Grußwort des Bürgermeisters

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"Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz." >> weiterlesen

Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Sprechstunde Ortsgericht
Datum 13.12.2019 16:00 - 18:00

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Wo: im Rathaus, 2. Obergeschoss, Zimmer 1. Das 2. Obergeschoss ist über den Turmeingang des Rathauses zu erreichen.

Herr Ortsgerichtsvorsteher Mattheis ist während der Sprechstunde telefonisch unter der Tel.-Nr. 06425/9239-31 zu erreichen.

Außerhalb dieser Sprechzeiten ist Herr Mattheis täglich ab 18:00 Uhr unter der Tel.-Nr. 06425/2420 oder 0172/6022998 zur Terminvereinbarung zu erreichen.

Adventsmarkt Schwabendorf
Datum 14.12.2019 17:00

Verein: Alle

Ort: Hugenottenplatz

Spieleabend
Datum 23.12.2019 20:00

Verein: Fv Bracht

Ort: Sportheim

musikalischer Umzug am Heilignachmittag
Datum 24.12.2019

Verein: Blechmusik Josbach

Ort: Josbach

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Rotes Wasser Tour - 4 km auf neuen Wegen

Rotes Wasser

Vor 10 Jahren wurde die „Extratour Rotes Wasser“ konzipiert und 2008 als „Premium- Wanderweg“ erstmals zertifiziert. Die Region Burgwald-Ederbergland hat sich 2014 als Ziel gesetzt eine „Premium-Wanderregion“ zu werden. Hierzu wurde es u. a. erforderlich die Wanderwege der Region zu überprüfen ob die Wegeführung und auch attraktive Orte auf den Wegen aufgewertet werden können. Da die „Extratour Rotes Wasser“ seinerzeit viel auf befestigten Waldwegen geführt wurde, war es besonders wichtig, den Weg zu verbessern. Die Wegepaten aus Bracht, Hessen Forst mit den beiden zuständigen Förstern und auch die Jugendgruppe des Elisabethvereins in Schönstadt haben gemeinsam mit der Region neue Wegeabschnitte ausgesucht, hergerichtet und markiert. Jetzt laufen Wanderer zu 45 % auf unbefestigten Wald- oder Feldwegen und Pfaden.

Am 25. September fanden sich die Akteure am vom Förster Wack neu gestalteten Rastplatz in der Nähe des Rennplätzchens zum vorläufigen Abschluss der Aufwertung der „Rotes Wasser Tour“ zusammen. Herr Süßmann vom Forstamt fand die Veränderungsvorschläge gut und machbar, Herr Fricke vom Elisabethverein stellte fest, dass die Arbeiten für die Jugendlichen eine Abwechslung im Alltag waren. Für den Magistrat der Stadt Rauschenberg sprach Frau Lippert ihren Dank für die geleistete Arbeit aus und die Wegepaten fanden, dass es Spaß gemacht hat. Letztlich dankte Herr Daubert seitens der Region für die konstruktive Zusammenarbeit und das Engagement.

 

Gerd Daubert 

Unterwegs im Schächerbachtal

Unterwegs im Schaecherbachtal

Dass der Chor gerne unterwegs ist und mindestens einmal im Jahr auf Tour geht, dürfte wohl inzwischen jedem bekannt sein.

