Grußwort des Bürgermeisters

Web BuergermeisterEmmerich

"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Sprechstunde Ortsgericht
Datum 13.12.2019 16:00 - 18:00

web sprechstunde ortsgericht

Wo: im Rathaus, 2. Obergeschoss, Zimmer 1. Das 2. Obergeschoss ist über den Turmeingang des Rathauses zu erreichen.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-31 zu erreichen.

Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/6022998 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

Adventsmarkt Schwabendorf
Datum 14.12.2019 17:00

Verein: Alle

Ort: Hugenottenplatz

Spieleabend
Datum 23.12.2019 20:00

Verein: Fv Bracht

Ort: Sportheim

musikalischer Umzug am Heilignachmittag
Datum 24.12.2019

Verein: Blechmusik Josbach

Ort: Josbach

logo

button bauenwohnen
button familiienzentrum 2
button jugendpflege
button carsharing
button freibad
 
button freiwilligefeuerwehr
button maerchenstrasse
button nahwaerme
button denkmalagentursprechstunde
button veranstaltungskalender
button wahlen

Ein jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt – aber manchmal wird man auch mitgenommen

IMG 9883

Auf großes Interesse stieß die erste Veranstaltung zum Thema E-Mobilität und Carsharing in Rauschenberg. 31 Interessierte aus den Stadtteilen und der Kernstadt fanden Ihren Weg in die Kratz’sche Scheune. Herr Michael Schramek aus Jesberg, Geschäftsführer des Mobilitätsberatungsunternehmens EcoLibro GmbH sowie Vorstand vom „Netzwerk intelligente Mobilität e.V. (NiMo)“, führte durch den Abend. Zu Anfang stand ein kleiner Abriss über die aktuelle Technik bei E-Mobilität. Heutige moderne Elektroautos, und hier ist nicht nur der Tesla gemeint,  haben bereits eine Reichweite von 300 bis 400 km und können an Schnellladestationen innerhalb von 30 Minuten wieder aufgeladen werden. Ölkonzerne, auch von der Arabischen Halbinsel, investieren immer häufiger in erneuerbaren Energien und fahren ihr Kerngeschäft zurück. „Wir befinden uns in einem weltweiten enormen Umbruch hin zu einer elektromobilen Gesellschaft“, so Herr Schramek. In den nächsten 10 Jahren werden diese Veränderungen immer stärker von Bedeutung werden. Selbstfahrende Autos und Busse halten Einzug in Städte und dem flachen Land. Die deutsche Bahn experimentiert mit selbstfahrenden kleinen Buseinheiten für bis zu neun Passagiere, die dann schneller getaktet auch auf dem flachen Land eine lohnende Alternative darstellen können. Die Welt wird sich in den nächsten Jahren diesbezüglich schnell verändern, so das Fazit.

Im nächsten Abschnitt wurden die bestehenden Carsharingmodelle vorgestellt. Jesberg hat hier ein sehr breit gefächertes Angebot, angefangen von Mitfahrerbänken, Pedelecs (Elektrofahrräder), elektrische Lastenfahrräder bis hin zu den beiden Carsharingfahrzeugen.

Getragen wird dieses Beispiel durch den Verein „Vorfahrt für Jesberg“. Die Fahrzeuge und die Logistik sind angemietet, bzw. werden durch Firmen bereitgestellt. In Deutschland dürfen nämlich gemeinnützige Vereine keine eigenen Fahrzeuge vermieten. Weitere Modelle wurden vorgestellt, u.a. auch „schöner mobil“ aus Schönstadt. Das Rauschenber in dieser Thematik nicht alleine steht zeigen Initiativen wie in Caldern oder Gemünden, die sich wie wir Rauschenberger in der Informationsphase befinden.

Im letzten Teil der Abendveranstaltung ging es darum einen IST-Stand in Rauschenberg herauszuarbeiten. Nun war jeder Einzelne mit seinem Wissen gefragt. Wie steht es mit dem ÖPNV, der Infrastruktur oder der Bereitschaft jedes Einzelnen sich auf Carsharing und Elektromobilität einzulassen.

Die Herausforderung für Rauschenberg besteht darin, die Möglichkeiten für eine flächendeckende Lösung für Rauschenberg zu erarbeiten. Die an diesem Abend zusammengetragenen Informationen werden nun durch EcoLibro ausgewertet und den Teilnehmern zu Verfügung gestellt. Die 3,5 Stunden haben sich gelohnt, so der Tenor der hochmotivierten Teilnehmer.

