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Französische Weihnachtskrippe im Dorfmuseum Schwabendorf
Wie schon in den Vorjahren öffnet sich am kommenden Sonntag, dem 1. Advent, das Schaufenster im „Daniel-Martin-Haus“, Winterseite 17. Bis zum 6. Januar birgt das beleuchtete Schaufenster (16.30-23.00) eine besondere Attraktion.
Das Besondere ist, dass die kleinen Figuren („Santons“) nicht nur die Weihnachtsgeschichte erzählen. Auf beeindruckende Weise stellen sie das provenzalische, dörfliche Leben dar. Die vielen handwerklichen Berufsgruppen der vergangenen Jahrhunderte spiegeln sich in den naturgetreu, nachgebildeten Szenen wieder. Der “Santon” ist eine typisch provenzalische Figur, die aus den Weihnachtsbräuchen nicht wegzudenken ist. Santons stellen einen Einblick in alte Traditionen und Brauchtümer dar.
Herr Gerhard Badouin (Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des „Arbeitskreis für Hugenotten- und Waldensergeschichte in Schwabendorf e.V.“ ) brachte von seinen Studienreisen nach Frankreich fast immer eine weitere, kostbare Figur mit.
Die Geschichte der Weihnachtskrippen führt weit ins Mittelalter zurück und hatte vermutlich in der Provence ihren Ursprung. Franz von Assisi, so berichtet die Legende, hat von seiner aus der Provence stammenden Mutter, diese Tradition übernommen. Er ließ im 13. Jahrhundert, die Geburt Christi mit lebenden Personen und Tieren darstellen.
Unsere original französische Weihnachtskrippe - nicht nur für Kinderaugen sehenswert.
Eine schöne Adventszeit wünscht der Vorstand des
„Arbeitskreis für Hugenotten- und Waldensergeschichte e.V.Schwabendorf“