In diesem Jahr zog es den Chor zum ersten Mal außerhalb der Rauschenberger Gemarkung zum Wandern. Die Schächerbachtour bei Homberg/Ohm war das Ziel der muntereren Gruppe. Nachdem die Tour vor der Sommerpause vorgestellt wurde und über die Sommerpause hin, die Planungen dafür auf Hochtouren liefen, machten sich einige Sängerinnen schon mal ein Bild von der Tour. Die Vorsitzende wanderte die Strecke ab, reservierte für das anschließende gemeinsame Essen in der Hainmühle die entsprechende Anzahl an Plätze. Ein, zwei Sängerinnen kannten die Strecke bereits und hatten sie in einer anderen Gruppe abgelaufen. Zwei Sängerinnen liefen die Strecken zweimal ab um zu überlegen welches wohl der beste Start und Zielpunkt wäre. Einige waren schon mal vorab in der Hainmühle um das Essen auszutesten.Unterwegs im Schaecherbachtal1Unterwegs im Schaecherbachtal2 Ja…, Planung ist die halbe Miete! Die Wanderung ist seit einigen Jahren immer der Startschuss in das Winterhalbjahr. Direkt anschließend beginnen dann wieder die Proben. Sonntag, 21.August bei bestem Wanderwetter (unsere Pessimisten hatten schon die Befürchtung es könne regnen) ging es auf die 9km Wanderung. Tatsächlich waren auch gelegentlich dunkle Wolken über uns und verstreuten ein paar winzige Regentropfen, doch von Regen zu sprechen, wäre mehr als übertrieben. In Wirklichkeit zogen die vereinzelten dunklen Wolken hinter uns her. Die Wanderung führte uns durch vorbei an Kleingärten, der Motorradrennbahn direkt hinein in den Wald. Bergauf auf wunderbar hergerichteten Wegen wandernten wir praktisch auf dem Plateau mit herrlichen Ausblicken. Die Stadt Homberg lassen wir hinter uns und begeben uns direkt an den Rand des Vogelsberges. Viel zu wenig wird mal inne gehalten um die Landschaft und die vielen Aktionspunkte auf dieser Tour zu genießen. Dabei gibt es rund um diese Tour so viele sagenhaften Geschichten.  Aber wandern heißt auch sich mit dem Nachbarn unterhalten. So hat bald jeder seine eigene Wandergeschwindigkeit gefunden und der Gesprächsbedarf wird erfüllt.  Nach gut der Hälfte der Strecke hat die Gruppe fast den höchsten Punkt erreicht, dort wartet das Serviceauto mit Getränken und Plätzchen. Die Tour geht langsam bergauf, unmerklich überwindet man die knapp 160m Höhenunterschied. Die letzte Etappe der Wanderung führt uns an verschiedenen Stellen über den Schächerbach. Riesige Steine zeigen den Weg über den Bach und zuletzt, die Hainmühle schon in Sichtweite, geht es nochmal über die Ohm.

Die Plätze in der Hainmühle sind reserviert und so nimmt die Wandergruppe dort Platz. Nach und nach kommen noch die übrigen angemeldeten Sängerinnen dazu. Eine Sängerin nutzt die Zeit, bis das Essen kommt, die Tour noch einmal zu laufen. Scheinbar hat sie daraus einen Geländelauf gemacht, denn sie war nach einer Stunde wieder zurück.

Infos zum Chor und Fotos zur Wanderung auf www.frauenchor-rauschenberg.de

Lehmbauseminar in Rauschenberg

Stadtrundgang

Das erste Lehmbauseminar der Stadt Rauschenberg war ein riesen Erfolg. 14 Teilnehmer aus Rauschenberg und der Region hatten das Glück, aus über 70 Anfragen an dem ersten zweitägigen Lehmbauseminar teilzunehmen. Am ersten Tag war die Archetektur und die kunsthistorische Bedeutung verschiedener Rauschenberger Fachwerkbauten im Fokus. Herr Helmut Nau vom Arbeitskreis Aktiv gegen Leerstand konnte viel über die baulich Entwicklung in den verschiedenen Jahrhunderten berichten, Herr Ludwig Pigulla von der Interessengemeinschaft Schloßberg ergänzte die politischen und kulturellen Hintergründe.  Einen ersten Eindruck des kommenden Tages, der seinen Schwerpunkt auf die praktische Arbeit legte, konnten die Teilnehmer des Seminars  bei den vorbereitenden Arbeiten wie die Herstellung von Buchenspließen  gewinnen.

Lehmvorbereitung

Der zweite Tag stand komplett unter der Überschrift „Arbeiten mit Lehm“. Kleingruppen gingen gemeinsam an die Arbeit um Gefache mit Spießen zu verweben, Strohwickel herzustellen oder den Stampflehm vorzubereiten. Naturfüllstoffe wurden mittels Eier, Quark, Leinöl und Mineralwasser hergestellt oder der Lehm mittels Quark und Kalk in einen Oberputz verwandelt. Gegen Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung konnten die Teilnehmer noch Einzelne Gefache im Stil des oberhessischen Kratzputzes verschönern.

