Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

16Jul
16.07.2019 - 20.07.2019
Gemeindepokal
27Jul
27.07.2019 - 28.07.2019
70 Jahrfeier Reit- und Fahrverein
29Jul
29.07.2019 17:00 - 02.08.2019
Aufbau Heidelbeertanz
3Aug
03.08.2019 20:00 - 04.08.2019
Heidelbeertanz
4Aug
5Aug
05.08.2019 10:00
Abbau Heidelbeertanz
5Aug
9Aug
09.08.2019 15:00 - 17:00
ENTFÄLLT: Sprechstunde Ortsgericht

Öffentliche Sitzungen

Die nächsten öffentlichen Sitzungen werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.

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„Seniorentag nicht nur für Senioren und Seniorinnen“ – Der zweite Tag

Die Kratz‘sche Scheune brach aus allen Nähten

Der Satz des Tages wurde gegen 16 Uhr gesprochen und verrät alles über den gelungen Tag: „Bitte jeder erst einmal nur ein Stück Kuchen, mit so vielen Gäste haben wir nicht gerechnet.

Was sich schon nach dem ersten Tag abzeichnete wurde auch am zweiten Tag bestätigt. Der Zuspruch der Bevölkerung, und hier auch die der Stadtteile, ist sehr hoch. So fanden sich über den Tag verteilt etwa 350 Gäste zu einem bunten und abwechslungsreichen Programm in der Kratz’schen Scheune ein. Bekanntlich halten Essen und Trinken Leib und Seele zusammen, so begann der Tag mit einer kurzen Ansprache vor dem gemeinschaftlichen Frühstück.

In den oberen Räumen, war eine Ausstellung mit Gegenständen aus vergangener Zeit zu sehen. Spannend waren die Gegenstände, die auch bei der beliebten Fernsehsendung „Das Dings vom Dach“ gute Verwendung finden können. So war z.B. ein Bohnenschneider zu sehen, mit dem man im letzten Jahrhundert noch Bohnen ähnlich wie Sauerkraut für die Wintermonate kleingeschnitten und in große Töpfe mit viel Salz eingelegt hatte, um auch im Winter und Frühjahr vitaminreiche Nahrung zu haben.

Aber auch für die Fitness wurde viel getan. So konnte man am Bewegungsparcours einige Kalorien, die kurz vorher angefuttert wurden, gleich wieder abtrainieren. Wem es aber Draußen zu kalt war, konnte auch im Obergeschoss an der einen oder anderen kleinen Fitnessübung teilnehmen.

Ein Vortrag über Gedächtnistraining, musikalische Darbietungen zum Mitsingen, Informationen der Polizei oder von Essen auf Rädern rundete das abwechslungsreiche und informative Programm ab.

Auch das Mittagessen, bei dem man zwischen einer schmackhaften Kartoffelsuppe mit Wursteinlage und einer Gulaschsuppe wählen konnte und dem großen Kuchenbuffet am Nachmittag waren Garanten für diesen schönen Tag, der in einer Filmvorführung „Die 725 Jahrfeier in Rauschenberg“ seinen krönenden Abschluss fand.

Verantwortlich für diesen tollen Tag waren neben der KVHS auch der ev. Frauenchor und die Landfrauen, ohne deren bienenfleißigen Einsatz ein solcher Tag nicht durchführbar gewesen wäre. 

750 Jahre Rauschenberg – Der erste Tag

 

Grenzgang bei sommerlichen Temperaturen ist ein großer Erfolg

Schweißtreibend war der erste Grenzgang nach knapp 50 Jahren und manch einer beneidete die Hundemeute, die sich immer wieder im kühlen Nass am Wegesrand eine Abkühlung holen konnte.  Um 7:00 Uhr am Sonntagmorgen, also in aller herrgottsfrüh  begann die Rauschenberger Festwoche. Der musikalische Weckruf brachte nahezu 750 feierlustige Gäste aus nah und fern vom Marktplatz zum Rewe-Parkplatz um dort den Tag mit einer kurzen Andacht zu beginnen.