In den nächsten Wochen wird es eine Onlineumfrage zum Thema „Fahrverhalten – wann fahre ich Auto“ geben. Die Umfrage wird durch die Stabstelle Umwelt und Klimaschutz des Landkreises durchgeführt. Unter allen Teilnehmern wird eine Fahrt mit einem Tesla verlost.

Um ein Carsharing / Mobilitätssystem für Rauschenberg zu entwickeln ist für die nächsten Wochen eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema in Rauschenberg geplant.

Sollte auch Ihr Interesse an diesem Themenbereich geweckt worden sein, so ist Ihr Ansprechpartner in der Stadtverwaltung Herr Jörg Näther, Telefon: 06425 923929 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.   

Gefahr im Wald nach Sturm und Nassschnee

 IMG 0195
Der Hessische Waldbesitzerverband fordert die Bevölkerung auf, heute und in den kommenden Tagen den Wald zu meiden. Der Sturm "Egon" hat überall einzelne Bäume angedrückt. Solche schrägstehenden Bäume können auch in den nächsten Tagen jederzeit umstürzen.  In den Baumkronen hängt nasser und schwerer Schnee. Unter der Last brechen immer wieder Äste ab, fallen zu Boden oder bleiben in der Baumkrone hängen. Auch in den kommenden Tagen können sich aus den Baumkronen abgebrochene Teile lösen und unverhofft aus großer Höhe zu Boden stürzen. Herabstürzenden Baumteile sind lebensgefährlich.

Die Waldbauern und Förster werden nach dem Ende des Schneesturms die Wälder begutachten und als erstes für die Verkehrssicherung an öffentlichen Wegen und Strraßen sorgen. Zunächst werden umgestürzte Bäume und abgebrochene Kronen beseitigt und umsturzgefährdete Bäume gefällt. Erst dann werden an Hauptwanderwegen im Wald Gefahren durch sturmgeschädigte Bäume beseitigt. Die Aufräumarbeiten im Wald können einige Tage dauern. Aus Sicherheitsgründen können Waldwege mit Schildern und Trassierbändern für einige Tage gesperrt werden. Erholungssuchende werden gebeten, Wegesperrungen unbedingt zu beachten. Die hessischen Waldbesitzer und Förster wünschen sich, dass sich in der Bevölkerung von selbst mehr Sensibilität und Verständnis für die Folgen und Gefahren solcher Naturereignisse entwickelt.


Ansprechpartner: Christian Raupach 0172-7803829

Hessischer Waldbesitzerverband e. V.
Hauptgeschäftsstelle
Taunusstraße 151
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172/7047, Fax: 06172/599253
Bitte antworten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neuer Schwung für das alte Museum

Museum 2017Daniel Heimbach, 22 Jahre alt, studiert an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Museumskunde. Für seine Praxisphase des Studiums ist er nach Rauschenberg gekommen um hier im Rahmen eines Praktikums im städtischen Museum die Möglichkeiten einer Neuausrichtung zu prüfen. Ziel ist es in Rauschenberg für das beinahe hundertjährige Museum ein neues und modernes Konzept zu erarbeiten.

Dieses Konzept setzt sich aus mehreren Teilkonzepten zusammen, so wird zum Beispiel ein Sammlungskonzept erstellt. Der Sammlungsschwerpunkt des Rauschenberger Museums sind Handwerksobjekte aus verschiedenen Jahrhunderten, außerdem die Teilsammlungsbereiche der Wohnkultur und der Landwirtschaft.

Von besonderer Bedeutung für die Sammlung sind die Sammlungsteilbereiche der Rauschenberger bzw. hessischen Trachten und der Objekte mit stadtgeschichtlichem Bezug.

Die Sammlung selbst weist einen hohen Grad an Vielfältigkeit auf. So befinden sich beispielsweise neben Dachziegeln von 1784, historische Laternen und Bibeln von 1710 in der Sammlung. Die Gesamtobjektanzahl wurde in einem Bericht an den hessischen Museumsverband, vermutlich in den 1980er Jahren, mit 1050 angegeben und liegt derzeit bei ungefähr 1250 Objekten.

Zum Gesamtkonzept gehört die Planung für eine Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, ein Konzept für die Sicherung und Bewahrung der Museumsobjekte und ein Vermittlungskonzept. Hierzu gehört die Abbildung der Stadtgeschichte von einst einer kleinen Ackerbauernstadt aus den Anfängen bis heute, der modernen Bioernergiestadt.

Ein elementarer Punkt der Arbeit ist es, eine Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern zu finden, die das Rauschenberger Museum in der Zukunft unterstützen.

