. Beide brauchten das Geld, ohne es jedoch zuzugeben.

Man traf sich zur Probe. Und gleich ging es wieder los. Und ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie alles endete. Beide hassten sich aber gleichzeitig liebten sie sich.

Das Stück ist kostenfrei – es wird um Spenden gebeten. Der Erlös teilen sich die VHS-Theatergruppe und das Museum Rauschenberg. Unterstützt wird die Veranstaltung vom KVR und der Stadt Rauschenberg.

Seniorenfosenocht en Brocht

alle Stuehle besetzt

Eröffnet wurde der Seniorenfasching traditionell von Karin Lippert, der Fachdienstleiterin der Seniorenbildung bei der Volkshochschule des Landkreises,  die an dem Nachmittag durch das abwechslungsreiche Programm führte. Bürgermeister Michael Emmerich begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher aus Cölbe und Rauschenberg aufs herzlichste mit einer Büttenrede. Träumt er doch davon, dass das Schloss von Rauschenberg wieder aufgebaut wird und er darin residieren darf. Doch wird die Rauschenberger Stadtkasse den Wiederaufbau des Schlosses zulassen? Wenn ein Verwaltungsverband mit Wohratal geschlossen wird, soll es ja zu Einsparungen kommen??!!

Petter und Adam

Mit Politiker-Gymnastik brachte Cölbes Bürgermeister Volker Carle die Seniorinnen und Senioren in Schwung. Schnell hatten sie verstanden, dass auch Politiker auf der Stelle treten, das Geld mit vollen Händen ausgeben und auch mal zurücktreten.

Liederzwerge

KuchenbuffetViel Spaß hatten die Närrinnen und Narrhalesen bei den Gesangsbeiträgen der Brachter KiTa Kinder, unter Leitung von Anne Schmidt und Heidi Wittekind und der Liederzwerge vom unter Leitung von Marlene Metke und Erik Stöcker. Tänzerisch standen die Jungen „Neon Kids“ und Alten „Speedy Gonzales“ Damen (bei den Jungen auch drei Herren) von Bracht aktiv auf der Bühne.

„Das Leben eines Schülers ist eine Qual“, davon berichtete David Schneider in seiner Büttenrede. Als 11jähriger weiß er es ganz genau.

Mit einer Spass-Tobola bereicherten Karin Lippert mit den „Glücksfeen“ Volker und Michael das Programm. Über 50 Preise wurden ausgegeben, darunter ein Vegetarisches Essen für zwei Personen (zwei Möhren), eine Massivholz Garderobe (Kleiderbügel), ein Beitrag zur Verkehrssicherheit (Kondom) und vieles mehr.

 

Quizmaster Hannelore Vaupel, half ihrem etwas schwerfälligen Kandidaten, gespielt von Claudia Boßmann, doch noch zu seinem Hauptgewinn: „….das hat noch nicht einmal die Angela Merkel erhalten …….. einen festen Händedruck von mir!“

Über 30 selbstgebackene Torten und Kräppel lockten die Besucher zum Kuchenbuffet. „In Bracht gelingt es immer Kuchenbäckerinnen und Kuchenbäcker zu finden um ein vielseitiges Buffet zu stellen“, weiß Michaela Vaupel. „Darauf sind wir sehr stolz“. Das Team von Bracht aktiv e.V. hatte die Bewirtung übernommen und lies es sich nicht nehmen auch ein EKG (Eierlikör, Kümmel, Grappa) anzubieten.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken und guten Gesprächen hieß es immer wieder schunkeln mit Bernd Tautermann. Der Alleinunterhalter sorgt bereits zum 11. Mal mit Musik, Gesang, Hallarmarsch und Tusch für schöne Momente. Dass die Wortbeiträge in der Halle gut verstanden wurden, es nicht zu laut, nicht zu leise war und die Musik der Tänzerinnen und Tänzer an der richtigen Stelle aus den Boxen kam, dafür waren Niklas Merlau und Ralf Vogt am Mischpult verantwortlich.