Und der Lindwurm fing zu tanzen an. 750 Menschen ist eine Menge, die von weiten aussieht wie eine Kilometer lange Schlange. 750 Menschen in loser Formation ist eine Größe, die man sich schlecht vorstellen kann. 750 Menschen durch den Wald zu führen, ohne größere  Verletzung und anderer gravierender Zwischenfälle, einmal von einem sich auf der Flucht befindlichen Lama abgesehen, ist eine hervorragende Leistung, die nur der minutiösen Planung der Arbeitsgruppe Grenzgang zuzuschreiben ist. Dies ist der Lohn, denen sich die Organisatoren der 750 Jahrfeier auf die Fahne nähen kann.   

In monatelanger Planungs- und Vorarbeit wurden die Wege und Grenzsteine für diese Woche präpariert. Umgefallene Bäume und wuchernde Sträucher wurden entfernt, die Grenzsteine von Moos und Brennnesseln  befreit. Die Grenzsteine wurden auf der Wanderung versteigert,  Handan Özgüven, hessische Landtagsabgeordnete, ersteigerte die erste Patenschaft. Sie darf sich, wie viele andere, in den nächsten Jahren um ihre Steine in Rauschenberg kümmern, diese hegen und pflegen.  

Der Weg führte über den Radweg Richtung Kirchhain und vorbei an der Hardtmühle fast bis zur Gemarkung Badenhäuser Mühle, wo die Kirchhainer Bürgergarde die Rauschenberger am weiteren fortgehen hinderte. Nach kurzen Verhandlungen, der Übergabe von Urkunde und der Rauschenberger Stadtschrift wurden die Grenzgänger mit guten Wünschen, einigen Salutschüssen aus Musketen, Pistolen und einer Kanone der Weitergang durch Öffnung der Schranke ermöglicht..

Unter der alten Bahnbrücke, aufwärts durch den Wald ging es zum Frühstücksplatz auf einer Wiese nahe Himmelsberg. Kurz vorher wurden die Grenzgänger von einer kleinen Abordnung aus Himmelsberg in Empfang genommen. Nach einer zweistündigen Pause, bei der man sich bei etlichen Speisen und Getränken laben und Kraft für die letzte Etappe holen konnte und sich an der Musik des Posaunenchors Schwabendorf erfreuen durfte, ging es in die Ebersbacher Schlucht. Der steile Hirschgrund war für viele ein besonderes Erlebnis, da hier noch einmal alle Kraft abgerufen werden musste. Auch Sindersfeld begrüßte die Rauschenberger Grenzgänger und das „Theater am Bau“ nutze die Gelegenheit um auf ihr historisches Theaterstück am Dienstag und Freitag in der Kratz‘schen Scheune ab 20 Uhr hinzuweisen.

Auf dem „Alten Feld“ klang  der erste Grenzgang mit den Klängen des  Musikvereins Rauschenberg und der Band „Rauläbsch“ aus.

Der Marktplatz wird gefegt

Maifegen2016

Wie jedes Jahr kommen die rüstigen älteren Rauschenberger Herren auf Ihre Kosten. Endlich dürfen sie wieder Harke, Rechen, Säge, Beil Schippe, Schaufel und Spaten auf dem Marktplatz schwingen. Rechtzeitig vor Beginn der Feierlichkeiten haben diese Ihren Arbeitseinsatz auf dem Marktplatz absolviert. In diesem Jahr, so konnte der genaue Beobachter feststellen, war ein Mehr an Manpower, ein Mehr an Maschinen und Werkzeugen zum Einsatz gebracht worden. Selbst ein Zahnarzttermin konnte hier den wieselflinken Herren nicht den Spaß an der Arbeit nehmen. Und weil ein Mehr an allem da war, konnte auch ein Mehr an Arbeit geschafft werden. Nicht nur der Marktplatz präsentiert sich in einen tadellosen Zustand, auch Beikräuter, Moos und Gras wurden rund um das Rathaus entfernt. So schnell wie der Arbeitseinsatz begonnen hatte, war er auch schon wieder beendet. Jetzt kann das Fest kommen. Danke an alle Beteiligten für Ihre hervorragende Arbeit.