Gemeinsam mit Mitgliedern des KVR, der IG Schlossberg, der Geschichtswerkstatt und weiteren engagierten Persönlichkeiten wird eine neue Dauerausstellung entwickelt.

Wir wollen gemeinsam eine Ausstellung schaffen, mit der sich alle Bürger Rauschenbergs identifizieren können. Darüber hinaus sollen auch den Gästen der Stadt die Themen interessant vermittelt werden. Das Museum soll künftig, in alter Tradition, wieder zu einer Begegnungsstätte werden, die nicht allein den wunderbaren Ausblick beim Turmrundgang bietet.

Das Praktikum bietet Herrn Heimbach eine gute Möglichkeit, seine Fähigkeiten auszubauen und ein interessantes praxisnahes Thema für seine Bachelorarbeit zu wählen.

Habe Sie Lust und Interesse an und in Ihrem Museum mitzuarbeiten, so melden Sie sich an Jörg Näther, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06425 923929.

Amerikanische Spurensuche

P1030657Zwischen den Jahren besuchte die amerikanische Schülerin Linnea Eberly aus Princeton, New Jersey, USA, ganz gezielt unser Städtchen Rauschenberg. Sie war auf der Suche nach dem „Graebe-Stein“, der von Hiesigen auch „Försterstein“ genannt wird.

Im Jahr 2008 waren deutsche Verwandte bei einem Spaziergang durch unseren Schlossberg zufällig auf die Stele gestoßen, die folgende Inschrift trägt: „Zum Andenken an den Pfleger dieser Anlage Revier-Förster Carl Emil Graebe errichtet von seinen Freunden 1857“.

Der Familienname war es, der das Interesse weckte und inner-familiär zu Nachforschungen anregte und tatsächlich herausgefunden wurde, das Carl Emil Graebe ein Vorfahre war. Dann schlummerte diese Erkenntnis wieder.

In diesem Jahr nun, 159 Jahre nach der Setzung des Denkmales, also ca. 6 Generationen später, nimmt sich die amerikanische Schülerin Linnea Eberly vor, in  einem Kurzfilm – als schulische Projektarbeit (Titel: ‚Auf Spurensuche eines meiner Vorfahren aus Deutschland.“) eine Dokumentation zu erstellen.

Ein Hilfeersuchen erreichte Ludwig Pigulla, Mitglied der InteressenGemeinschaft Schloßberg/Historischer Arbeitskreis der Stadt Rauschenberg, per Internet mit der Bitte, einen Besuch des Denkmals vorzubereiten und im Vorfeld weitere Recherchen zu diesem Gedenkstein zusammen zu tragen. Verschiedene Interview-partner sollten als roter Faden zu dem tatsächlichen Ort hinführen.

So wurden also historische Quellen durchforstet und die einschlägigen Chroniken der Stadt Rauschenberg von Wagner/ Stock, Eduard Bromm und Friedrich Prüser gesichtet. Neue, sachbezogene Informationen durch Dipl.-Archivar Helmut Klingelhöfer, ebenfalls Mitglied der IG, ergänzten das Persönlichkeitsbild des Gesuchten.

Interviewpartner und Locations standen als bald fest, der Platz am ‚Försterstein‘ von Herbstblättern frei gerecht, um einladend zu wirken.

Am Weihnachtsdienstag flog Linnea in Begleitung ihrer Mutter über Hamburg bei Sturmwetter ein und beide schlugen sich mit der Bahn bis Kirchhain Bez. Cassel (vormalige Schreibweise) durch.

Der Nachmittag galt der filmtechnischen Absprache und führte dabei durch die Stadt (Oberförsterei) ins Rathaus-Museum, wobei das Drehbuch der Interviewpartner und Locations festgezurrt wurde.

Begeistert von der spätmittelalterlichen Fachwerkbausubstanz und den historischen Erläuterungen bei der Stadtführung freute sich die Schülerin auf den „Drehtag“.

Dieser begann mit der ersten Befragung vor dem steinernen Treppenturm des Rathauses aus der Zeit der Renaissance (Stein-metz Philipp Soltan 1666) und führte filmbegleitet ins Museum der Stadt. Als Interviewpartner führte Ludwig Pigulla die Schülerin in die politische Situation Hessens bzw. Deutschlands in der Zeit der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts ein, der Wirkungszeit des Revierförsters C.E. Graebe in Rauschenberg.

 

 

Es ist die Zeit der Freiheitskämpfe der Bürger gegen Fürsten für die die Schlagwörter „Wartburgfest 1817“, Georg Büchner (1813 – 1837), Friedrich List (1789 – 1846), das „Hambacher Fest 1832“ und die 1. deutsche Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche (18.Mai 1848) stehen.