Arbeiten am Fachwerk

Ziel der Veranstaltung war es, den Menschen Rauschenberg und dessen Fachwerkhäuser näher zu bringen, die Angst vor der Arbeit mit Lehm zu nehmen und Wissen zu transportieren. Im Anschluss der Veranstaltung  wurde noch lange bei Speisen und Getränken geredet und ein reger Informationsaustausch half dem einen oder anderen bei seinem eigenen Projekt. Die Kursgebühr von 90,-€ je Teilnehmer  wurde komplett für den Aufwand  der Veranstaltung verbraucht. So gab es ein T-Shirt für alle, alle Speisen, die von Herrn Markus Semmler frisch aus regionalen Zutaten zubereitet hatte und von allen Teilnehmern hoch gelobt wurden, sowie alle Getränke waren kostenfrei.

Aufgrund der guten Resonanz wird der Kurs am 02.09. und 03.09.2016 wiederholt. Interessierte wenden sich bitte bis zum 22.08.2016 an Frau Ulrike Huth, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06425 923912.

 

Gelbe Schleifen

Gelbe Schleifen

Rauschenberg ist auch durch die ehemaligen und aktuellen Garnisonsstädte Marburg, Neustadt, Schwalmstadt und nicht zu Letzt Stadtallendorf geprägt worden. Die Zeiten von NATO Manövern und Soldaten im Burgwald sind schon lange vorbei. Auch die Zahl der Kasernen und dem Wegfall der Wehrpflicht und somit die Anzahl der sichtbaren Soldaten, ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Deutsche Soldaten werden immer häufiger als Bündnispartner der Nato oder mit UN Mandat in Krisengebiete gesandt und werden so nicht mehr als einzelner Mensch und Nachbar sondern als Masse wahrgenommen. Unsere Soldatinnen und Soldaten, Väter und Mütter, Töchter und Söhne, Schwestern und Brüdern die in Auslandseinsätzen Ihre Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, sollen mit den Gelben Schleifen unsere Solidarität ausgesprochen werden. Es soll ein kleines Zeichen der Bevölkerung  sein, das in der Heimat an diese gedacht wird.

Gelbe Schleifen1

So wurden im Beisein der Vertreter des Stabes der DSK, des Fördervereins Stab DSK e.V. und Vertretern der Stadt feierlich am Marktplatz stellvertretend für die drei Standorte in Rauschenberg die Gelbe Schleife enthüllt. Rauschenberg fädelt sich so nahtlos in eine Kette hessischer Städte und Kommunen ein, die schon früher dieses Zeichen gesetzt haben.

Rauschenberg goes HR

 

Die hessische Bevölkerung wird älter und kleiner, dieser Prozess wird als „demografischer Wandel“ bezeichnet. Das hessische Fernsehen war am Freitag,  05.08.2016 zu Gast in Rauschenberg. Anlass ist eine Reportage über diesen demografischen Wandel und wie die Kommunen damit umgehen. Neben vier weiteren Kommunen, die in der Woche vom 15.08. bis 19.08.2016 in der Hessenschau vorgestellt werden, wurde auch Rauschenberg ausgewählt. Der Sendetermin für diese Reportage ist für 16.08.2016, 19:30Uhr in der Rahmen der Hessenschau geplant. 

