Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

Liebe Internetnutzer, ich heiße Sie herzlich Willkommen auf den Seiten der Stadt Rauschenberg, der Familienstadt mit Herz. Weiter

Nächste Veranstaltungen

17Jul
17.07.2018 - 21.07.2018
Stadtpokal Ernsthausen
20Jul
20.07.2018 14:30 - 17:00
Café "VergissMeinNicht"
Martin Luther Haus Bracht
29Jul
29.07.2018 10:00 - 17:00
Erntetag im Brachter Feld
Bracht
30Jul
30.07.2018 17:00
Aufbau Heidelbeertanz

Neues aus dem Rathaus

Sprechstunden der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Rauschenberg hat während der Schulferien (25. Juni - 3. August 2018) geänderte Öffnungszeiten. Die Sprechstunde am Mittwochvormittag entfällt. Wir bitten freundlich um Beachtung.

Neueste Rauschenberger Nachrichten

Bauplätze in Rauschenberg

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Ferienprogramm 2018

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Bürgermeisterwahl 2018

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hierKlickenFerienprogramm2018 

Prosit Festjahr! Brachter feiern gemeinsam in ihr Jubiläumsjahr „777 Jahre Bracht“

Silvester2017 Saal

In der ausverkauften Mehrzweckhalle feierten rund 300 Gäste aus Bracht und umliegenden Orten gemeinsam mit groß und klein ins neue Jahr. Eine „all inclusive“‐Silvesterparty als stimmungsvoller Auftakt in die Jubiläumsfeierlichkeiten. Kulinarisch ließ das Silvesterfest nichts zu wünschen übrig: vom Weinstand der Familie Semus mit köstlichen Weinen aus dem Nahetal, über flotten Getränkeservice, bis hin zu einer außergewöhnlichen Buffetauswahl mit mehr als 80 Vorspeisen, Fingerfood und Desserts, zusammengestellt von allen Partygästen und Dorfmetzger Volkert Hofmann. Kein 5‐Sterne‐Hotel könne ein großartigeres Buffet zu einer Silvestergala kreieren, wurde von einigen Partygästen geäußert.
Nach dem „Werbeblock“ der Veranstaltung, einer Einführung in die Festtermine 2018 durch Franziska Wagner, stellte Martin Schneider den Ablauf des Abends vor. So wurde nach dem Essen gemeinsam „Dinner for one“ geschaut, einem Geburtstagskind zum 10. Geburtstag ein Ständchen gesungen und im Anschluss das „Brachter Lied“ angestimmt. Eine Übung für die vielen Gelegenheiten während des Jubiläums, das schöne Dorflied zu singen. Anschließend heizten Maximilian Fus und Reinhard Vaupel den Partygästen mit einer ausgesuchten Mischung an Schlagern, Pop, Rock und Hits aus den vergangenen 40 Jahren ein. Die Tanzfläche füllte sich rasch und fast alle, der über 50 Musikwünsche, die im Vorfeld der Party über Facebook und Instagram an den Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. eingesandt wurden, wurden gespielt.
Das Profifeuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres startete mit 20‐minütiger Verzögerung, da es zunächst so viele Neujahrswünsche gab, die miteinander ausgetauscht werden mussten. Nach dem Motto „Prosit Festjahr 2018“, stellte der Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. die neue Jubiläumskollektion vor: Poloshirts in navy mit stilisierten Hornknöpfen und Krageninnenfutter und einem roten Logoaufdruck sind ebenso wie die Fleecejacken mit Logoeinstickung ab sofort bestellbar. Damit es so günstig wie möglich wird, bittet der Verein, Bestellungen bis zum 20.2.2018 einzureichen. Auf der Webseite www.777jahrebracht.de sind Bestellformulare und Abbildungen der Jubiläumstextilien zu sehen. Zu den kommenden Festausschusssitzungen sind auch in gängigen Größen Muster zur Anprobe vorrätig. Die Termine stehen auf der o.g. Webseite.
Allgemeine Information:
Für die Kartenvorbestellung, Buchung von Ständen zum Nachtflohmarkt, Gewerbeschau und allgemeine Informationen erreichen Sie den veranstaltenden Verein Kultur.Leben.Bracht e.V. unter www.777jahrebracht.de oder www.kulturlebenbracht.de sowie via Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ansprechpartner für den Verein sind: Franziska Wagner, Vorsitzende, Andreas Möhl, 2. Vorsitzender, Anna‐Lena Schütz, 1. Kassiererin, Norbert Merlau, 2. Kassierer sowie Jutta Schäfer und Regina Kranz als 1. und 2. Schriftführerinnen. Heinrich Aillaud, Karin Lippert und Thorsten Thamke stehen dem Festausschuss zum Dorfjubiläum „777 Jahre Bracht“ vor.