C.E. Graebe schuf  hier in hervorragender Weise mit seinen Freunden den „Schloßberg-Park“ mit seinen Anlagen und großzügigen Wegeführungen. Dazu sei als Literaturquelle Friedrich Prüser (1966) zitiert, der treffend die gestalterische Stärke des aufkommenden Selbstbewusstseins des städtischen Bürgertums umschreibt: „Das ist in doppelter Beziehung ein Denkmal, einmal der Freundschaft und dann des Gemeinnutzes. Der Freundschaft: sie sind nicht genannt, die Freunde des alten wackeren Revierförsters, wohl des Mannes, dem die Hege am Berg unterstand. Revierförster hin, Revierförster her: die Titel haben sich im Laufe der Jahrzehnte im gegenseitigen Wettbewerb gehoben. Jedenfalls war der Revierförster von damals ein angesehener Mann, und dieser hatte ein weites und großes Herz für seinen Wald: über die Maßen muß er es gehabt haben; denn sonst hätten ihm die Freunde wohl kaum dieses Denkmal gesetzt. Das größere ist wohl der Wald selber gewesen: gewiß hat er ihn durch Anpflanzungen gemehrt, Wege gebaut, Durchblicke schlagen, Ruhebänke setzen, an entlegener Stelle vielleicht gar eine Schutzhütte errichten lassen. Er hat nicht nur den Wald gepflegt, sondern auch das, was im grünen Revier kreucht und fleucht. Eine glückliche, gütige Hand hat er gehabt und Ideen, vor allem die eine, große: der Natur zu helfen, aus dem wilden Wuchs eine schöne Anlage zu machen, in der sich jedermann ergehen und gesund werden könnte, an Leib und Seele gesund, wenn ihm der Sinn danach stünde. Gedacht, gesagt, getan: die Anlage am Schloßberg ist in der Hauptsache wohl das Werk dieses Mannes gewesen. Wir vereinen uns mit seinen Freunden, ihm dafür den schuldigen Dank zu sagen.

Seine Freunde? Wer sind sie gewesen, die sich hier verhüllt melden? Wir sagten schon, daß der Revierförster ein wohlgelittener, angesehener Mann gewesen sein muß, der gewiß zu den „Honoratioren“ des Städtchens gehörte. Und sie, der Bürgermeister, der Arzt, der Apotheker, vielleicht gar der oder die Lehrer, der Richter an dem in der Stadt verbliebenen Gericht – es müßte der letzte der Justizamtmänner kurhessischer Zeit gewesen sein - , hatten untereinander ihre Freundschaften, ihre Zusammenkünfte, freudvoll und leidvoll, aber mehr der ersten Art, und da mag in solchem Kreis der Gedanke geboren worden sein, für den Wald am Schloßberg mehr zu tun als das, was als Försterpflicht geboten war. Dieser ganze Freundeskreis wird das Werk getragen haben, das so schöne Früchte zeitigen sollte. Wir können uns von diesem Stein der Freundschaft aus also einen tiefen Blick in die Seele des Städtchens in der Zeit vor gut hundert Jahren tun. Ja, es muß dieser Gedanke noch weiter ausgestrahlt haben, in die Kreise der eigentlichen Bürgerschaft hinein.

Auf keinen Fall dürfen wir sie als einzige dumpfe Masse vorstellen, die im gleichbleibenden Dunkel eines gedrückten Ackerbürgertums oder Kleinleutekaufmanns erstickt wäre. Rege Geister hat es in Hessen zu allen Zeiten gegeben, auch in der breiten Menge der Bevölkerung, und gar nicht selten sind die Fälle, wo aus ihr ein bedeutender Geist emporgewachsen ist. In dem selben Jahr, in dem  die Rauschenberger ihrem Förster Graebe  dieses Denkmal unterhalb der Schloßhöhe setzten, ………“

Regietechnisch führte der Weg zur nächsten, gleichaltrigen Interviewpartnerin in die Bahnhofstrasse. Hier vermittelte in gepflegtem Englisch die Schülerin Paula Tinnemann neust gefundene Sachinformationen: So wurde der ‚Reitende Förster‘ Carl Emil Graebe, oft auch ‚Grebe‘ in den Akten geschrieben, vom Dienstsitz im Revier Bischofferode/Spangenberg nach Rauschenberg versetzt, wo er nun den geänderten Diensttitel „Revierförster“ trug.  Im Jahre 1858 wird diese Stelle als unbesetzt vermeldet. Die Antwort darauf ist dem Text des Försterstein´s zu entnehmen.

