Grußwort des Bürgermeisters

Web BuergermeisterEmmerich

"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

 

Veranstaltungskalender

Aufgrund der derzeitigen Situation haben wir den Veranstaltungskalender auf unserer Website vorübergehend deaktiviert.

Sobald die Situation es zulässt, werden wir aktualisierte Veranstaltungsinformationen veröffentlichen.

logo

button bauenwohnen
button familiienzentrum 2
button jugendpflege
button carsharing
button freibad
 
button freiwilligefeuerwehr
button maerchenstrasse
button nahwaerme
button denkmalagentursprechstunde
button veranstaltungskalender
button wahlen

Pressemitteilung: Startschuss für den Ausbau der Datenautobahn

Pressemitteilung vom Landkreis Marburg-Biedenkopf:

Mit dem Spatenstich fällt der Startschuss für den Ausbau der Datenautobahn
Breitbandversorgung: Marburg-Biedenkopf hat digitale Zukunft im Blick

Marburg-Biedenkopf – Mit dem symbolischen „Ersten Spatenstich“ hat am Freitag der weitere Ausbau der Datenautobahn im Landkreis Marburg-Biedenkopf begonnen. Damit sollen bis 2020 die letzten unterversorgten „weißen Flecken“ den Anschluss an die digitale Zukunft mit schnellem Internet erhalten. Nach Abschluss des Erweiterungsprojektes wird der Landkreis Marburg-Biedenkopf über eine der besten Breitbandversorgungen im ländlichen Raum bundesweit verfügen.

Der symbolische „Erste Spatenstich“ fand unter Beteiligung von Landrätin Kirsten Fründt, Bürgermeistern aus dem Kreis, Staatssekretär Mathias Samson vom Hessischen Wirtschaftsministerium, der Vorstandsbeauftragten der Deutschen Telekom, Dr. Vesta von Bossel, von Vertretern der Industrie-und Handelskammern (IHK) und Kreishandwerkerschaften, von Jens Ihle vom Regionalmanagement Mittelhessen, der Vorstände des St. Elisabeth Vereins sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft in Cölbe statt.

In einer Bauzeit von knapp zwei Jahren sollen nahezu alle noch unterversorgten Privathaushalte, das sind kreisweit noch knapp 6.000 Anschlüsse, auf eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s verbessert werden. Davon werden mehr als 95 Prozent der Anschlüsse nach Abschluss des Projektes Downloadgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s und 80 Prozent sogar über 100 Mbit/s verfügen. Außerdem werden alle 75 Schulen des Kreises und mehr als 500 Gewerbestandorte im Landkreis mit direktem Glasfaseranschluss versorgt. Damit können Gigabit-Bandbreiten erreicht werden.

Web Breitband Karte Ausbaugebiete

Schulen und Gewerbe werden im Rahmen des Ausbaus mit FTTH-Anschlüssen („Fibre-To-The Home“), also mit Glasfaser bis in das Gebäude versorgt. Für private Haushalte ist ein FTTC-Ausbau („Fibre-To-The-Curb“ – Glasfaser bis an den Bürgersteig) vorgesehen. Dort bleibt die Kupferleitung vom Multifunktionsgehäuse bis zum Gebäude bestehen. Die möglichen Bandbreiten werden dort mit Vectoring oder mit Supervectoring auf bis zu 250 Mbit/s verbessert.

Die zu finanzierenden Kosten für den weiteren Ausbau belaufen sich für den Landkreis insgesamt auf rund 10,9 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf den Anschluss der Schulen etwa 1,8 Millionen Euro, wovon Kreis und Bund je die Hälfte tragen. Die verbleibenden 9,1 Millionen Euro für den Ausbau von privaten Haushalten und Gewerbestandorten werden vom Bund ebenfalls mit 50 Prozent und vom Land Hessen mit 3 Millionen Euro unterstützt. Die verbleibenden 1,6 Millionen Euro teilen sich Kommunen und Landkreis je zur Hälfte. Somit wird das Erweiterungsprojekt mit 5,4 Millionen Euro durch den Bund, 3 Millionen Euro vom Land Hessen, 1,7 Millionen vom Landkreis und 0,8 Millionen Euro von den Städten und Gemeinden getragen. Darüber hinaus wird der Landkreis die anfallenden Projektkosten in der Breitband GmbH während der Durchführung des Projektes übernehmen.