Ansprechpartner für die einzelnen Veranstaltungen sind: Grenzwanderungen (18.3.; 29.4.; 27.5. und 22.8.2018) – Thorsten Thamke, Schlepperkino (28.7.2018) – Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner, Erntetag (29.7.2018) – Werner Metke, Fest der Brachter Siedlung (23.8.2018) – Frank Haberzettl, Bracht bei Nacht (24.8.2018) – Franziska Wagner und Anna‐Lena Schütz, Familientag (25.8.2018) – Anne Schmidt, Seifenkistenrennen – Anne Schmidt und Stefan Detsch, Höfe‐ und Scheunenfestival (26.8.2018) – Karin Lippert und Thorsten Thamke; Marketing und Sponsorenanfragen – Anna‐Lena Schütz und Franziska Wagner


Bildmotive Silvesterfeier 2017 / 2018 von Patrick Rapp

Text: 777 Jahre Bracht

Solarenergie für Bracht geht in die nächste Stufe

Solarenergiedorf BrachtLange Zeit war es vermeintlich ruhig um die Solarenergie in Bracht. Wie in den Rauschenberger Nachrichten schon berichtet, soll in Bracht das bundesweit größte Projekt entstehen, das die Gemeinde durch Sonnenenergie völlig unabhängig von konventionellen Energieträgern macht. Der allerdings aufwendige Aufbau sieht die Speicherung von Sonnenenergie durch Solarkollektoren vor, in denen Wasser erhitzt wird, das in großen Speichern gelagert wird, bis die Wärme in der kalten Jahreszeit verbraucht wird. Das Betriebsgeheimnis liegt dabei in der Größe der Speicher, die selbst bei zweistelligen Minustemperaturen die Wärme mit nur geringen Verlusten halten können. Die Heizwärme für die angeschlossenen Haushalte bleibt ganzjährig gesichert. Die Sonnenenergie wird im Wasser gespeichert, das durch die Kollektoren fließt, im Speicher auf Abruf wartet und im Haushalt die Heizkörper erwärmt.

 

Stand der Dinge

Nach der sehr gut besuchten Bürgerversammlung im Juni 2017 waren die Mitglieder der Arbeitsgruppe aktiv im Ort unterwegs, um Informationen weiterzugeben und Gespräche mit interessierten Mitbürgern zu führen. Fast alle Bürger wurden erreicht und neben einigen Unschlüssigen ließen sich viele von der Zukunftsfähigkeit des Projekts überzeugen. Die erforderliche Teilnehmerzahl konnte im Ort bereits erreicht werden (allein in Bracht über 100 dazu noch knapp 30 in Bracht-Siedlung). Weitere Interessenten können sich aber noch anmelden. Für die Wirtschaftlichkeitsberechnung hat Herr Brandt vom Ingenieurbüro G.U.T. aufgrund der neuen Datengrundlage alles neu berechnet. Herr Schütz, Herr Aillaud und Herr Pfalz (alle aus Bracht) haben diese zur Grundlage einer Projektskizze verwendet, die im Januar 2018 durch Herrn Bürgermeister Emmerich dem Wirtschaftsministerium in Wiesbaden vorgelegt wird. Hier wird dann über die notwendige zusätzliche Förderung entschieden, ohne die das Projekt nicht starten kann. Parallel dazu wird die Skizze auch an die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) als Vorabanfrage weitergeleitet.