Nahwärme trifft Schwimmbad

Schwimmbad2016

Viele Neuerungen wird es im Schwimmbad geben. So wird das Schwimmbad nicht mehr alleine durch Sonnenenergie beheizt sondern hat nun einen Zugang zum städtischen Nahwärmenetz, das die Gastherme, die für den Notfall im Hintergrund lief, ersetzt. Auch die Vorbereitungen für das neue Bademeister / Materialhäuschen laufen im vollen Gange. Dieses Holzgebäude wird an der Stelle des Alten errichtet. Im April wurden zwei neue Mitarbeiter für das Schwimmbad eingestellt. Yasmin Scheikowski konnte dem Marburger Aquamar abgeworben werden und Mario Selzer ist als DFB-Stützpunkt-Trainer und Coach des Gruppenligisten TSV Mengsberg in der Region bekannt. Die beiden Neuzugänge werden durch das bewährte Schwimmbadteam um Familie Barth unterstützt, die auch dieses Jahr wieder u.a. den Kiosk betreiben.

Zum ersten Mal wird das Schwimmbad am Freitag, den 27.05.2016 zwischen 14:00 und 18:00 Uhr im Rahmen des Sporttages während der  750 Jahrfeier bei freiem Eintritt seine Pforten öffnen.

Offizieller Saisonstart ist dann am Dienstag, der 31.05.2016 zu den gewohnten Öffnungszeiten:

Montag: 9.00 - 19.30 Uhr

Dienstag: 9.00 - 19.30 Uhr

Mittwoch: 9.00 - 19.30 Uhr

Donnerstag: 9.00 - 19.30 Uhr

Freitag: 9.00 - 19.30 Uhr

Samstag: 10.00 - 19.00 Uhr

Sonntag: 10.00 - 19.00 Uhr

Auch in dieser Saison sind Nachtschwimmen, Badeparty und dieses Jahr auch Aqua-Gymnastik sowie vieles mehr im Angebot. Das Schwimmbadteam freut sich darauf, Sie als Gast begrüßen zu dürfen. 

Ortsbeirat Wolfskaute 2016

Der Ortsbeirat Wolfskaute hat in seiner konstituierenden Sitzung Erwin Klein als Ortsvorsteher bestätigt. Zum stellvertretenden Ortsvorsteher wurde Robert Happel gewählt. Er übt auch gleichzeitig die Funktion des Schriftführers aus. Bürgermeister Michael Emmerich gratulierte zur Wahl, wünschte allen Ortsbeiratsmitgliedern eine glückliche Hand bei der Umsetzung ihrer Aufgaben und freute sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit.

OB Wolfskaute2016

Das Bild zeigt von links nach rechts:

Herbert Rödding, Wilfried Wagner, Winfried Hühn, stellv. Ortsvorsteher Robert Happel, Ortsvorsteher Erwin Klein, Bürgermeister Michael Emmerich

Für Karl-Heinrich Koch beginnt die zweite Amtszeit als Brachter Ortsvorsteher

Bei der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Bracht am 02.05.2016  wurde Karl-Heinrich Koch einstimmig als Ortsvorsteher wiedergewählt. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden Andreas Weichsel zum stellvertretenden Ortsvorsteher, Regina Kranz als Schriftführerin und Ralph Voigt, ein neues Gesicht  im Ortsbeirat, als stellvertretender Schriftführer.  Konrad Weichsel als langjähriges Ortsbeiratsmitglied vervollständigt das Team um Karl-Heinrich Koch.

Karl-Heinrich Koch bedankte sich zunächst bei allen Brachter Bürgern für das entgegengebrachte Vertrauen sowie das Engagement und die Unterstützung in der letzten Amtsperiode. Dann gab er einen Ausblick auf „alte und neue“ Projekte in den kommenden Jahren, wie z.B.  Aktivitäten zur  Verkehrsberuhigung in Bracht oder die  Anbindung an den Radweg in Schönstadt  Ein  weitere große Aufgabe für den Ortsbeirat  wird die Unterstützung bei der Organisation der 777 Jahrfeier im 2018 sein.

Zum Schluss seiner Ausführung bedankte sich der Ortsvorsteher noch mit einem Blumenstrauß  bei Karin Lippert für ihre engagierte Mitarbeit im Ortsbeirat in den vergangenen Jahren. Karin Lippert ist mittlerweile Mitglied im Magistrat der Stadt Rauschenberg und aus diesem Grund aus dem Ortsbeirat ausgeschieden.