Märchenhafte Ferienspiele in Rauschenberg

Sagen und Märchen sind die großen Themen der letzten Jahre in Rauschenberg. Mehrere Sagen- und Märchensammlungen sowie der Märchenwald sind hier nur zwei Beispiele. Nicht zuletzt wurde das Thema bei der 750-Jahrfeier im Umzug aufgegriffen. Auch die Stadtjugendpflege bedient sich des aktuellen Themas bei den diesjährigen Ferienspielen. Rund 85 Kinder, 14 feste Betreuer und ein Stab von Helfern rund um Stadtjugendpfleger Stefan Ulrich fanden sich dieses Jahr wieder oberhalb des Märchenwaldes auf dem Sportplatz ein, um gemeinsam Wanderungen, Bastelarbeiten sowie Spiel und Spaß in einer großen Gemeinschaft zu erleben. Hüttenbau im Wald, die Seilbahn, einen Seilparcours und Fußballspielen gehören schon zu den Klassikern. Zauberstäbe, Steckenpferde oder Schlösser bauen sind hingegen nicht alltäglich. Seine eigene Einkaufstasche bemalen oder ein Gruppenbild entwerfen und gemeinsam auszumalen gehört auch in diese Rubrik. Aber dass Kinder sich hinsetzen und ein Theaterstück inklusive Text üben ist im Zeitalter von Handyspielen und Computer eine so große Ausnahme, dass sie hier Erwähnung finden muss.  „Schade, die Ferienspiele sind immer schon so schnell rum“ ist eines der schönsten Komplimente, die die Kinder ihren Betreuern sagen können und ist der eigentliche Lohn der Arbeit. Aber es kommen ja noch die Herbstferienspiele und bis zum Sommer 2017 sind es ja auch nur noch 365 Tage.

Auf dem Weg durch den Leerstand

 

Der Arbeitskreis „Aktiv gegen Leerstand“ lud die  Landtagsabgeordnete Handan Özgüven auf einen Stadtrundgang durch Rauschenberg ein. Auch Bürgermeister Michael Emmerich, Erster Stadtrat Manfred Günther und Kreistagsabgeordnete Brigitte Klingelhöfer nahmen die Gelegenheit wahr und begleiteten die Initiatoren durch das malerische Rauschenberg.

Vielen Häusern sieht man es von außen nicht an, dass sie schon seit langem ohne Leben sind, bei anderen staunt man, dass dort noch Menschen leben. Die historische Altstadt von Rauschenberg ist, wie so viele andere Städte und Gemeinden des Landkreises auch, vom schleichenden Gift „Leerstand“ bedroht. Dieses wachsende Problem lässt sich oft im Erscheinungsbild der Straßen nicht mehr kaschieren. Die Renovierung und Sanierung dieser Häuser zum baulichen Erhalt und zur Anpassung an aktuelle Wohnbedürfnisse ist für die Eigentümer alleine finanziell nicht möglich. Der Umgang mit dieser Situation ist die große Herausforderung für Bürger und Stadtverwaltung in den kommenden Jahren.

Vor allem die mittelalterliche Kernstadt, ein einmaliges städtebauliches Fachwerkambiente mit Rathaus und Kirche unter dem Schloßberg, leidet zunehmend. Es gibt aktuell mehr als zwei Dutzend leerstehende Fachwerkhäuser und mehr als ein Dutzend weitere davon bedrohte Gebäude. Viele Häuser sind sanierungsbedürftig und könnten aufgrund ihrer räumlichen Nähe eine strukturelle Gefahr für den gesamten Ortskern werden.

Neben alten Bekannten, wie dem demographischen Wandel und der Abwanderung in die größeren Städte, wäre es ein Einfaches, das Kernproblem nur auf die fehlende Rentabilität zu reduzieren. Die Aufgabenstellungen liegen hier wesentlich vielschichtiger. Instandsetzungen in einem sperrigen denkmalgeschützten Umfeld sind kompliziert und teuer. Kaum ein Hausbesitzer kann hier eine ökologisch / ökonomisch sinnvolle Renovierung alleine stemmen.

Planerische und wirtschaftliche Sicherheit ist nur zu erreichen, darin stimmten die Teilnehmer an dem Spaziergang durch die Rauschenberger Altstadt überein, wenn öffentliche Einrichtungen gemeinsam mit den Hausbesitzern frische Nutzungskonzepte entwickeln. Fördergelder müssen freigestellt und allzu enge Vorschriften der Denkmalpflege überdacht werden. Auch das Schaffen von Grünflächen durch Rückbau von Anbauten in einem städtebaulichen Gesamtkonzept darf hierbei nicht unberücksichtigt bleiben. Erste Chancen sieht der AK „Aktiv gegen Leerstand“ in dem Koalitionsvertrag des Landkreises von 2014 und in der Hoffnung, die „Agentur zur Vermittlung leerstehender Häuser im Landkreis“, die zwischenzeitlich auch umfassender als „Zukunftsagentur“ diskutiert wird, hier in Rauschenberg zu integrieren.