Sonnenkollektoren (vorne) auf dem Dach der Universität Speyer, dahinter Photovoltaikanlage<-Sonnenkollektoren (vorne) auf dem Dach der Universität Speyer, dahinter Photovoltaikanlage

Wissenschaftliche Begleitung

Im Rahmen einer Veranstaltung im November vergangenen Jahres in Kassel, dem Zukunftsforum Energiewende, konnten Verbindungen zur Universität Kassel geknüpft werden, speziell zum Fachgebiet "Solar- und Anlagentechnik" am Fachbereich Maschinenbau. Die zuständigen Fachleute zeigten sich sehr interessiert an dem Brachter Projekt, das auf fast völligem Verzicht von CO2- Emissionen basiert, sie haben für den weiteren Verlauf ihre Unterstützung angeboten. Wir gehen davon aus, pro Jahr über 1500 Tonnen CO2 einzusparen. (Nur zum Vergleich: In der Schweiz wurde bei Zürich eine Versuchsanlage aufgebaut, mit der man unter hohem Energieeinsatz CO2 aus der Luft filtern kann, für 500 € pro Tonne- und dann weiß man erst mal immer noch nicht, wohin damit. Quelle SZ-6.9.2017)  Die Projektskizze wurde von den Ansprechpartnern an der Universität auf Plausibilität geprüft und mit Ergänzungen versehen. Diese Anregungen wurden von der Arbeitsgruppe in die Projektskizze eingearbeitet.

In unserer Anlage wären Steuergelder sinnvoll eingesetzt, da hiermit in großem Umfang Ressourcen geschützt würden. Alle konventionellen Energieträger sind mit erheblichen Nachteilen für Mensch und Umwelt behaftet. Nicht nur, dass sie schlechte Luft, damit Krankheiten und Umweltverschmutzung verursachen oder mit gewaltigen Risiken verbunden sind, auch die Folgekosten werden meist auf die nachfolgenden Generationen abgewälzt. Das Brachter Projekt kann Pilotprojekt für weitere Anlagen dieses Typs sein und sicherlich bundesweit und darüber hinaus Beachtung finden.

Umweltbewusstes Handeln muss aber nicht teuer sein. Auf lange Sicht wird die Brachter Solarenergie preiswerter sein als das Verfeuern von Erdöl oder anderen wertvollen Stoffen. Noch steht die Tür für alle Brachter offen, sich an dem Projekt zu beteiligen.

An dieser Stelle werden wir auch in Zukunft über den weiteren Fortgang berichten.

Machen Sie mit!

Informationen unter  http://www.nahwaerme-bracht.de

und bei den Mitgliedern der Arbeitsgruppe/ Ortsvorsteher                             

Ralph Vogt

Schließung Bürgerhaus Schwabendorf

Das Bürgerhaus in Schwabendorf steht Nutzern noch bis Ende Februar 2018 zur Verfügung. Anfang März beginnen die Abrissarbeiten für den Umbau des Bürgerhauses. Die Arbeiten dauern voraussichtlich ein Jahr, so dass das Bürgerhaus ab Frühjahr/Frühsommer 2019 wieder allen Nutzern zur Verfügung steht. Wir bitten um Beachtung.

Der Magistrat der Stadt Rauschenberg

Michael Emmerich, Bürgermeister

Grillplatz Rauschenberg bekommt neuen Look

Toilette 2 1

Der Kultur und Verschönerungsverein hat sich eine große Aufgabe für das Jahr 2018 gestellt.

1976 wurde der Grillplatz in Rauschenberg oberhalb des Baugebietes „Am Galgenberg“ errichtet. Die weiträumige Anlage mit tollem Ausblick auf die Stadt wurde 1990  durch eine einfache Toilettenanlage erweitert. Diese Toilettenanlage wird nun in Eigenleistung grundlegend saniert. Auch für den Außenbereich sind einige Neuerungen geplant.