Nach einem Rundgang auf dem Rathausturm mit beeindruckendem Blick auf das weihnachtlich beleuchtete Städtchen wartete eine neue Interviewpartnerin auf Linnea und führte sie endlich zum Zielort ihres Besuches. Die Verwandte, die 2008 den Stein für ihre Familie wieder entdeckt hatte, berichtete vor Ort. Eine ehrfürchtige Stille trat plötzlich auf, weil das Ziel der weiten Anreise und des Films erreicht war. Der Mensch Carl Emil Graebe schien plötzlich ganz nah zu sein.

 

Dankbar und sichtbar glücklich stieg die „kleine Forschergesellschaft“ noch zu der Schlossruine auf und bemerkte, dass der ehemals so gepflegte Schloßberg-Park nicht mehr zu sonntäglichen Erholungsspaziergängen einlädt, wie er dies über 150 Jahre für die Rauschenberger und Kurgäste tat, als die Stadt auch noch das Prädikat „staatlich anerkannter Luftkurort“ trug, auch wegen diesem von Carl Emil Graebe angelegten Naturerholungsort.

 

-         Text und Bild Ludwig Pigulla -

 

 

 

 

Die Eiche von Zettrichshausen

Eiche von Zettrichhausen

Jeder der von Sindersfeld nach Rauschenberg oder umgekehrt kam, kannte Sie. Sie war der markante Punkt, das Kleinod auf dem beschwerlichen Weg von unten nach oben, an dem man gerne rastete oder den Punkt, an dem die Menschen, die von oben nach unten fuhren, immer freiwillig bremsten. Sie war eine Schönheit, ein kleines Biotop das Insekten, Tieren und Vögeln eine Heimat bot. Jeder der Sie sah, dachte gleich daran, was Sie alles schon gesehen haben muss. Vielleicht stand Sie schon als Rauschenberg vor 750 Jahren gegründet wurde aber sicherlich hatte Sie den Riemenschneider schon erlebt. Weit gefehlt – unsere Eiche war noch nicht so alt. 1895 im Herbst haben sich die Rauschenberger angeschickt, drei Eicheln an just jener Stelle zu säen, an der alle Fuhrwerke langsam sein mussten, egal ob von oben oder unten kommend, nach Rauschenberg fahrend oder Rauschenberg verlassend. Auch jeder Wanderer nutzte gern die Gabelung, um sich auszuruhen. Drei Eicheln übrigens, weil die pfiffigen Rauschenberger wussten, der Sinnspruch fürs Eiche-Säen heißt: "Eine für's Haus, eine frisst die Maus und eine kommt raus!".

Die örtliche Zeitung vom Mittwoch, 27.November 1895 schreibt dazu:

„Rauschenberg, 22.November. Am Mittwochabend wurde ein Mann von hier auf dem Wege von Sindersfeld nach Rauschenberg angegriffen. Da er sich mit seinem Stock kräftig wehrte, nahmen die Buschen alsbald Reißaus, ohne ihm irgendwie einen Schaden zugefügt zu haben. Wie man nun nachträglich erfährt, soll der Überfall einem Dienstknecht des Hofes Zettrichshausen gegolten haben. Eine exemplarische Strafe wäre hier am Platz.“

 

Es ist nicht auszuschließen, dass diese Eiche als Sühneeiche dort gepflanzt wurde.

Aufgrund des hohen Nährstoffgehaltes im Boden und das der Baum alleine stand, konnte er die enorme Dicke von 170 cm erreichen. Wer es nicht glaubt, der Stumpf steht nun vor der Kratz‘schen Scheune und auf ihr thront der Schattenriss des Rauschenberger Schlosses.

Das Kunstwerk ist noch nicht abgeschlossen. Eine Tafel mit wichtigen historischen Ereignissen und eine kleine Beschreibung des Kunstwerkes werden im Frühjahr angebracht werden. Leider ist dieses Kunstwerk vergänglich, die Eiche von innen hohl. Experten rechnen damit, dass in ca. 25 Jahren die Eiche so stark geschädigt ist, dass diese ersetzt werden müsste. Eine Konservierung ist leider nicht möglich, auch ein Dach über das Kunstwerk ist aus Kosten- und ästhetischen Gründen nicht durchführbar. Die Eiche bietet aber dadurch weiterhin Insekten ein Zuhause und ist gleichzeitig ein Zeichen für die Vergänglichkeit. Sollte dann die Eiche nicht mehr sein, soll diese dann durch einen Sandstein ersetzt werden, auf dem dann das Schloss wie seit ewiger Zeit auch in Wirklichkeit thront.

