Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

16Jul
16.07.2019 - 20.07.2019
Gemeindepokal
27Jul
27.07.2019 - 28.07.2019
70 Jahrfeier Reit- und Fahrverein
29Jul
29.07.2019 17:00 - 02.08.2019
Aufbau Heidelbeertanz
3Aug
03.08.2019 20:00 - 04.08.2019
Heidelbeertanz
4Aug
5Aug
05.08.2019 10:00
Abbau Heidelbeertanz
5Aug
9Aug
09.08.2019 15:00 - 17:00
ENTFÄLLT: Sprechstunde Ortsgericht

Öffentliche Sitzungen

Die nächsten öffentlichen Sitzungen werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.

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Verleihung des Otto-Ubbelohde-Preises

 

Kurz vor dem Kunstfestival an Pfingsten:

Rauschenale-Team erhält Ubbelohde-Preis

Fünf Tage vor der Eröffnung der „Rauschenale 3“ am 8. Juni in Rauschenberg ist das Engagement der Organisatoren eines der inzwischen größten Kunstfestivals in Mittelhessen in besonderer Art und Weise ausgezeichnet worden: Das Rauschenale-Team mit Dr. Anne Hoerder, Martha Henkel und Dr. Ulrich Hoerder ist am Montag mit dem Otto-Ubbelohde-Preis ausgezeichnet worden:

„Dem höchsten Kulturpreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf - eine sehr begehrte Auszeichnung mit hohem ideellen Wert“,

wie Landrätin Kirsten Fründt bei der Preisverleihung betonte: Die Preisträger hätten sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt, die Jurymitglieder hätten wieder einmal die sprichwörtliche Qual der Wahl gehabt, um aus 52 Vorschlägen lediglich drei Preisträger zu benennen. Neben dem Rauschenale-Team wurden der Erzählkünstler Philipp Layer aus Münchhausen sowie der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Wetter mit dem Preis ausgezeichnet.

ubbelohe 1

„Das Rauschenale-Team aus Rauschenberg mit Dr. Anne Hoerder, Martha Henkel und Dr. Ulrich Hoerder hat die Stadt Rauschenberg verändert“, heißt es in der Begründung der Preisvergabe: „Die drei Personen haben gezeigt, dass eine kleine Stadt mit einem gut durchdachten Kunstprojekt sehr gut punkten und ihr Image verändern kann.

Die Rauschenale ist eine über viele Stationen im Ort verteilte Kunstausstellung mit überwiegend regionalen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam ist den drei Personen, dass ihnen mit der „Rauschenale“ eine Kombination von Kunst und Kultur und der Stärkung des Gemeinsinns gelungen ist. Das konnte nur durch sehr großen persönlichen Einsatz, dem Einbringen eigener finanzieller Mittel und einem sehr großen Organisationsaufwand gelingen.“

Die Vermittlung von Kunst und Kultur in ländlichen Räumen, die Nutzbarmachung leerstehender oder historisch bedeutender Gebäude sowie die Förderung des gemeinschaftlichen Gedankens seien die so wertvollen Aspekte der Rauschenale. Hier bringen sich neben den drei Geehrten viele weitere Menschen mit großem Engagement ein, die mit dieser Auszeichnung indirekt auch gewürdigt werden.

„Von der Umsetzung der ersten Ideen an sind die Veranstalter von einer Welle der Unterstützung getragen worden“, erklärte Dr. Ulrich Hoerder in seiner Dankeslaudatio: Von der Stadt Rauschenberg - insbesondere Bürgermeister Michael Emmerich - über die Eigentümer und Nutzer der Ausstellungsorte, die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und den teilnehmenden Künstlern bis hin zum Landkreis Marburg-Biedenkopf, namentlich Landrätin Kirsten Fründt und Kulturreferent Dr. Markus Morr.

Der Otto-Ubbelohde-Preis sei eine Motivation für das weitere Engagement, betonte Dr. Hoerder - wenige Tage vor der dritten Auflage dieses Events. Die Komposition von Ort und Kunst in dem 15 Minuten von Marburg entfernten kleinen, in der Altstadt von Fachwerkhäusern geprägten Städtchen Rauschenberg erlebt am Pfingstwochenende vom 8. bis 10. Juni ihre dritte Auflage. Insgesamt mehr als 80 Künstler (Maler, Fotografen, Skulpteure), teils weit über die hessischen Landesgrenzen hinaus bekannt, mit ihren mehr als 600 Werken an 14 besonderen Orten einer ganzen Stadt ein außergewöhnliches Flair ein.

Kunsthandwerk, Lesungen, Musik und Tanz sowie die Möglichkeit, die Kunststätten mit einem Stadtspaziergang zu erleben, lassen die drei Pfingsttage zu einem Kunstfestival der besonderen Art in Rauschenberg werden. Und weil zu einem Fest der Sinne neben der Seele auch der Leib nicht zu kurz kommen darf, werden entlang der Kunst-Meile reichlich Verpflegungsangebote aufgebaut.