Für den Außenbereich ist neben der Einrichtung einer Drainage, den Bau eines befestigten Gehweges vom Haupthaus zur Toilette beabsichtigt. Außerdem möchten die Verantwortlichen des KVRs  die Feuerstelle erneuern und neue Sitzbänke anschaffen.

Ein Teil des Geldes kommt aus den Gewinnen der Festivitäten rund um die 750jahrfeier im Jahr 2016. Das reicht aber leider nicht aus, um alle Maßnahmen umzusetzen. Deshalb hat sich der Vorstand des KVRs für einen Weg der Finanzierung durch Crowdfounding, auf Deutsch auch Schwarmfinanzierung oder Gruppenfinanzierung, entschieden. Der KVR entschied sich für das Angebot der VR-Bank „Viele schaffen Mehr“ um Ihre Finanzierung der Baumaßnahmen zu erreichen. In zwei Phasen kann nun jeder unter https://vrbank-hessenland.viele-schaffen-mehr.de/grillplatz-rauschenberg die Baumaßnahmen auf dem Grillplatz unterstützen. In der ersten Phase müssen sich 40 sogenannte Fans für das Projekt begeistern, um das Projekt in die zweite Phase zu katapultieren. Um Fan werden zu können, muss man sich zunächst ganz einfach mit Namen und E-Mail-Adresse registrieren. Ab dieser zweiten Phase können nun alle, die das möchten, 40 € und mehr spenden und werden als Dankeschön zu der großen Einweihungsparty eingeladen.

Ein ereignisreiches Jahr des Schwabendorfer Arbeitskreises

Der Arbeitskreis "Hugenotten- und Waldensergeschichte Schwabendorf e.V." blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2017 zurück. Im Februar wurde auf der Jahreshauptversammlung der bisherige Vorstand einmütig wiedergewählt: als Vorsitzende Bernhard Böttge und Hans-Jürgen Vincon, als Kassiererin Helga Pfanzler, als Schriftführer Friedhelm Haar und als Beisitzer Sigi Reekers, Helmut Hampach und Roland Pfanzler.

Das Veranstaltungs-Programm für 2017 wurde vom Vorstand dann vorgestellt und von den Mitgliedern mit weiteren Vorschlägen ergänzt. Im Mittelpunkt der Planung stand der "Schwabendorfer Museumssommer": die Öffnungszeiten des Dorfmuseums "Daniel Martin" in der Winterseite wurden in den Monaten Mai bis August mit besonderen Vortragsveranstaltungen erweitert. Im Mai führte Pfarrer i.R. Hans Kellner mit vielen Informationen und Bildern in das umfangreiche Werk der Künstlerin Johanna Schütz-Wolff ein, die mit ihrem Ehemann Pfarrer Prof. Dr. Paul Schütz von 1925 bis 1940 in Schwabendorf lebte und mitunter durch die nationalsozialistischen Behörden unter Druck geriet, weil ihre Kunst als "entartet" galt. Noch heute erinnert das Buntglasfenster im Chorraum der Schwabendorfer Kirche an die Künstlerin: sie hat das Motiv "Der auferstandene Christus" im Jahre 1955 entworfen.

Im Juni nahm Schwabendorf mit einem Bildvortrag am Kreismuseumssonntag zum Thema "Kopf und Kragen" teil.

Im Juli feierte Schwabendorf mit Beteiligung von Posaunenchor, Gesangsverein, Landfrauen und Arbeitskreis sein 330jähriges Bestehen (Gründung durch hugenottisch-waldensische Glaubensflüchtlinge am 4. Juli 1687) mit einem festlichen Gottesdienst und einem Festvortrag zu Johannes Calvin, dem französischen Reformator.