Propfe Haus in der Kraftgasse

Rückseitige Ansicht des sog. Propfe-Hauses in der Kraftgasse

 

Der Rauschenberger AK "Aktiv gegen Leerstand" engagiert sich seit einigen Jahren und setzt sich für den Erhalt kulturhistorischer Gebäude ein. Hierbei spielt die Zusammenarbeit mit dem Landesprogramm KIRAS eine wichtige Rolle. In dessen Rahmen werden neue Nutzungskonzepte für vom Verfall bedrohte oder bereits unbewohnte Häuser entwickelt. Insbesondere die Stadtverwaltung Rauschenberg unterstützt die Anstrengungen des Arbeitskreises mit Rat und Tat. Bürger der Stadt haben bereits mehrere Erhaltungsprojekte erfolgreich umgesetzt, einige davon wurden sogar mit dem Denkmalschutzpreis des Landkreises ausgezeichnet.

In Rauschenberg kennen wir die speziellen Problemzonen des demographischen Wandels mit seinen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen aus eigener Not bereits gut und agieren hier kompetent. Wir haben reichhaltige Erfahrungen in der Kommunikation mit Ämtern und Behörden. Architekten, Handwerksbetriebe sowie fach- und sachkundige Personen arbeiten Hand in Hand, um tragfähige und zielführende Lösungsansätze zu formulieren.

Im Brennpunkt der Kernstadt, mit zunehmenden baulichen Mängeln, entstand der feste Wille, diesen Zustand zu ändern: Erhaltung der historischen Fachwerk-Infrastruktur als wichtigen Standortfaktor, aber keinen musealen Denkmalschutz, sondern: Baudenkmale als inspirierenden Lebensraum zu begreifen.

Rauschenberger Bürger möchten ein Zeichen setzen und dazu beitragen, die immer länger werdende Verfallskette im ländlichen Raum aufzuhalten.

Die gesamte Stadt Rauschenberg ist heute schon Vorreiter bei den Themen Nahwärme und Bioenergie und ist gerade auf dem Sprung in die Elektromobilität auf dem Lande. Als lebenswerte und nachhaltige Zukunftsstadt ist Rauschenberg damit führend im Landkreis und richtungweisend in Hessen.

Am Ende des Stadtrundgangs sicherte Frau Özgüven den Teilnehmern zu, sich im Hessischen Landtag für die Rauschenberger Belange einzusetzen. Nach der parlamentarischen Sommerpause hoffen wir auf eine Antwort aus Wiesbaden.

AK „Aktiv gegen den Leerstand“, Ulli Stein

 

 

 

Der Fuchs in Bracht

Dem Fuchs auf der Spur - oder viele Frösche im Köcher

135 Kinder aus Bracht und Umgebung sind im Brachter Wald auf Spurensuche. Das bewährte Team um Anne Schmidt bieten wieder einmal ein interessantes Thema für die ganz Kleinen und die Großen an. Der Fuchs steht im diesjährigen Ferienspielprogramm auf der Titelseite. Es werden Fuchsmasken gebastelt, Kinder haben Fuchsplüschtiere zum Spielen dabei oder die Eltern haben kleine Füchse auf die Kleidung genäht. Es werden aber auch umweltpädagogische Fragen geklärt, was so ein Fuchs frisst, wo er wohnt, also wie sein Lebensraum aussieht und ein kleiner Höhepunkt, wie so ein Fuchsbau, eine sogenannte Fuchsburg, aussieht. Auch Stadtjugendpfleger Stefan Ulrich unterstützt Tatkräftig die Brachter Ferienspiele unter anderem  in Form von Seilbahnen und Kletterseilen, die in einem Teil des Waldes aufgespannt sind.