Auf Nachfrage der anwesenden Brachter Bürger teilte Bürgermister Emmerich mit, dass die Fragebögen  der Machbarkeitsstudie zur möglichen Bioenergie in Bracht noch nicht vollständig ausgewertet seien und Ergebnisse frühestens Ende Juni  vorlägen. Zum Fortgang der Erschließung und Beplanung des Baugebietes Im Wolfsgarten teilte Herr Emmerich mit: „Die Bauleitplanung soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein und dann ist mit der Erschließung in 2017 zu rechnen.“

In diesem Zusammenhang verwies Karl-Heinrich Koch nochmals auf die dringende Sanierung der Brücke am Roten Wasser, die Teil der Zufahrtsstrecke in das geplante Neugebiet  ist.

 

Für den Ortsbeirat Bracht

Regina Kranz

 

OB Bracht 2016 1

Der Ortsbeirat Bracht: hintere Reihe v.l.: Stadtverordnetenvorsteher Norbert Ruhl, Bürgermeister Michael Emmerich, Karin Lippert, Andreas Weichsel

sitzend v.l.: Regina Kranz, Konrad Weichsel, Karl-Heinrich Koch, Ralph Voigt

OB Bracht 2016 2

Der Ortsbeirat Bracht nach seiner konstituierenden Sitzung am 02.05.2016  mit Gästen

Fotos: Privat

Rauschenberger Geschichte lebendig erlebt

Auftakt

Die Stadt Rauschenberg hatte in enger Kooperation mit der IG Schloßberg zur  Einführungsveranstaltung des 750jährigen Jubiläumsfestes in die Kratzsche Scheune geladen. Über 100 interessierte Mitbürger wollten sich die hochkarätigen Fachvorträge der Experten nicht entgehen lassen und wurden nicht enttäuscht. Schließlich galt es den Hintergrund des eigentlichen Festanlasses näher zu beleuchten. Nach der Begrüßung durch Ludwig Pigulla, der durch das Programme führte, wurde Herr Dr. Bernd Fehrenbach vorgestellt. Als ausgewiesener Spätmittelalterforscher und Buchautor referierte er detail- und kenntnisreich über die „Politische Situation in Oberhessen zur Zeit der Stadtgründung Rauschenbergs“. Der immer wiederkehrende Bezug zum Schloss Rauschenberg in Wechselbeziehung zu der ab 1266 städtischen Bevölkerung gab dem Vortrag den nötigen Lokalbezug.

Nach einer kurzen Pause, in der sich die Besucher wahlweise am Buffet stärken oder an der Ausstellung der IG Schloßberg informieren konnten, wurde zum nächsten Fachvortrag übergeleitet. Herr Harald Rosmanitz, ausgewiesener Ofenkachelexperte und Initiator des Archäologischen Spessartprojektes, (foto-)dokumentiert seit 2013 die Kachelfunde aus dem Rauschenberger Schloss. Mit seinem überragend hohen authentischen Fachwissen, überraschenden Effekten in seiner PowerPoint Präsentation sowie geschickt eingeflochtenen historischen Anekdoten zu den Kachelmotiven, gelang es ihm auf einzigartige und unterhaltsame Art und Weise, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Alle Besucher waren sich nach dem Vortrag darüber einig, dass man ihm auch noch weitere zwei oder mehr Stunden hätte zuhören können, obwohl der ein oder andere bisher kein gesteigertes Interesse am Referatsobjekt hatte. Beispielsweise stieg Herr Rosmanitz mit einer von einem Satelliten aufgenommenen Topografiekarte des Schlossberges ein, auf der der „Rauschenberger Westwall“ ebenso sichtbar war, wie die „Weinanbauterrassen“ in den Gärten der Schloßstraße und zudem gut ersichtlich wurde, dass die bisherigen Karten des Schlosses wohl von einem zu geringen Ausmaß des ursprünglichen Bauwerkes ausgehen.