Das Projektgebiet wird dabei in sieben Ausbaugebiete aufgeteilt, die nacheinander umgesetzt werden. Diese Gebiete basieren auf den Ortsnetzen. Dies hat einen technischen Hintergrund. Der Ausbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Ausbauprojekt. Los geht es demnach im östlichen Teil des Kreises (Stadtallendorf/Neustadt), der Ausbau vollzieht sich dann in westlicher Richtung und endet in Biedenkopf/Breidenbach. Dabei werden 108 Kilometer Tiefbau realisiert, 1.165 Kilometer Glasfaserkabel und 168 Kilometer Leerrohre verlegt. Um bei einer bereits laufenden Baumaßnahme einen Anschluss realisieren und Synergie-Effekte nutzen zu können, wurde das WABL-Gelände des St. Elisabeth Vereins in Cölbe vorgezogen.

„Der Breitbandausbau als digitale Infrastruktur ist auf der einen Seite für die Bevölkerung im täglichen Gebrauch des Internets von großer Bedeutung. Auf der anderen Seite stärken wir für die innovativen und international agierenden Unternehmen in der Region mit hohem Datenaustausch zu Kunden und Lieferanten den Wirtschaftsstandort Marburg-Biedenkopf“, unterstrich Landrätin Kirsten Fründt. „Und auch auf dem Bildungssektor gehört schnelles Internet heute zum Standard, weshalb wir auch unsere Schulen an die Datenautobahn anbinden werden, damit wir nicht den Anschluss an die digitale Zukunft verlieren“, erklärte Kirsten Fründt.

Web Spatenstich BreitbandausbauVesta von Bossel, Vorstandbeauftragte der Deutschen Telekom für den Breitbandausbau in Deutschland, betonte: „Die Breitband-Versorgung des Kreises wird auf die nächste Evolutionsstufe gebracht. Daher kann ich mit Fug und Recht von einem weiteren technologischen Quantensprung sprechen. Dazu ein Beispiel: Dank der neuen Infrastruktur werden die Schulen und Krankenhäuser im Kreisgebiet mit Gigabitanschlüssen versorgt. Sie gehören somit zu den öffentlichen Einrichtungen mit den leistungsfähigsten Internetanschlüssen in Deutschland.“

Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson übergab den Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von rund drei Millionen Euro an Landrätin Kirsten Fründt. „Damit geben wir dem Breitbandausbau im Landkreis Marburg-Biedenkopf einen zusätzlichen Schub, um Lücken in der Versorgung mit schnellem Internet zu schließen“, sagte der Staatssekretär. Samson lobte die Absicht des Kreises, alle noch unversorgten Schulen direkt mit Glasfaser auszustatten: „Der Kreis Marburg-Biedenkopf ist einer der ersten in Hessen, der mit Hilfe von Bund und Land konsequent alle unversorgten Schulen mit der zukunftsweisenden Glasfasertechnologie erschließt. Damit wird eine wichtige und zukunftsfähige Infrastruktur für Bildungsangebote und medienpädagogische Ansätze geschaffen.“

Manfred Henning von der Agentur für Kommunikation, Organisation und Management (AteneKom), die das Projekt begleitet, erklärte, dass der Breitbandausbau auch als Regionalentwicklung begriffen werden müsse. Hierbei gelte es, die gesamte Breite öffentlicher Institutionen mitzunehmen.

In Marburg-Biedenkopf wurde bereits im August 2015 ein erstes Ausbauprojekt mit einer Versorgung von über 95 Prozent der Haushalte und Gewerbestandorte mit 25 Mbit/s in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom erfolgreich abgeschlossen. „Durch die Förderung von Bund und Land können wir nun den weiteren Ausbau in Angriff nehmen“, erläuterte Klaus Bernhardt, Geschäftsführer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH. Mit der Deutschen Telekom sei ein kompetenter und leistungsfähiger Ausbaupartner gefunden worden, der bereits die erste Ausbaustufe realisiert habe und daher die Region kenne, sind sich Klaus Bernhardt und Landrätin Fründt einig.