Finanziert wurde das Kunstwerk durch den Kultur und Verschönerungsverein Rauschenberg, der Geschichtswerkstatt / Wir alle in Rauschenberg und der IG Schlossberg / Historischer Arbeitskreis. Die Idee hierzu entstand durch die gute Zusammenarbeit von Herrn Ludwig Pigulla und Jörg Näther. Bei der Umsetzung half Matthias Krause maßgeblich mit. Einen besonderen Dank geht an den Bauhof der Stadt Rauschenberg und dessen Mitarbeitern, die manch Mittagspause für dieses Projekt geopfert haben. Auch alle anderen, die das Projekt unterstützt haben sei hier ein großer Dank ausgesprochen.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen. Der Stumpf ist an der breitesten Stelle ca. 170cm Breit, hat einen Umfang von ca. 5 Metern. Die Eiche ist bis zu ihrer Fällung im Jahre 2015 etwa 120 Jahre alt geworden. Der Stumpf wiegt etwa 4 Tonnen. 

CHIARA, EINE JUNGE SPORTLERIN AUF IHREN WEG NACH OLYMPIA

IMG 0105

Chiara Klein aus Schwabendorf träumt ihren Traum von Olympia. Die bald 13jährige lässt die Herzen ihrer Trainer höher schlagen. Da schwimmt die nächste Franziska van Almsik hört man hinter vorgehaltener Hand die Fachwelt tuscheln.  

Chiara hat mit 5 Jahren in Kirchhain schwimmen gelernt und ist im Sommer  2011 zum TSV Kirchhain gekommen. Seit Oktober 2012 schwimmt sie Wettkämpfe. Im Juli 2014 durfte sie an ihren ersten Hessischen Jahrgangsmeisterschaften teilnehmen. Seit dieser Zeit wurde sie 51 mal Hessenmeisterin, wurde 3. bei den Süddeutschen Meisterschaften und im Juni 2016 bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften in Berlin belegte sie Platz 7 im Rücken Mehrkampf.  Seit drei Jahren schwimmt sie in der Hessenauswahl Länderkämpfe mit großem Erfolg. Sie wird zu allen Trainingsmaßnahmen des Hessischen Schwimmverbandes eingeladen und als einzige Schwimmerin im Jahrgang 2004 ist sie im D - Förderkader des Landes Hessen. Sie ist eine der wenigen Schwimmerinnen in Deutschland im Jahrgang 2004 die alle vier Schwimmstile auf absolutem Topniveau schwimmt (Freistil, Brust, Rücken und Schmetterling). Deshalb ist Chiara auch eine der besten Lagenschwimmerinnen im Nachwuchsbereich.  Dieses Jahr im Februar wechselte sie zum TV 1843 Dillenburg. Ihr Weg nach oben fordert schon heute einen absoluten Willen. Chiara trainiert 6 Tage die Woche bei ihrem Trainer Ralf Hermann in Dillenburg. Des Weiteren hat sie mehrere Athletikeinheiten und zusätzliche Schwimmeinheiten täglich in Kirchhain. Dort besucht Chiara die 7 Klasse des Gymnasiums der Alfred - Wegener - Schule. Diese Schule bietet ihr ein Umfeld, welches ihr ermöglicht, ihren Sport auf absolut höchstem Niveau auszuüben. Ihre Lehrer unterstützen Chiara wo sie nur können. 

Am Wochenende vom 03.bis 04.12.2016  fanden in Wiesbaden die Hessischen Meisterschaften 2016 statt. Chiara  wurde erneut 8 - fache Hessenmeisterin. Sie ist damit  wieder erfolgreichste  Sportlerin der Veranstaltung. Sie gewann über 200m Frei, 100m Brust, 100m Lagen, 200m Lagen, 400m Freistil, 100 Freistil, 200 Brust und 400 Lagen. Aus jugendschutzrechtlichen Gründen dürfen die Schwimmer/innen nur 8mal starten, sonst hätte Chiara noch weitere Titel holen können. Mit dem  Titel über 200m Brust in einer Zeit von 2:45,4  feierte Chiara ihren 50. Jubiläumssieg. Chiaras größtes Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Diesem Ziel ordnet die 12 jährige alles unter, denn sie weiß, dass dieses Ziel nur durch absolute Leistungsbereitschaft und jeden Tag hartes Training zu erreichen ist. Sie liebt und lebt ihren Schwimmsport.