Den Höhepunkt bildete das Männerballett des FV Bracht. Die 7 Männer, zwischen 61 und 21 Jahren, brachten die Seniorinnen und Senioren mit ihren ausgefallenen Kostümen und herrlich Tanzeinlagen richtig in Stimmung und zum Lachen. Als Märchenfiguren verkleidet tanzten die Männer über die Bühne. Natürlich gab es Jubelrufe und die Forderung nach einer Zugabe für die gut gebauten Männer.

froehliche Gesichter

Allem Anschein nach hatten die Seniorinnen und Senioren keine Lust die Halle zu verlassen. Lag das nun an dem schlechten Wetter vor der Hallentür oder am guten Programm des Nachmittages? Karin Lippert konnte bei der Verabschiedung viele Hände schütteln und den Hinweis entgegennehmen: „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, wir freuen uns drauf!“

Neue Willkommensschilder für die Brachter Ortszufahrten

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Bildunterschrift: Von links nach rechts Alexander Jünge (Holzrücker), Franziska Wagner (Vorsitzende Kultur.Leben.Bracht e.V.), Frank Haberzettl (Holzbau Haberzettl), Michael Wagner (Forstwirt), Walter Vollmer (Forstwirtschaftsmeister), Armin Wack (Revierförster Bracht)
 
Insgesamt vier Schilder aus Holz mit Schutzüberdachung werden künftig die Besucher des Rauschenberger Ortsteils Bracht an den Zufahrten begrüßen. 2018 feiert das Dorf 777 Jahre Bracht. Bis dahin sollen die Schilder gefertigt und aufgestellt werden.  Das dafür notwendige Holz stellt das Forstamt Burgwald von Hessen-Forst  zur Verfügung. Just, noch während der winterlichen Frostperiode und Saftruhe der Bäume wurde für diesen Verwendungszweck eine 71 Jahre alte Douglasie im Waldgebiet der Gemarkung Bracht gefällt. Förster Armin Wack beschreibt die Douglasie und ihre Nutzung als Bauholz "In Europa sind Douglasien seit der Eiszeit ausgestorben. Die bei uns seit ca. 150 Jahren angebauten Bäume stammen aus dem Westen der USA und dem Südwesten Kanadas. Bekannt als gutes Bauholz wiederstehen Douglasien den meisten Schädlingen und sind witterungsbeständig. Das Holz muss daher nicht unbedingt behandelt werden. Douglasien werden in Mischung mit heimischen Baumarten angepflanzt  und  tragen so  mit ihrer herzförmigen Wurzel  zur Sicherung der Wälder gegen Stürme bei. Wie alle Bäume speichern Douglasien, auch nachdem sie geerntet und  zu  Bauholz weiter verarbeitet worden sind,  langfristig CO2. Das Holz der Douglasie reißt bei der Trocknung nicht stark, es ist daher ideal für Baumaßnahmen verwendbar.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     
Zunächst wurden 3 bis 3,5 Kubikmeter Holz für die zu fällende Douglasie geschätzt. Nach der Fällung stellte Forstwirtschaftsmeister  Walter Vollmer fest, dass der Baum insgesamt 42,7 m lang ist. Nachdem er die  7 m lange Spitze abgetrennt hatte, blieb  immer noch ein verwertbarer Stamm mit 35,5 m Länge und 47 cm Durchmesser ohne Rinde.  Das ergaben  insgesamt  6,16  Kubikmeter Holz. Gefällt wurde der Baum im von Hessen-Forst betreuten Staatswald  und wird zusammen mit dem Einschnitt zu Balken und Brettern durch ein  mobiles Sägewerk vom Forstamt Burgwald in Bottendorf den Brachtern zur Festvorbereitung kostenfrei zur Verfügung gestellt.  Da von diesem einen Baum nun mehr als das für die vier Schilder benötigte Holz zur Verfügung steht, eröffnet  sich noch eine weitere Möglichkeit: zwei große Baumrollen werden der Kindertagesstätte Bracht zur Verfügung gestellt. Die Erzieherinnen hatten angefragt, ob es möglich ist, Baumrollen zum Balancieren für ihre Schützlinge bekommen zu können. So wird die Douglasie nachhaltig und langfristig gleich zu doppelter Verwendung in Bracht kommen. Es werden zum gemeinsamen Einschnitt durch das mobile Sägewerk von Herrn Böhling am 4.3.2017 noch weitere Douglasien zu dem nun gefällten Baum hinzu gefahren werden.