Das Thema "500 Jahre Reformation 1517 - 2017" bestimmte auch die abschließende Veranstaltung des Museumssommers im August. Der AK-Vorsitzende Bernhard Böttge informierte über das Verhältnis Martin Luthers zu den Hugenotten und Waldensern im Zeitalter der Reformation. Nach den Veranstaltungen wurde eingeladen zu Kaffee und Kuchen, was die Gäste gern in großer Zahl wahrnahmen - vor allem natürlich bei der Veranstaltung im Juli, wo die Schwabendorfer Landfrauen besonders schmackhaftes Gebäck anboten. Insgesamt waren diese Veranstaltungen so gut besucht, dass der Arbeitskreis-Vorstand plant, sie auch im kommenden Jahr weiterzuführen. Auch die übrigen Öffnungen des Museums (immer am 3. Sonntag eines Monats von März bis November) führten zahlreiche Gäste nach Schwabendorf; eine Reihe von besonderen Gruppen-Führungen außerhalb der Öffnungszeiten fanden ebenfalls statt.

Im Oktober fand die Wanderung von Schwabendorf nach Rauschenberg und über die Wolfskaute zurück nach Schwabendorf statt. Dieser Rundweg ist ein Teilabschnitt der Anbindung von Frankenhain an die Wegschleife des internationalen Kulturfernwanderweges „Hugenotten- und Waldenserpfad“ in Schwabendorf, der in Südfrankreich und in den Tälern der Waldenser im italienischen Piemont beginnt und durch die Schweiz und Süddeutschland bis nach Bad Karlshafen führt.

Vielen Autofahrern werden in diesem Jahr an der Bundesstraße 3 im Bereich der "Schönen Aussicht" die neuen Hinweisschilder "Hugenotten-Gedächtniskirche" aufgefallen sein - sie wurden auf Initiative des Arbeitskreises nach einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Landkreis und "Hessen-Mobil" aufgestellt. Damit wird auf die Schwabendorfer Kirche aufmerksam gemacht, die vor allem wegen ihrer Kunstwerke in Hessen einmalig ist und als durchgängig "offene Kirche" zum Verweilen einlädt. Aus diesem Anlass hat der Arbeitskreis in Absprache mit der Kirchengemeinde ein Faltblatt erarbeitet, das die Besucherinnen und Besucher über die Baugeschichte der Kirche und ihre Kunstwerke von Karl Leyhausen (Gemälde "David und Goliath"), Gerhard Marks (Bronzestatue "Heiliger Georg") und Johanna Schütz-Wolff (Glasfenster "Auferstandener Christus") informiert.

Auch ein neues Faltblatt "Sehenswertes in Schwabendorf" wurde entwickelt, das Informationen zu Museum, Dorfschmiede und besonders interessanten Häusern in Schwabendorf enthält - zugleich mit einem Dorfplan, der die hugenottische Ortsanlage deutlich macht, die in Schwabendorf noch heute gut erkennbar ist. Beide Blätter liegen in Kirche und Museum zur kostenlosen Mitnahme bereit. Auch neue innerörtliche Hinweisschilder sind inzwischen auf Initiative des Arbeitskreises in Absprache mit der Stadt Rauschenberg angebracht worden.

Über das gesamte Jahr wurde im Ausstellungsraum des Museums die vom Arbeitskreis zusammengestellte Sonderausstellung "Dorferneuerung Schwabendorf" gezeigt. Sie wird nun in der "stillen Zeit" vom 1. Advent über Weihnachten bis über den Jahreswechsel hinaus wieder von der schon traditionellen "Provencalischen Weihnachtskrippe" abgelöst, die Gerhard Badouin mit Originalfiguren aus Südfrankreich gestaltet hat. Sie ist durchgängig bis zum 06. Januar im Ausstellungsraum des Museums in der Winterseite zu sehen und wird allabendlich eindrucksvoll beleuchtet. (B.Böttge)

Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg

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Kein Jahr gleicht dem Anderen – irgendetwas ist immer anders und manches ist immer gleich. Eines ist sicher: Die Jahre gleiten dahin und gerade meint man noch, die Jahreshauptversammlung wäre gewesen, da ist auch schon die Weihnachtszeit.