Weitere Informationen über die Möglichkeit von jedem einzelnen Anschluss online unter www.Breitband-Marburg-Biedenkopf.de.

Fotos (Landkreis Marburg-Biedenkopf): oben: Karte des Ausbaugebiets; unten: Ein guter Tag für Marburg-Biedenkopf: Mit dem symbolischen Spatenstich ist der Startschuss für den weiteren Ausbau der Datenautobahn gefallen.

Feuerwehreinsatz in Rauschenberger Ortskern

web feuerwehr symbolbildScheunenvollbrand im Rauschenberger Ortskern

Heute Nacht gab es im Rauschenberger Ortskern einen Brand, bei dem eine Scheune, in der Tiere und deren Futter untergebracht waren, in Flammen stand. Den vollständigen Artikel (inklusive Video!) der Oberhessischen Presse finden Sie hier:
www.op-marburg.de/Landkreis/Ostkreis/Hasen-sterben-bei-Scheunenbrand#Galerie

Herzlichen Dank an die 50 Einsatzkräfte aller Rauschenberger Wehren, sowie die Drehleiter aus Kirchhain und die Atemschutzkomponente, die mehrere Stunden im Einsatz waren und so eine Ausbreitung des Feuers auf die umliegenden Gebäude verhinderten.

Wer helfen und Futter für die Tiere spenden möchte, kann sich bei der Stadt Rauschenberg unter der Nummer 06425-92390 melden. Spontan hat Rauschenbergs Bürgermeister Michael Emmerich angeboten, eventuelle Hilfeangebote telefonisch weiterzuleiten.

Foto: Symbolbild

15.000 Besucher in Rauschenberger Freibad

Web Freibad 15000Besucher

 

 

Dank Hitzesommer: Bereits Ende Juli die 15.000ste Besucherin im Rauschenberger Freibad!

Dank der anhaltenden Rekordtemperaturen konnte am Donnerstagnachmittag (26. Juli) die 15.000ste Besucherin des Rauschenberger Freibads geehrt werden. Die glückliche Gewinnerin einer Jahreskarte für die Badesaison 2019 ist Tanja Badouin und wohnt in Kirchhain. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß!

Text und Foto: Miriam Prüßner

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Landwirtschaft und Bauwesen am 14. August 2018

ULB Einladung 20180814

Termine für Sonderabfall im August

web sonderabfall grafikTermine für Sonderabfall – Kleinmengensammlung im Monat August 2018

  • Samstag, 04.08.2018, Marburg
    Parkplatz Landratsamt Marburg-Cappel, Im Lichtenholz 60)
  • Samstag, 11.08.2018, Stadtallendorf
    Bauhof der Stadt Stadtallendorf, Niederrheinische Str. 26 b
  • Samstag, 25.08.2018, Kirchhain
    Festplatz

Die o.g. Sammlungen finden in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

An den Sammelterminen können private Haushalte und Kleingewerbebetriebe den angefallenen Sondermüll kostenlos am Schadstoffmobil abgeben. Die Sonderab-fälle müssen persönlich am Sammelfahrzeug abgegeben werden und dürfen nicht unbeaufsichtigt auf öffentlichen Verkehrsflächen oder sonstigen allgemein zu¬gänglichen Plätzen abgestellt werden.

Hinweise rund um das Thema „Abfallentsorgung“ finden Sie auch auf der Homepage der „Abfallwirtschaft Lahn-Fulda“ (http://a-lf.de/landkreis-marburg-biedenkopf/abfall-abc/). Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter der Ruf.-Nr. 06421 94899-12.

Warnung vor Afrikanischer Schweinepest (ASP)

Web AfrikanischeSchweinepestDas Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft warnt vor Afrikanischer Schweinepest!

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar!

Die Entwicklung des ASP-Geschehens während der letzten Monate zeigt, wie wichtig es ist, möglichst weite Teile der Bevölkerung über die Gefahr der Verbreitung der ASP mittels virushaltiger Lebensmittel zu informieren.

Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren übertragen. Das Risiko des Eintrags durch kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergestellten Erzeugnissen gilt als besonders hoch. Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgte Reste von virushaltigen Küchen- und Speiseabfällen (auch Picknickabfälle) ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollen daher vermieden oder aber ordnungsgemäß entsorgt (das heißt: für Wildschweine nicht zugänglich) werden.

Text: Pressemitteilung des Landkreis Marburg-Biedenkopf
Foto: Warnhinweis - zum Vergrößern Foto bitte anklicken!

Heidelbeertanz 2018 fällt wetterbedingt aus!

Mitteilung Heidelbeertanz AbsageAufgrund der Wetterbedingungen findet der beliebte Rauschenberger Heidelbeertanz in diesem Jahr nicht statt!

Vorstand und Festausschuss des TSV Rauschenberg haben am vergangenen Dienstagabend in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen, dass bei den aktuell herrschenden Wetterbedingungen eine gefahrlose Durchführung des Heidelbeertanzes zum ersten Mal in der langjährigen Geschichte nicht möglich ist. Dies teilte Rauschenbergs Ortsvorstehender Michael Vaupel auf seiner Facebookseite mit und schreibt weiter: "Wir haben die Verantwortung für weit mehr als tausend Besucherinnen und Besucher, den Wald und Rauschenberg. Da die Hitzeperiode sich offensichtlich zwar ein wenig abschwächt, aber kaum mit Niederschlag zu rechnen ist, sagen wir den Heidelbeertanz 2018 hiermit ab und freuen uns auf den Heidelbeertanz 2019 am 3. und 4. August 2019!"

Offizielle Fahrzeugübergabe für die DRK-Bereitschaft Rauschenberg

Web DRK Fahrzeuguebergabe

Offizielle Fahrzeugübergabe für die DRK-Bereitschaft Rauschenberg

In den vergangenen zwei Jahren hat die Bereitschaft Rauschenberg des DRK Kreisverbandes Marburg-Gießen e.V. insgesamt drei neue Fahrzeuge erhalten. Neben einem neuen Mannschaftstransportwagen (MTW), der ein in die Jahre gekommenes altes Fahrzeug ersetzt, wurden ein Krankentransportwagen (KTW) und ein ATV (Abkürzung für „all terrain vehicle“, ein Fahrzeug für jede Art von Untergrund oder Gelände) mit Anhänger neu angeschafft. Am vergangenen Montag wurden diese Fahrzeuge, deren Anschaffungskosten sich auf insgesamt 56.000 Euro belaufen, bei einer feierlichen Übergabe im Rauschenberger Gemeinschaftshaus offiziell in Dienst gestellt.

Die Bereitschaft Rauschenberg benötigt diese Fahrzeuge unter anderem für Einsätze,  Sanitätsdienste bei Messen, Reitturnieren, Marathonläufen, Musikveranstaltungen und Volksfesten, für die Betreuung von Blutspendeterminen und für den Transport von Altkleidern. Zudem ist das Deutsche Rote Kreuz in Rauschenberg als Teil des 2. Sanitätszuges Marburg-Biedenkopf im Katastrophenschutz tätig. Das ATV und der Anhänger werden dabei vor allem in unwegsamem Gelände genutzt. „Das ATV, nicht zu verwechseln mit einem Quad, ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf bisher einzigartig. Die Idee dazu ist bei mehreren Einsätzen im nahegelegenen Burgwald entstanden, bei denen alle notwendigen Materialien getragen und zu Fuß transportiert werden mussten, weil normale Fahrzeuge nicht durch kamen. Für solche Fälle ist das ATV ideal“, erklärte Bertwin Spiller, Bereitschaftsmitglied in Rauschenberg. Zum Einsatz kam das Fahrzeug unter anderem schon beim diesjährigen Grenzgang in Bracht und bei der 750-Jahrfeier der Stadt Rauschenberg.

