Grußwort des Bürgermeisters

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Neues aus dem Rathaus

Bracht VierteGrenzwanderung 25

Direkt an unsere Stadtteile Bracht und Albshausen grenzt der Burgwald mit wunderschönen, abwechslungsreichen Wanderwegen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: TOURISMUS

Veranstaltungskalender

Spende Blut!!!
Datum 23.01.2020 15:30

in der Kratz'schen Scheune

Wintergrillen für Männer
Datum 24.01.2020 20:00

Verein: Pfarrbezirk Josbach

Ort: Bürgerhaus Hatzbach

Jahreshauptversammlung Kirchen- und Frauenchor
Datum 25.01.2020 19:30 - 20:30

im Venezia

Jahreshauptversammlung Einsatzabteilung Feuerwehr Rauschenberg
Datum 25.01.2020 20:00 - 21:00

im Feuerwehrhaus Rauschenberg

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… mit etwas Frieden auf dem Gesicht!

 Ansprache Monika

Dies war nur einer von vielen Ratschlägen, die Jochen Stankewitz den Chören mit auf den Weg gab.

Am 9. Juli war das Beratungs- und Kritiksingen des Sängerkreis Wohratal in Ernsthausen. Das Programm versprach eine musikalische Zeitreise von etwa 300 Jahren. Ein Konzert der Sonderklasse.  Ein Konzert, dass noch zusätzlich den Vorteil hatte, dass man sich von einem Profi beraten lassen konnte. Acht Chöre waren angetreten um sich von Jochen Stankewitz Tipps, Ratschläge aber auch Noten geben zu lassen.  Und so ließ sich Stankewitz auch nicht lange bitten, sobald er alles niedergeschrieben hatte, setzte er das Geschriebene in Worte um.

Mehrmals forderte er die Chöre auf ohne Noten zu singen, besonders die junge frische Chorliteratur lebt davon. Sie wirkt dadurch freier, frischer und authentischer. So ist es bei seinen Beratungen auch nicht unüblich, dass ein Chor dann den Refrain auch mal ohne Noten singen muss. Das Ergebnis ist verblüffend. Immer mal wieder hört man auch sakrale Lieder in den Beratungssingen, Lieder die natürlich viel besser in einer Kirche klingen, aber „mit etwas Frieden im Gesicht“ wird das Lied dann weicher. 

Gemischter Chor Ernsthausen

Stankewitz geizte nicht mit Beispielen wie etwas noch besser klingt: „Lächeln Sie, zeigen Sie wie bei Twilight ihre Eckzähne, lassen Sie ihr Zwerchfell tanzen oder polieren Sie ihren Heiligenschein. Singen Sie dorthin wo die Inderin den Punkt auf der Stirn hat“, und den Männern gab er den Rat: „Singen Sie mit mehr Körper, benutzen Sie den Bauch der hat viel Geld gekostet.“

Gemischter Chor Bracht

Wichtig war auch den Text zu interpretieren und darzustellen. „Singen Sie eine Dame oder einen Herrn im Publikum an. In den alten Volksliedern steckt so viel Erotik, das muss man spüren.

Es war interessant Stankewitz bei seinen Beratungen zu zuhören. Der Zuhörer war jedes Mal überrascht, auf was Stankewitz alles geachtet hatte, für ihn waren die Lieder einfach nur schön und das Programm abwechslungsreich. Die Chöre empfanden die Beratung als konstruktiv und wohlwollend. Der Abend der mit Mozart begann um über die Neuzeit wieder bei der Romantik zu enden, hätte mehr Publikum verdient gehabt. Der Sängerkreis Wohratal lädt alle zwei Jahre zu diesem Event ein, das nächste Mal dann in 2018 stattfindet.

Chemie ist wenn es knallt und stinkt

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016 2Mit dieser Erwartung kamen 35 Menschen zum Seniorennachmittag nach Schwabendorf. Dabei donnert und knallt es in Physik oft viel lauter und in Biologie stinkt es noch heftiger, wenn man z.B. an den Kuhstall denkt. Dass die Chemie kein bisschen langweilig ist, bewies Dr. Karl-Heinz Muth vom Chemikum Marburg mit viel Humor und einer breiten Palette an chemischen Tricks. „Der tägliche Umgang mit Chemie, zwischen Wissenschaft und Zauberei“, war sein Thema. Morgens geht es schon los – beim Zähneputzen mit der Zahnpasta. Der Chemiker bewies, mit einer blutroten Eisen-thiocyanato-KomplexLösung, dass die Zahncreme Fluor enthält, da die Lösung durch zufügen eines Spatels Zahnpasta farblos wurde. Spannend war auch das Hütchen Spiel mit Wasser. Die Zuschauer mussten raten, in welchem der drei Becher sich das eingefüllte Wasser befand, dass dann auf magische Art und Weise verschwand – alle Becher waren scheinbar leer. Doch verblüffte Dr. Muth die Zuschauer, als zum guten Schluss das Wasser in einem Becher wieder auftauchte. In die Irre führte der Referent den Bürgermeister Michael Emmerich. Hatte er doch einen Kaufvertrag für eine Waschmaschine unterschrieben. Seine Unterschrift leistete er auf einem bunten Papier. Nachdem jedoch das Papier erwärmt wurde, war die bunte Farbe verschwunden und der Kaufvertrag aufgetaucht. Unterstützt wurde Muth von Annabell Badouin und Helena Vincon, die bereits bei den Vorbereitungen des Nachmittags ihren Omas mitgeholfen hatten und das Thema sehr spannend fanden. Dr. Muth klärte, mit unterhaltsamen Experimenten, das Rätsel vom Tintenkiller und auch von den Windeln auf. Er erläuterte das Geheimnis des Durchschreibens vom Überweisungsträger und stellt mit dem Brachter Alchemisten Adam Klein aus 5 Cent Stücken Gold her.  Viele der Teilnehmer hatten früher in der Schule keinen Chemieunterricht. Von daher hatten sie viel Spaß daran, in die bunte Welt der Chemie eingeführt zu werden. Der beste Lehrer ist eben doch das eigene Erleben und ausprobieren. „So macht der Erwerb von Wissen Spaß“,  schwärmt Roswita Vincon. „Wir waren mit den Enkelkindern schon im Chemikum in Marburg“.