12 Monate vollgepackt mit 43 Chorproben, 7 Chorveranstaltungen und 21-mal Singen, bei allem was das Leben so mit sich bringt. Ein kleines Rechenexempel zeigt uns, dass der Chor im Durchschnitt alle 5 Tage gesungen hat. Zwei Chorveranstaltungen fielen aus…, die Frauenchortour nach Sindersfeld und Anzefahr und die „Nacht der Chöre“ in Kirchhain. Ersteres weil der Pfarrer beider Gemeinden kurzfristig eine eigene Veranstaltung angesetzt und nicht den Schneid hatte, persönlich abzusagen und die Zweite, weil sich so wenig Chöre angemeldet hatten und sie deshalb ausfiel.

Alles Übrige fand statt. Und das war in diesem Jahr besonders bunt. Neben Hochzeitsjubiläen gab es diesmal auch wieder zwei Grüne Hochzeiten. Dabei war eine der beiden Hochzeiten vom Brautpaar gebucht. Keiner von beiden ist Mitglied, sie wollten einfach nur dass wir singen. Die Hochzeit fand in Hatzbach statt und die Brautleute kamen vom Bodensee angereist.  Die zweite Hochzeit, 14 Tage später fand in Rauschenberg statt. Diesmal war es ein passives Mitglied. Für den Chor war es ein bewegtes Wochenende, denn am gleichen Tag hatten er noch einen Auftritt in Buchenau. Überhaupt gehörten die Sommermonate August und September zu den bewegtesten Monaten. Denn es wurde nicht gesungen, sondern der Chor wandert auch. Die Wanderung rings um Hertingshausen herum, fanden einige zu lang… dafür hatte der Vorstand nahezu für ein perfektes Wandern gesorgt: Super Wanderwetter bestellt, für viele Pausen gesorgt und zum Schluß gab es ein leckeres Essen.

Zwei Highlights gab es in diesem Jahr – das Erdbeerfest und unser Weihnachtskonzert. Sommerliches Wetter sorgte beim Erdbeerfest für ein eine gelungene Basis. Erstmals gab es drei kleine Verkaufsstände, die sich nahtlos in den Festablauf einfügten und außerdem vor dem Verkauf der Erdbeertorten, einen Verkauf von Erdbeerschnitten. Für allem die, die direkt nach dem Mittagessen schon ein kleines Dessert vertragen konnten, kamen hier auf ihre Kosten. Die Erdbeertorten waren natürlich in „null Komma nix“ verkauft und man muß beinahe annehmen, manche kommen nur deswegen. Dabei war der Chorgesang in diesem Jahr besonders schön. Aber für alle die, die den Chorgesang besonders mögen, gab es dann 6 Monate später das Weihnachtskonzert. Ein Konzert, was der Chor bisher, auch so noch nicht geleistet hat. Was Fremdsprachen angeht - da ist der Chor und Chorleiter offen für alles. Und deshalb ging in diesem Jahr der Trend ins Nordische. Skandinavien ist in… nicht nur bei den Reiselustigen, sondern auch in der Chorwelt. Der Chor lernte sechs neue nordische Lieder, die Jahre zuvor hatte er schon drei Lieder gelernt, von denen aber nur eins im neuen Programm zu hören war. Es war nicht einfach, aber die Sängerinnen haben meisterliches geleistet und die vor Jahren anfängliche Schwierigkeit in Englisch zu singen, wurde Angesichts dieser Sprachen beinahe belächelt. Das Konzert war ein Erfolg: eine volle Kirche, anspruchsvolle Arrangements, ungewöhnliche Weihnachtslieder, traditionelle Weihnachtslieder im neuen Kleid, super Solisten und zwei kleine Überraschungschöre. Wer noch nie dabei war, der sollte sich für das kommende Jahr schon mal den 17. November vormerken…, denn kaum ist Jahreshauptversammlung vorbei, rast das Jahr mit einem dahin!

Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr und wer das Singen mal probieren möchte… erster Montag im März ist „Aufnahemtag“

Alle Jahre wieder – und doch immer anders

oder

Nordisches Konzert in der Stadtkirche Rauschenberg

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Der Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg verzauberte am Sonntag die Stadtkirche mit weihnachtlichen Liedern – direkt aus dem Norden. Schon am Kircheneingang wurden die Gäste von kleinen Elchen und Laternen begrüßt, die Kirche selbst und der Altar war mit passenden Kerzen ausgeleuchtet und mit Kugeln weihnachtlich geschmückt. In der vollbesetzten Kirche gab der Kirchen- und Frauenchor am 3. Advent unter der Leitung von Chorleiter Philipp Imhof ein Konzert. Die 35 Frauen boten den Zuhörern außergewöhnliche Lieder. Das Thema des diesjährigen Konzertes war ein ganz Einzigartiges. Die Sängerinnen haben über das ganze Jahr hin, nordische Lieder einstudiert und sangen neben deutschen Weihnachtsliedern auch Lieder aus Schweden, Norwegen und Dänemark. Dass in unseren Breitengraden nordische Lieder in den Chören nur sehr selten vorkommen, nicht zuletzt wegen der Aussprache der Liedtexte, unterstreicht die Exklusivität des Konzertes, das außerdem freien Eintritt bot. Der deutsche Programmteil unterstrich schon die Vielseitigkeit des Konzertes. Neben dem Klassiker wie „Maria durch ein Dornwald ging“, das die zarten Frauenstimmen sehr stimmig und in sich ruhend sangen, sang Philipp Imhof in Begleitung eines neunköpfigen Männerensembles vom MGV Langenstein „Die Könige“. Die Männerchorstimmen und die warme Baritonstimme von Philipp Imhof wurden zu einer Einheit. Schon diese beiden Lieder versetzten das Publikum in eine festliche Weihnachtsstimmung. Außer den Liedern des Chores lauschten die Besucher auch den Klängen von der Empore. Organist Christoph Hohl spielte weihnachtliche Lieder an der Orgel und im Altarbereich begleitete er den Frauenchor und die Solostücke von Philipp Imhof auf dem Klavier. Im nordischen Teil des Programmes, der aus sechs skandinavischen Liedern bestand, sang der Chor keine gewöhnlichen nordischen Stücke. Außergewöhnliche Arrangements von außergewöhnlichen Komponistinnen wie Tone Krohn und Winnie Brückner verliehen den dargebotenen Stücken einen ganz eigenen Charakter: Bodenständige Töne bieten der feinen Melodiestimme eine feste Basis. Doch auch leicht eingängige nordische Lieder wie „Jul, Jul stralande Jul“ und „Deilig er jorden“ waren zu hören. Monika Friedrich, Vorsitzende des Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg, moderierte das Konzert und bot den Besuchern interessante Fakten und Informationen über die gesungenen Lieder. Die Noten für das norwegische Lied, betont Friedrich, habe Sie nirgendwo in Deutschland bekommen und so direkt bei einem norwegischen Musikverlag bestellen müssen. Ein Konzert vom Kirchen- und Frauenchor Rauschenberg heißt aber nicht nur still dasitzen und zuhören, sondern die Besucher dürfen auch selbst aktiv werden. „Jetzt kommt der Moment, auf den sie alle das ganze Konzert über gewartet haben, sie dürfen endlich mitsingen“ mit diesen Worten animierte Chorleiter Imhof die Besucher in der Stadtkirche Rauschenberg zum gemeinsamen Singen. Für das einwandfreie Textverständnis enthielten die, in der Kirche ausgeteilten Liedtexte, auch deutsche Übersetzungen der nordischen Lieder.
Das Ende des Konzertes war der Stille gewidmet. Das Männerensembles aus Langenstein sang unter der Leitung von Christoph Hohl „Whisper, Whisper“ und fügte sich so gut in das Konzert ein. Ein weiterer Höhepunkt war das Solo „Happy Xmas“ von Philipp Imhof, der von einigen Frauen aus dem Frauenchor begleitet wurde. Ebenso wie die Beteiligung des Männerensembles kam die Idee für Mitwirkung eines Frauenensembles bei Imhofs Solostücken erst während der letzten zwei Proben. Diese Spontanität zeigt wieviel Spaß die Sänger und Sängerinnen bei ihrem Hobby haben.

