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Grußwort des Bürgermeisters

Bürgermeister Michael Emmerich

 

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Der Windpark zu Rauschenberg

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Seit Ende letzten Jahres wird der zukünftige Windpark auf dem „Roteküppel“ gebaut. Zurzeit herrscht aber aufgrund der niedrigen Temperaturen und der Schneelage wenig Treiben auf der Baustelle. Der Beton kann bis zu einer Temperatur von -5°C eingebracht werden, da es aber tiefen Frost mit bis zu -16°C gab, muss auf ein Ansteigen der Temperaturen und auftauen der Baustelle gewartet werden. Das gibt uns Gelegenheit einmal das Entstehen eines solchen Projektes näher zu beleuchten.

Zu Grunde liegt  eine gemeinsame Absichtserklärung von Magistrat der Stadt Rauschenberg und der Firma Krug Immobilien GmbH & Co KG vom 17.07.2013. Hier wurde die Planung von 5 Windenergieanlagen, die Übernahme von 1 bis max. 2 Windenergieanlagen durch die Stadt Rauschenberg oder einer Betreibergesellschaft, die Planung unter Berücksichtigung der bestehenden Waldstrukturen, der Bau der Windenergieanlagen (WEA) überwiegend am Hauptwegenetz und der finanzielle Ausgleich der WEA untereinander beschlossen.

In ganz Hessen wurden in den letzten Jahren sogenannte Vorrangflächen ausgewählt. Hier wurde einzig darauf geachtet wieviel Wind im Jahresdurchschnitt weht und ob dieser ausreicht, eine oder mehrere Windkraftanlagen anzutreiben. Weitere Untersuchungen folgten, so wurden Tierschutz- und Denkmalschutzaspekte mit einbezogen.

Im Verlauf der Planung und zur Erreichung der Genehmigung des Windparks haben Stadt und Projektierer gemeinsam den Verzicht eines Standortes erklärt, in dessen Sicherheitsabstand in 2014 ein Uhu gebrütet hat. Viele Umplanungen waren nötig, um sowohl den Sicherheitsabstand zum Uhunest als auch zur Wasserschutzzone zu gewährleisten. Weitere Sonderuntersuchungen aufgrund von Hinweisen vor Ort hinsichtlich eines vermuteten Haselmausvorkommens und der Denkmalschutzbehörde für eine Sichtfeldanalyse der Windenergieanlage (WEA)  waren zu Rathaus, Kirche und Schlossruine nötig. Nun wurden alle Beteiligte, dies sind u.a. die Stadt Rauschenberg, die Stadt Kirchhain, das Forstamt Burgwald – Revierförsterei Rauschenberg, das Forstamt Kirchhain und die Privatbesitzer der Grundstücke entlang der Kabelstrecke sowie der Firma Krug, an einen Tisch geholt um die Planung mit diesen zu Besprechen. Von Anfang an stellte sich die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten angenehm und kooperativ dar.  Eine neue Zufahrt wurde angelegt um den LKW’s genügend Platz zum Rangieren zu gewährleisten und das erste Fundament für WEA1 ist gegossen, für die WAE4 wurden die Eisen gebunden und bei der WAE2 ist dieser Bauabschnitt im vollen Gange. Das Ziel mit der Fertigstellung bis Ende April der fünf Anlagen ist aber zurzeit nicht gefährdet.  Durch die fünf Windkraftanlagen wird zukünftig so viel Strom erzeugt wie 10.000 Haushalte im Jahr verbrauchen. Dies ist ein weiteres Mosaiksteinchen der ersten Bioenergiestadt Deutschlands für ein besonders lebenswertes Rauschenberg.