Ein Kletterparadies für Kinder

Aber auch Raum zum Zurückziehen und Ausruhen ist gegeben. Manch kleiner Nachwuchsbiologe untersucht Flora und Fauna im nahen Tümpel,  und entdeckt neben Kaulquappen und Köcherfliegenlarven auch manch Frosch oder Molch. Fahrradtouren, Spaziergänge mit dem Förster oder aber auch das wirklich gute Mittagessenbleiben noch lange, bei manchen sogar bis ins hohe Alter, in guter Erinnerung. Die lachenden  Kinderaugen, die Freude bei Groß und Klein und das Engagement der Helfer und Eltern, ohne die es eine solche Woche nicht geben würde, ist jedes Jahr die treibende Kraft. Wir wünschen den Kindern und Erwachsenen auch im kommenden Jahr ein glückliches Händchen bei der Themenwahl, gutes Wetter und viel Spaß und Freude.

TSV Schwabendorf hat neue Geschäftsführerinnen berufen

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Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Gerd Siebert, Claudia Müller, Sandra Fritsch, Birgit Klein, Gerhard Happel, Katja van Moll-Boucsein und Renate Wagner bei der Übergabe der Amtsgeschäfte


Seit dem 1. Juli sind Birgit Klein, Claudia Müller, Katja van Moll-Boucsein, Renate Wagner und Sandra Fritsch die neuen Geschäftsführerinnen des TSV Schwabendorf und lösten die bisherigen Geschäftsführer Gerhard Happel und Gerd Siebert ab.
Die beiden ausscheidenden Geschäftsführer dankten für die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vereinsgremien und die zahlreiche Unterstützung durch das Präsidium, die Abteilungsleiter sowie durch die Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins. Im Namen des Vereins bedankte sich die neue Geschäftsführung bei Gerhard Happel und Gerd Siebert für ihre in den vergangenen 6 Jahren geleistete Arbeit.
Beide wurden mit je einem kleinen Präsent verabschiedet, bleiben aber dem Verein als Mitglieder und Ansprechpartner erhalten. Die fünf neuen Geschäftsführerinnen gehören dem Verein seit vielen Jahren an und haben zum Teil schon verantwortungsvolle Leitungspositionen im Verein begleitet. Sie führen den Verein gleichberechtigt und werden sich die Führungsaufgaben aufteilen. Ab sofort stehen sie als Ansprechpartner zur Verfügung und hoffen auf tatkräftige Unterstützung innerhalb und außerhalb des Vereins.

Wenn einer eine Reise tut…

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… dann kann er was erzählen. Und in diesem Falle waren es gleich 60 kleine und große Rauschenbergerinnen und Rauschenberger die gemeinsam in das idyllische Wetzlar besuchten.
Die Jugendfeuerwehr der Großgemeinde und die Stadtjugendpflege luden zu einem Erlebnis der besonderen Art ein. In Neudeutsch als Erlebnispädagogik  bekannt, ist es das klettern auf Bäumen für die Älteren mit dem Unterschied, dass in einem Kletterwald immer eine Aufsichtsperson in Ruf und Sichtweite die Kinder Hilfestellungen geben können und der TÜV alles abgenommen hat. Obwohl es kein ausgesprochenes Gruppenereignis ist, hat das Klettern eine wichtige Funktion bei der Entwicklung von Persönlichkeit. Kletter- und Abseilübungen, stärken das Selbstvertrauen, steigern das Selbstwertgefühl, erhöhen die Achtung vor sich selbst, schulen den Umgang mit Ängsten und Belastung und helfen eigene Grenzen kennen zu lernen, zu verschieben aber eben auch zu akzeptieren. Unter Anleitung und ständiger Betreuung durch die Sicherheitstrainer des Kletterwaldes wurden zusammen mit den Kindern aber auch beim Klettern Situationen arrangiert, die zum Gruppenerlebnis werden.  Outdooraktivitäten sind nicht nur etwas für sehr bewegungsfreudige Kinder. Auch Sportmuffeln bereiten erlebnispädagogische Abenteuer große Freude. Im Team wird der Ausflug in die Natur des Kletterwaldes und seiner Umgebung zum Erlebnis der ganz besonderen Art. Allen Beteiligten hat dieser Auftakt in die Ferienspielsaison 2016 große Freude bereitet.