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Ein Klassiker unter den Weihnachtsliedern wurde in zwei verschiedenen Arrangements dargeboten. „Silent Night“ in einem sehr modernen Satz von Matthias Nagel von Christoph Hohl an der Orgel gespielt. Das in manchen Passagen gar nicht mal so „stille“ Lied bot auch jazzige Teile oder auch den Swing von Filmmusik. Die „Stille Nacht“, geschrieben für zwei dreistimmige Frauenchöre von Graham Buckland war der Kontrahent dazu. Der Chor teilte sich in sechs Stimmen auf, verteilt im vorderen Drittel des Kirchenschiffs, hatten die Gäste das Gefühl ein immer wiederklingendes Echo zu hören. Der Chor trug das Weihnachtslied sanft und mit viel Gefühl vor. Wer sich bis dahin noch nicht in Weihnachtsstimmung befand, ist es nach diesem Konzert allemal.
Gegen Ende des Konzertes bedankt sich Vorsitzende Friedrich bei allen anderen Beteiligten. Ein besonderer Dank ging an die Inhaberinnen von „SchwesterHerz“ in Kirchhain, die für die Dekoration vor und in der Kirche gesorgt haben.
Ein weiteres Dankeschön ging auch an die langjährige Unterstützung der Solisten Hohl und Imhof, die anstatt einer Flasche Wein oder Sekt dieses Mal mit schwedischen Haferkeksen überrascht wurden.
„Es ist der gute Umgang miteinander“ verdeutlicht die Vorsitzende „der solche Konzerte einzigartig macht“ und bedankt sich an dieser Stelle auch bei ihren zahlreichen Sängerinnen, die sich auf das nordische Musikerlebnis eingelassen haben.

 

Nik'laus ist ein guter Mann, dem man nicht g'nug danken kann

Aber manchmal kommt noch was richtig Gutes dazu.
 
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100 Kinder und Ihre Erzieher aus dem ev. Kindergarten in Rauschenberg wurden am Nikolaustag, dem 06.12.2017, von den Betreibern des Hotels Lindenhof nicht nur kulinarisch verwöhnt, auch für das Auge wurde viel geboten. Kindgerecht und einer Mäuseburg angemessen wurde ein riesiges Buffet aufgebaut. Burgen aus Kuchen und Käse, kleine Mäuse all überall nebst Bergen von Wurst und manch süßer Leckerei. Wenn nicht Hans Sachs (1494 -1576) schon vor 450 Jahren das Märchen vom Schlaraffenland aufgeschrieben hätte, so wäre dies spätestens nach diesem Festmahl der Fall gewesen. Nicht nur dem Tag, an dem der Nikolaus den Kindergarten besucht geschuldet, sondern auch dem tollen Essen, waren überall leuchtende Kinderaugen zu sehen. Eine super Überraschung, die sich nahtlos an die schon für Rauschenberg traditionell etablierte Einladung des Hotels Lindenhof einreiht. So konnten in den vergangenen Jahren unsere Seniorinnen und Senioren oder aber die Schulkinder von der tollen Aktion des Teams vom Hotel und Restaurant Lindenhof profitieren.Und zum Höhepunkt kam zu guter Letzt der Schutzpatron der Kinder, Reisenden und Seefahrer, der Bischoff von Myra, der hl. Nikolaus in den Kindergarten um, wie zahlreiche Legenden berichten, weiterhin kleine Geschenke zu bringen.  

Die Kinder waren fasziniert und sprechen noch heute begeistert von diesem eindrucksvollen Tag. Der ev. Kindergarten, die Erzieher und Kinder, bedanken sich bei den Akteuren des Hotel und Restaurant Lindenhof und wünschen allen eine Frohe Weihnacht und eine gutes neues Jahr.