Im Steinborn wird am Samstag, 4. März 2017 ab 8.00 Uhr morgens das Holz eingeschnitten. Es werden helfende Hände benötigt und alle Brachter und Freunde sind geladen, mit dabei zu sein und mitzuhelfen oder einfach zuzusehen. Geplant ist das Aufladen des passend gesägten Holzes direkt vom Sägewerk auf einen LKW der Firma Haberzettl-Holzbau, die genauso wie der Architekt Hermann Koch das Projekt der neuen Willkommensbeschilderung für alle vier geplanten Standorte tatkräftig unterstützt. Der Holzeinschneideplatz befindet sich im Wald an der Kreuzung des Steinbornwegs mit dem Hainbachweg (hinter dem Spielplatz rechts ab) von Bracht kommend. Ab dem Naturdenkmal "Hohle Eiche" an dem alten Rosenthaler Weg wird der Weg ebenfalls ausgeschildert sein.
Übrigens: Dort, wo die Douglasie gefällt wurde, ist nun genügend Platz für die vielen kleinen Bäumchen in der Nachbarschaft frei geworden. Wer weiß? Vielleicht ist da für die 1000-Jahr-Feier ja einer dabei….
Für Fragen können Sie gerne Franziska Wagner, Telefon 06427 / 70012 ansprechen oder eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Zukunft - Rauschenberger Freibad

SchwimmbadFoerdervereinSchon 1935 lagen die Pläne für den Neubau des Freibades vor und doch dauerte es noch lange, bis diese dann endlich umgesetzt wurden.  1939 sollte dann das Bad an der Wohra gebaut werden, der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verhinderte aber dies. Erst 1955 wurde dieser Plan wieder ins Auge gefasst, diesmal mit neuem Standort. Am 1. Juni 1963 wurde das Bad feierlich eröffnet und ist seit diesem Datum aus Rauschenberg nicht mehr weg zu denken.

Unser Bad ist in die Jahre gekommen und bedarf unsere Unterstützung, damit auch zukünftige Generationen schwimmen lernen, Aquagymnastik oder Wasser Zumba betreiben können. Auch die Badepartys und Nachtschwimmen oder die Unterrichtstunden der Grundschule sind ohne Ihre Hilfe nicht mehr durchführbar.

Zum Thema „Zukunft - Rauschenberger Freibad“ lädt Herr Bürgermeister Michael Emmerich am 16.03.2017 19 Uhr in die Kratz’sche Scheune zu einer Informationsveranstaltung herzlich ein.

Keine Fusion - professionelle Zusammenarbeit bündeln

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Kurz und knapp ist dies das Fazit einer Informationsveranstaltung für die politischen Gremien und Mitarbeiter der Gemeinde Wohratal und der Stadt Rauschenberg zur geplanten Verwaltungsgemeinschaft am Mittwochabend.

Mit hochqualifizierten Referenten konnten unsere beiden Bürgermeister Peter Hartmann und Michael Emmerich aufwarten. Die Bürgermeister der der Gemeinden Allendorf (Eder), mit etwa 5500 Bürgern und Bromskirchen mit etwa 1900 Bürgern berichteten von ihren Erfahrungen aus den letzten Jahren. Dabei skizzierte Herr Bgm. Claus Junghenn (Allendorf/Eder) kurz aus dem alltäglichen Leben der Verwaltungsarbeit. Viele Synergieeffekte, das heißt, dass die positive Wirkung, die sich aus dem Zusammenschluss oder der Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Organisationen ergibt, schon seit Beginn auch von der Bevölkerung zu spüren war. So konnte z.B. ein Allendorfer, der in Bromskirchen arbeitet, seinen Reisepass während seiner Mittagspause auch in Bromskirchen beantragen und musste nicht extra in das 10 km entfernte Allendorf. Auf die Frage, wie die Bevölkerung der beiden Gemeinden die Zusammenarbeit aufnehmen, antwortete Herr Junghenn, dass diese in erster Linie eine moderne, gut funktionierende, effiziente und günstige Verwaltung erwartet, und diese nun gewährleistet ist.

Herr Karl-Friedrich Frese, mittlerweile  ehrenamtliche Bürgermeister von Bromskirchen verdeutlichte mit Hilfe einer PowerPoint Präsentation die Geschichte des Zusammenwachsen der Verwaltungen und der sich daraus gewachsenen finanziellen aber auch die personellen Vorteile. So konnten viele, gerade vom Bürger stark nachgefragte Dienststellen, doppelt besetzt werden, ohne eine Erhöhung der Personaldecke. Einsparungen von etwa 180 000 Euro wurden alleine durch das  Zusammengelegen der EDV und von Lizenzrechten erzielt. Aber auch das Land Hessen unterstützt diese Zusammenschlüsse mit bis zu 750 000 Euro. Bisher flossen 600 000 Euro vom Land, die u.a. in den nun gemeinsam betriebenen, aber an zwei Standorten befindlichen Bauhof investiert wurden.  Weitere Einsparungen erfolgten dadurch, dass die hauptamtlich Bürgermeisterstelle von Bromskirchen in eine ehrenamtliche überführt wurde.