Wir gratulieren Chiara zu ihren einmaligen Leistungen und wünschen ihr, dass sie ihr Ziel erreicht, nicht zuletzt weil wir dann alle 2020 vor dem Fernseher sitzen und unsere Athletin in Tokio anfeuern werden.

JESBERG HAT ES, SCHÖNSTADT HAT ES, LAHNTAL HAT ES UND RAUSCHENBERG VIELLEICHT AUCH

Elektromobil

In  den letzten Jahren greift ein Phänomen um sich. Elektromobilität und Carsharing, Elektrofahrräder, Bürgerbusse und Ladestationen sind immer öfters in den Stadtbildern der umliegenden Gemeinden zu sehen.

Alle Projekte haben eines Gemeinsam, sie fußen auf dem Engagement der Bürger ihrer Gemeinden. Viele Ideen und Initiativen sind entstanden und werden ähnlich den Nahwärmegenossenschaften von Bürgern mit der Unterstützung der jeweiligen Gemeinde gemeinschaftlich  betrieben. Die Stadt Rauschenberg möchte ihnen die Gelegenheit geben, sich an der Idee „Rauschenberg Elektromobil“ zu beteiligen. Wir, die Stadt Rauschenberg, haben uns deshalb  bei dem Bundesprogramm Auto teilen – Gemeinsam Mobil beworben und sind aufgenommen worden. Dieses Programm unterstützt uns in der Anfangsphase mit Profis aus dem Bereich Elektromobilität, Bürgerbusse und Caresharing. Es soll ein Projekt entwickelt werden, dass zum einen die Ausweitung der Elektrotankstellen im Stadtgebiet zum Ziel hat, zum anderen die Möglichkeiten eines Car- oder E-Bikesharings beinhaltet. Nicht nur in der Kernstadt sondern auch in den Stadtteilen ist deshalb eine große Unterstützung für dieses Projekt nötig.

Am 12.01.2017, von 18 bis 21 Uhr findet dazu in der Kratz’schen Scheune ein Treffen zur Erarbeitung eines Konzepts für die Schaffung eines gemeinsamen Mobilitätsangebots in Rauschenberg und dessen Stadtteilen statt.

Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen uns, Sie alle begrüßen zu dürfen.

In den nächsten Jahren wird es im Bereich Elektromobilität zu vielen Veränderungen kommen. Gesetze und Verordnungen für die Schaffung von Infrastruktur für die E-Mobilität wurden 2016 sowohl im Bund als auch auf Landes- und  Kreisebene verabschiedet. Marburg setzt schon heute auf Alternativen für den Verbrennungsmotor.  So sind schon heute über 50% der städtischen Fahrzeuge elektrisch betrieben. Aber auch Elektrobusse oder die Einführung der Umweltzone, die kostenlose Nutzung von Parkplätzen für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet tragen dazu bei, dass immer mehr Elektrofahrzeuge  in die Stadt Einzug halten. Deshalb ist es auch für Rauschenberg wichtig hier den Anschluss an die Region nicht zu verlieren.

Landrätin und Oberbürgermeister sagen Danke

495 E Card Verleihung 1

137 engagierte Menschen erhalten Ehrenamts-Card

Marburg-Biedenkopf / Marburg (). Am diesjährigen Internationalen Tag des Ehrenamtes (Montag, 5.12.2016) haben Landrätin Kirsten Fründt und der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, Dr. Thomas Spies, die Ehrenamts-Card an 137 engagierte Menschen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf verliehen.

„Ob in der Jugend- und Seniorenarbeit, im sozialen, kirchlichen und kulturellen Bereich, aktiv im Naturschutz, im Sport oder der lokalen Politik und in der Bildungsarbeit - ihre Beiträge in den unterschiedlichen Themenbereichen tragen direkt zum Gelingen unserer Gesellschaft bei“, würdigte Landrätin Fründt das Engagement der neuen Inhaber der Ehrenamts-Card.

Es sei „ein Dankeschön für Ihre vielen Stunden an Arbeit in Ihrem Verein, Ihrer Initiative, die Sie für andere geleistet haben“, ergänzte Marburgs Oberbürgermeister Spies. Stunden, die für die Universitätsstadt und die Region von „unschätzbarem Wert“ seien, so Spies weiter.

Während der 22. gemeinsamen Verleihung von Landkreis und Universitätsstadt wurden 115 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis sowie 22 weitere aus der Universitätsstadt mit der Auszeichnung bedacht. Als Moderator führte Sebastian Sack durch den Abend, der von Vorstellungen der „Alfs-Street-Company“ musikalisch und mit einem Stück der Theatergruppe der Alfred-Wegener-Schule umrahmt wurde.