Ermöglicht wurden diese Neuanschaffungen unter anderem durch Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie Firmen aus Rauschenberg und Umgebung. Der MTW wurde durch den DRK Kreisverband Marburg-Gießen finanziert, der Anhänger des ATV von der Herzsportgruppe Dautphetal gesponsert: „Das war der Herzsportgruppe eine echte Herzensangelegenheit“, erklärten Mitglieder der Gruppe lächelnd. Bereitschaftsleiterin Rosemarie Richter dankte in ihren einleitenden Worten allen, die zur Beschaffung der neuen Fahrzeuge beigetragen haben: „Diese große Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit freut uns sehr.“ Rüdiger Schmeltzer, stellvertretender Präsident des Kreisverbandes, bekräftigte noch einmal die Notwendigkeit dieser Investition: „Eine gute und zeitgemäße Ausstattung ist die Grundlage für das ehrenamtliche Engagement, das in Rauschenberg bereits seit 1930 existiert. Dazu wollten wir als Kreisverband mit der Anschaffung des MTW einen entsprechenden Beitrag leisten.“ Im Namen der Stadt Rauschenberg dankte Bürgermeister Michael Emmerich für die stets gute Zusammenarbeit und stellte fest: „Heute ist nicht nur ein guter Tag für die Bereitschaft des DRK in Rauschenberg, sondern auch für die Stadt. Das ehrenamtliche Engagement unterstützt die Stadt. Daher ist es in meinen Augen selbstverständlich, dass die Stadt auch die Bereitschaft unterstützt, indem wir gern kostenfrei Räume für Blutspenden und eine Unterstellung für die Fahrzeuge zur Verfügung stellen.“ Sowohl Landrätin Kirsten Fründt als auch Kreisbrandinspektor Lars Schäfer zeigten sich begeistert von dem großen Engagement, mit dem man Projekte nachhaltig vorantreiben könne und lobten die Anschaffung des ATV. Mit Innovationskraft könne man neue Wege gehen und die Arbeit im Ehrenamt attraktiver gestalten, so Fründt.

Web DRK Fahrzeuguebergabe 02Ganz besonders dankte Bertwin Spiller der Bereitschaftsleiterin Rosemarie Richter sowie Mareike Diel für ihr außerordentliches Engagement in der Rauschenberger Bereitschaft. Und eine Sache lag den Anwesenden ganz besonders am Herzen: „Wir wünschen allen Ehrenamtlichen der Bereitschaft Rauschenberg, dass die Einsätze gut verlaufen und sie stets sicher und heil wieder nach Hause kommen.“

Text: Miriam Prüßner
Fotos (Miriam Prüßner): (oben) 1. Reihe Mitte: Bertwin Spiller (Mitglied der Bereitschaft Rauschenberg, links), Rosemarie Richter (Bereitschaftsleitung Rauschenberg, Mitte), Ulrich Welter (Justiziar im Präsidium des DRK Kreisverband Marburg- Gießen e.V.); hintere Reihe Mitte: Bürgermeister Michael Emmerich (links), Landrätin Kirsten Fründt (Mitte), Kreisbrandinspektor Lars Schäfer (rechts außen); linke Seite: Jugendgruppe und Ehrenämtler der Rauschenberger Bereitschaft; rechte Seite: Spender und Mitglieder der Herzsportgruppe.
(unten) Die neuen Fahrzeuge der DRK-Bereitschaft Rauschenberg.

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens: zweithöchste Alarmstufe!

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens:

Umweltministerium ruft zweithöchste Alarmstufe aus! Sie können die Pressemitteilung auch hier downloaden.
PM AlarmstufeA 01PM AlarmstufeA 02

Vernissage mit Chris Barth und Frank Hinrichs

Web Vernissage ChrisBarth 03Vernissage mit Chris Barth und Frank Hinrichs in der Galerie „Haspelstraße eins“ in Marburg