Wichtig zu erwähnen ist:

·         beide Stadtparlamente behalten ihre Gestaltungsfreiheit;

·         die Zusammenarbeit erfolgt nur auf der Verwaltungsebene;

·         eine Fusion, und die damit verbundenen Konsequenzen, ist zurzeit nicht beabsichtigt.

Letztlich kann man es sich in etwa so vorstellen. Die Verwaltungen beider Gemeinden wurden in einer größeren Organisation zusammengebunden. Aus diesem Pool werden die Mitarbeiter je nach Ausbildungsstand und Bedarf den jeweiligen Fachgebieten zugeordnet. Die Mitarbeiter sind dann nicht mehr bei der jeweiligen Gemeinde, sondern Mitarbeiter der Verwaltungsgemeinschaft. Die Hauptverwaltung befindet sich in Allendorf (Eder) und eine Außenstelle in Bromskirchen. In Bromskirchen befinden sich das Personalamt und ein Bürgerbüro, in der man seinen Personalausweis, Reisepass etc. verlängern oder auch alle Anträge abgeben kann. Weiterhin ist der Standort des Bauhofes dort, wobei auch hier die Mitarbeiter intern je nach Bedarf ihren Dienstort wechseln. Alle anderen Verwaltungseinheiten befinden sich in Allendorf.  Aber auch hier gilt. Die Bürger von Bromskirchen können einen Termin in ihrer Gemeindeverwaltung vereinbaren. So wird der Bauamtsleiter natürlich nach Bromskirchen fahren und dort die Bürger genauso gut beraten wie in Allendorf. Wichtig hierbei ist es, dass der Bürger keine zusätzlichen Wege gehen muss. Dienstleistung wird groß geschrieben. Beide Gemeinden stellen je nach Bevölkerungszahl die nötigen Gelder der Verwaltungsgemeinschaft zur Verfügung.

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Auch Wohratal und Rauschenberg, die ähnliche Bevölkerungszahlen aufweisen, können gemeinsam einen ähnlichen Weg gehen. Ein großer Vorteil gegenüber einer Fusion, also einer Gebietsreform, ist hierbei, dass beide Gemeinden weiterhin ihre Eigenständigkeit und ihre Finanzhoheit behalten. Die jeweiligen politischen Gremien  werden weithin eigenverantwortlich für ihre Bürger beschließen, wohin das Geld fließt und dann anstatt ihrer jeweiligen eigenen Verwaltung, der Gesamtverwaltung den Auftrag erteilen.