Die Ehrenamts-Card wird an Personen vergeben, die sich in besonderem Maße, nämlich mindestens fünf Stunden in der Woche und mindestens seit fünf Jahren, engagieren. Den Inhabern werden eine Vielzahl an Vergünstigungen, unter anderem Ermäßigungen und freie Eintritte für Veranstaltungen und Einrichtungen verschiedener Art, in den Städten und Gemeinden des Landkreises gewährt.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.marburg.de oder www.ehrenamt.marburg-biedenkopf.de jeweils unter dem Stichwort Ehrenamts-Card. Antragsberechtigt sind neben den ehrenamtlich Tätigen auch Vereine und Organisationen, die Ehrenamtlichen in ihren Reihen mit der Card ein kleines Dankeschön zukommen lassen wollen.

Die Ehrenamts-Card erhielten:

 Rauschenberg: Katrin Kliem, Dorothee Spiller. 

Dr. MarkusMorr  
Fachdienstleitung Presse- und Kulturarbeit

WEIHNACHTSMARKT IN RAUSCHENBERG

Weihnachtsmarkt1

Alle Jahre wieder kommt der Weihnachtsmarkt. Auch diesmal beteiligten sich viele Vereine und Gruppen am diesjährigen Weihnachtsmarkt. Es wurde Getrunken, Gegessen, Gesungen, Lose gekauft, Kaffee und Kuchen, Weihnachtsschmuck, Weihnachtsgebäck und Weihnachtsgeschenke angeboten, kurz alles was auch auf den großen Märkten wie in Nürnberg oder Dresden zu finden ist, gab es auch in Rauschenberg. Der Musikverein und der Spielmannszug spielten manch Weihnachtsstück, der Trachtenverein kam sehr Modern daher und auch die Sangeskraft der jungen und mittelalten Burschen war sehr gut ausgeprägt.

Weihnachtsmarkt2

In der Bücherei wurden Weihnachtsgeschichten und Gedichte von Astrid Lindgren in gemütlicher Atmosphäre vorgetragen und zeitweise ertönte auch mal das Weihnachtsglöckchen. Die Stadtjugendpflege bot wieder die beliebte Tombola an, die dieses Jahr ein Tab als Hauptpreis ausgelobt hatte.

Weihnachtsmarkt3

Der Weihnachtsmarkt war in diesem Jahr mehr als nur ein probieren des Glühweines sondern ein gelungenes Kleinod und ein besonderes Zeichen von bürgerlichen Engagement. 

Der Baum steht

Pünktlich zum Weihnachtsmarkt wurde auch dieses Jahr wieder ein stattlicher Baum durch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aufgestellt. Die Tanne stand noch vor geraumer Zeit im Stadtwald und wurde dort fachgerecht entnommen. Auch die Spendenbereitschaft an Bäumen war dieses Jahr extrem hoch. Zum Teil wurden Bäume mit über 15 m angeboten, auch die eine oder andere Gefahrenfällung wäre dabei gewesen. Leider mussten diesen potentiellen Spendern eine Absage erteilt werden. Mittlerweile sind in jedem Stadtteil die Bäume aufgestellt, teils durch die aktive Dorfgemeinschaft, teils durch die städtischen Mitarbeiter des Bauhofes.

Der Baum steht

Auch beim Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz sind natürliche Grenzen gesetzt. Mit dem diesjährigen Baum wurde die oberste Grenze mit etwa neun Metern erreicht. Hier muss beim Anbringen der Weihnachtsbeleuchtung schon ein Steiger eingesetzt werden. Wir sagen allen Spendern, Helfer und Tannenbaumkümmerern Danke für Ihren Einsatz. Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Rauschberg findet am 03.12.2016 zwischen 14 und 22 Uhr statt. In der Zeit von 15 bis 17:30Uhr werden für die Kleinen und Kleingebliebenen in der Bücherei Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren durch ausgebildete Schauspieler vorgelesen. Auch stimmen Trachtengruppe, Spielmannszug und Musikverein die Besucher in weihnachtliche Stimmung. Die Jugendpflege Rauschenberg veranstaltet wieder ihre traditionelle Tombola und verkauft manche Kleinigkeit für den Gabentisch. Auch die Schatzkiste in Rauschenberg ist wieder von der Partie und bietet Weihnachtschmuck und Kleidung an. Weitere Stände wie der beliebte Glühweinstand findet man dieses Jahr wieder. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.