Der helle Hauptraum in der Galeriegemeinschaft „Haspelstraße eins“ in Marburg füllt sich langsam. An den Wänden hängen große Acrylgemälde. Ein tätowierter junger Mann, oberkörperfrei, der Blick abgewandt, eine ebenfalls tätowierte Burlesque-Tänzerin, aber auch abstrakte, farbenfrohe Acrylmalerei lassen die Betrachter staunen. „Ich bin so aufgeregt, als würde ich selbst ausstellen“, gesteht Dr. Anne Hoerder, Mitglied der Marburger Galeriegemeinschaft und Künstlerin aus Rauschenberg. Mit Chris Barth und Frank Hinrichs stellen an diesem Freitag zum ersten Mal, seitdem sich die Galeriegemeinschaft im November 2017 gegründet hat, ausschließlich fremde Künstler aus.
Fremd sind sich Hoerder, Barth und Hinrichs dennoch keineswegs. So war Hinrichs erst eine Woche zuvor bei der Eröffnung einer Kunstausstellung im Pflegezentrum Haus Rauschenberg als ausstellender Künstler vor Ort. Und auch Chris Barth ist kein Unbekannter.
Vor vier Jahren als Autodidakt zur Acrylmalerei gekommen, suchte der Mittelhesse nach einer Möglichkeit, seine Werke auszustellen. Über den Rauschenberger Bürgermeister Michael Emmerich kam schließlich der Kontakt zu Dr. Anne Hoerder zustande, die als Vorstandsmitglied des Vereins Kunst in Rauschenberg e.V. unter anderem die Rauschenale organisiert. Sie war begeistert von Barths Gemälden und bot ihm an, seine Werke während der 2. Rauschenale im vergangenen Jahr in Rauschenberg auszustellen. Eine Möglichkeit, die er sehr gern annahm. Sie blieben in Kontakt und als die Anfrage kam, ob Barth sich vorstellen könne, in der Galeriegemeinschaft „Haspelstraße eins“ auszustellen, war seine Antwort eindeutig. „Es ist toll, dass ich die Chance bekommen habe, meine Bilder in so einer schönen Galerie in Marburg präsentieren zu dürfen“, freut sich Barth. Dass Besucher extra aus Stuttgart und Hamburg kämen, um seine Bilder zu sehen, mache ihn stolz, so der 33-jährige Maler, dessen Markenzeichen der auslaufende Hintergrund in seinen Bildern ist.

Web Vernissage ChrisBarth 01„Er ist ein großes Talent“, wird er auch von seinem Mitaussteller, dem Roßdorfer Künstler Frank Hinrichs in höchsten Tönen gelobt. Seine eigenen Werke stellen in der Ausstellung einen bewussten Kontrast zu Barths Bildern dar, so Hinrichs. „Aber auch wenn sich unsere Bilder augenscheinlich sehr unterscheiden, vereint uns doch unsere totale Begeisterung für’s Malen“, begründet Hinrichs die Idee, gemeinsam auszustellen, nachdem sich die Wege der beiden Künstler in der Vergangenheit bereits immer wieder kreuzten. „Der Respekt und die Liebe füreinander sind der Grund und die Basis für diese gemeinsame Ausstellung“, erklärt Hinrichs.

Während sich in Barths ausgestellten Werken das Thema „Tattoos“, eine wie er sagt immer noch kontrovers diskutierte Körperkunst, als roter Faden durchzieht, zeigt Hinrichs expressionistische Acrylmalerei. „Ich experimentiere gern mit Gegenständen und Techniken“, erzählt er. Aus diesem Grund kommen neben bunten Acrylfarben auch gern mal Kreppband, Spachtel, eine Tischdecke oder andere Stoffe zum Einsatz. Instrumentalmusik, aber auch Jazz oder Folk inspirieren Hinrichs und verstärken seine Emotionen während er malt. Heraus kommen farbenfrohe, expressionistische Acrylwerke, die Kunstinteressierte bis Mitte August in der Galerie „Haspelstraße eins“ in Marburg besichtigen können.

Anfahrt und Öffnungszeiten finden Sie unter: www.galerie-haspelstrasse-eins.de/?ngt=w7e1b0317161edd26b36461731307281

Text: Miriam Prüßner
Fotos (Miriam Prüßner): (oben - v.l.n.r.) Frank Hinrichs, Marie Haberland (GISA Marburg, Leitung Fort- und Weiterbildung), Chris Barth.