Stadtwerke gewinnen Stromausschreibung des Landkreises

Ökostrom für Schulen und öffentliche Einrichtungen
Marburg-Biedenkopf – Zum zweiten Mal in Folge haben die Stadtwerke Marburg bei einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten, öffentliche Liegenschaften im Landkreis
Marburg-Biedenkopf mit Ökostrom zu versorgen. Gemeinsam mit sieben Städten, elf Gemeinden und vier kommunalen Unternehmen hatte der Landkreis Marburg-Biedenkopf den
Strombedarf von 18,1 Gigawattstunden pro Jahr für die Lieferjahre 2017 bis 2019 ausgeschrieben, was bisher die höchste vom Landkreis ausgeschriebene Stromliefermenge ist.
Zu den Liegenschaften, die das kommunale Unternehmen in Zukunft mit Ökostrom versorgen wird, zählen beispielsweise Verwaltungsgebäude, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Sportanlagen und die Straßenbeleuchtung im gesamten Landkreis. Die Ausschreibung wurde in vier Lose getrennt, die nach Art der Verbrauchsstellen aufgeteilt wurden. Dabei wurde unterschieden zwischen Sondervertrags-Verbrauchsstellen, also Liegenschaften mit hohem Stromverbrauch, zum Beispiel Schulen, Schwimmbäder oder die Kreisverwaltung selbst, und
Liegenschaften, die einen geringeren Stromverbrauch haben. Dazu zählen kleinere Verwaltungsgebäude oder Sportanlagen. Das dritte Los betrifft Wärmestrom-Verbrauchsstellen, an
denen mit Strom Wärme produziert wird. Das vierte Los gilt für die Straßenbeleuchtung. Die Stadtwerke Marburg waren in dieser Ausschreibung die günstigsten Anbieter und haben für
alle vier Lose den Zuschlag erhalten.
„Diese gemeinsame Ausschreibung ist ein gutes Beispiel für die Vernetzung innerhalb der kommunalen Familie und für die Zusammenarbeit zwischen Städten, Gemeinden und dem
Landkreis“ betonte Landrätin Kirsten Fründt bei der Unterzeichnung der Verträge im Marburger Landratsamt, zu der auch die Vertreter der beteiligten Kommunen und kommunalen Un-ternehmen erschienen waren. Diese nutzten die Gelegenheit, sich beim Landkreis für die gemeinsame Ausschreibung zu bedanken.
„Bei der Ausschreibung haben wir vor allem auf die geforderte Qualität des Stroms Wert ge-legt“, erklärte Landrätin Kirsten Fründt. Dementsprechend hoch seien auch die Anforderun-gen in der Ausschreibung gewesen: Mindestens 33 Prozent des Stroms müsse demnach aus regenerativen Neuanlagen stammen, die zu Beginn des jeweiligen Kalenderjahres nicht älter als sechs Jahre sind und weitere 33 Prozent aus Anlagen, die nicht älter als zwölf Jahre sind. Die Herkunft des Stroms müsse dabei eindeutig belegt werden können.
Die Stadtwerke Marburg haben am Gesamtenergiemix einen Anteil erneuerbarer Energien von über 90 Prozent. Damit liegt das kommunale Unternehmen laut TÜV SÜD an der Spitze der Energieversorgungsunternehmen in Deutschland und erfüllt mehr als die geforderten Kriterien des TÜV SÜD. Rainer Kühne, Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg, sagt dazu: „Eines unserer Unternehmensziele ist der Schutz des Klimas und der Ausbau der Erneuer-baren Energien – das schreiben wir nicht nur, sondern wir setzen es auch wirklich in die Tat um“.
„Mit der Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen setzen wir auch konsequent unsere Klimaschutzziele weiter um und wir sind froh, dass wir mit den Stadtwerken Marburg wieder einen leistungsfähigen Partner aus der Region gefunden haben“, sagte die Landrätin.
Sichtlich erfreut, dass die Stadtwerke die Ausschreibung des Landkreises erneut für sich entscheiden konnten und die Stromversorgung öffentlicher Liegenschaften im Landkreis in Zukunft mit dem Ökostrom der Stadtwerke Marburg gesichert wird, zeigte sich auch Holger Armbrüster, Vertriebsleiter der Stadtwerke Marburg. „Als kommunales Unternehmen freuen wir uns sehr, dass wir in unserer Heimatregion zum zweiten Mal in Folge mit der Qualität und den Preisen unseres Ökostroms überzeugt haben und uns damit gegen unsere Mitbewerber durchsetzen konnten“.

Pressetermin SWMR Landkreis Stadtwerke gewinnen ÖkostromausschreibungIm Beisein von Aufsichtsratvorsitzendem und Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (links), Stadtwerke-Vertriebsleiter Holger Armbrüster (rechts) und den Bürgermeistern und Vertretern der beteiligten Kommunen und kommunalen Unternehmen unterschrieben Stadtwerke Geschäftsführer Rainer Kühne und Landrätin Kirsten Fründt (Mitte) die Stromlieferverträge stellvertretend für den Landkreis (Bild: Pressestelle des Landkreises)

An der Ausschreibung beteiligte Städte, Kommunen und kommunale Unternehmen:
Abfallwirtschaft Lahn-Fulda, Stadt Amöneburg, Gemeinde Angelburg, Gemeinde Bad End-bach mit dem Eigenbetrieb Kur-Tourismus-Energie, Stadt Biedenkopf, Gemeinde Breiden-bach, Gemeinde Cölbe, Gemeinde Ebsdorfergrund, Gemeinde Fronhausen, Stadt Kirchhain, Gemeinde Lahntal, Gemeinde Lohra, Landkreis Marburg-Biedenkopf, Gemeinde Münchhau-sen, Neustadt, Rauschenberg, Stadt Stadtallendorf mit den Eigenbetrieben Dienstleistungen und Immobilien sowie Stadtwerke, Gemeinde Weimar, Stadt Wetter und Gemeinde Wohra-tal.