Das den Abend abschließende Referat übernahm Gerhard Friedrich aus dem Vorstand des Festausschusses zur 750 Jubiläumsfeier. Er erläuterte die Entstehung der von Ursula Riedig initiierten Festschrift zu den letzten 25 Jahren Stadtgeschichte sowie deren Aufbau. So finden sich darin wertvolle und unterhaltsame Informationen und Geschichten zur Stadt im Zeitraum 1991-2016. Im Einzelnen ging er auf die Entwicklung der Rauschenberger Wirtschaft und Institutionen ein, wozu natürlich auch die einzelnen Vereine gehören.  Aha-Effekte kamen bei der schlagwortartigen Präsentation der letzten 25 Jahre auf. Zu guter Letzt ermutigte Gerhard Friedrich seine Mitbürger sich ehrenamtlich einzubringen und die Stadt weiterhin so lebhaft zu gestalten. Es lohne sich für einen selber, jedoch auch für ein lebenswertes Rauschenberg.

In seinen Abschlussbemerkungen zeigte Ludwig Pigulla einen aktuellen Oberflächenfund aus dem Schlossberg. Eine behauene Steinkugel, die vermutlich als Geschoss gedient haben könnte und forderte alle Nutzer des Schlossberges dazu auf, solche und andere Fundstücke der IG Schloßberg zur Verfügung zu stellen, die sie dann mithilfe von Experten historisch verwerten und der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. Am Ende des Abends stimmten alle Besucher darin überein, dass ein solcher Abend noch einmal durchgeführt werden solle. Man darf sich darauf freuen! 

 

Andreas Pigulla

Eatnemen Vuelie

P1050595

Es schieden sich die Geister, wessen Ursprungs das wohl ist.

Der Kirchen- und Frauenchor geht mit diesem Lied auf ein sehr interessantes Jubiläumskonzert zu. Die Vorbereitungen dazu fanden auf Burg Hessenstein statt. Im Gepäck ein ziemlicher Schwung an Noten, viel Spaß und jede Menge „Dopingmittel“.  Am Freitag begann Chorleiter Philipp Imhof direkt nach dem Abendessen mit den Proben. Die neuen Lieder für das Jubiläumskonzert sind so unterschiedlich, so verschieden in Ihrer Herkunftsweise, dass sich die Sängerinnen immer wieder neu einstellen mussten. Aber gerade diese Vielfalt macht das Singen so interessant. Doch hatte man schon den ersten Abend unglaublich viel erreicht. Der anschließende unterhaltsame Teil endete wie immer kurz nach Mitternacht. Der Samstagmorgen begann traditionell mit der Stimmbildung. Ramona Nitsch, inzwischen zum sechsten Mal mit auf Hessenstein, hatte wieder eine Vielzahl an Übungen mitgebracht. Dieses Mal ging es vor allem um die Stimmbildung am Lied. Welches Lied erfordert was? Wie atme ich richtig.  Wie dosiere ich die Ausatmung, wenn ein Ton lange ausgehalten werden muss. Kann man hören, wenn man lächelt oder böse schaut? Wir haben die Probe gemacht… „So..Sö  Ja“, lächelnd, betrübt, traurig, zweifelnd, bejahend und freundlich ausschauend. Und wirklich, der Unterschied ist zu hören. Im zweiten Teil der Probe am Vormittag teilte sich der Chor. Für das Stadtjubiläum probt der Chor bereits seit einem Jahr in kleinen Ensembles und im großen Chor. Dies wurde auf Hessenstein weitergeführt. Halbstündlich probte immer ein anderes Ensemble mit Philipp Imhof, während Ramona Nitsch sich dem um etwa 10 Sängerinnen verringerten Gesamtchor widmete. Der Nachmittag verlief ähnlich. Die Sängerinnen probten in Ensembles mit und ohne Chorleiter. Die Gesamtprobe am Abend zeigte wiederum wie weit man bereits gekommen war. Fertig ist ein Chorstück ja eigentlich nie, man kann immer was verbessern und das macht der Chor, wenn er Chorstücke wiederholt. Spätestens jetzt weiß jede Sängerin: es Sonntagmorgen und das Chorwochenende geht zu Ende.

In der Regel sind es dann noch 4 Wochen und dann findet der Auftritt statt, für den man intensiv geprobt hat. Dieses Mal wird es das Chor- und Stadtjubiläum sein.

Wir freuen uns schon darauf! 

 

Monika Friedrich