AKTU  Foto  VHS Senioren 29 06 2016 1

 

Nach einer angeregten Diskussion wurden die Gäste vom Schwabendorfer Landfrauen mit Kaffee und leckeren, selbst hergestellten Torten verköstigt.

Bracht aktiv wählt neue Vorsitzende

Bracht Aktiv

Am 11. Mai 2016 fand die Jahreshauptversammlung von Bracht aktiv statt. Die bisherige erste Vorsitzende Linda Heinz stellt sich nicht mehr zur Wahl. Bei den Neuwahlen des Vorstands wurde wie folgt gewählt:

  1. Vorsitzende              Ulrike Bauer
  2. Vorsitzende              Katja Herzog
  3. Schriftführerin          Hanne Vaupel
  4. Schriftführerin          Anne Schmidt

Kassiererin                  Heidi Becker

Beisitzerinnen              Anna-Lena Schütz, Astrid Aillaud,

                                  Jutta Schäfer und Renate Metke

Bracht Aktiv 2016

Wie immer, war die Jahreshauptversammlung für die anwesenden Mitglieder mit einer Rückschau auf die Aktivitäten der letzten Monate verbunden. Angefangen von der Durchführung von regelmäßigen Spieleabenden für Kinder und Jugendliche über die Durchführung von Kinderbasaren und einer einmal jährlich Ladys Night bis hin zum Seniorenfasching, hat Bracht aktiv ein breit aufgestelltes kulturelles Angebot für Bracht entwickelt. Der Verein ist gemeinnützig und darf somit auch Spendenquittungen ausstellen. Die ursprüngliche Zielsetzung Förderung der Jugendpflege hat sich in den letzten Jahren hin zu generationsübergreifenden Wirken entwickelt. In den Anfangsjahren setzte sich der Verein mit Erfolg für eine Betreute Grundschule in Bracht ein. Jetzt befasst sich der Verein, unter anderem, mit der Zukunftsfähigkeit von Bracht. So hat der 18 Jahre junge Verein einen beachtlichen Wandel in seinen Zielsetzungen erarbeitet, und bildet damit die aktuelle Lebenssituation der Menschen, die in Dörfern leben, ab.

Anne Schmidt

Manchmal sind Zäune auch bei netten Nachbarn nötig

Bracht Siedlung

Obwohl die Gemeinschaft in Bracht-Siedlung genauso gut harmoniert wie in den anderen Stadtteilen, sich der Durchgangsverkehr  in Grenzen hält, ist es manchmal ratsam, einen Zaun zu ziehen oder wie in unserem Falle zu erneuern.  Der Zaun um den Spielplatz war schon seit langen nicht mehr ansehnlich, die Kinder hätten sich beim Spielen verletzen können und so bewaffneten sich Werner Schillhabl, Hermann Hammer und Horst Zenker mit Werkzeug, Material und einer Menge an Zeit. Die Materialien wurden vom Bauhof der Stadt Rauschenberg zur Verfügung gestellt.  Fleißig und gut Gelaunt ging es ans Werk, alte Bretter wurden abgerissen und neue angebracht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Stadt Rauschenberg sagt Danke diesen tollen, ehrenamtlichen Helfern für Ihr Engagement.

„Hessen packt’s an: Rauschenberg investieren mit Hilfe des Landes kräftig in den Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger“

Finanzminister Schäfer und Bürgermeister Emmerich
Finanzminister Dr. Schäfer übergibt Förderzusagen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP)
„Hessen packt’s an: 
Die Stadt Rauschenberg profitiert vom KIP und kann in das Bürgerhaus im Stadtteil Schwabendorf fortan mit Hilfe des Landes und des Bundes über 180.000 Euro investieren. Circa 60.500 Euro kommen vom Bund für die energetische Sanierung der Außenwände, der Kellerdecke und des Daches sowie für neue Fenster und Türen. „Das Bürgerhaus bekommt auch einen neuen Anbau, für den das Land rund 91.500 Euro bereitstellt. Die Menschen in Schwabendorf erhalten in ihrem Bürgerhaus neue Toiletten, ein Foyer und weitere Funktionsräume. Mit Unterstützung des Kommunalinvestitionsprogramms können im Bürgerhaus in Schwabendorf die ersten baulichen Veränderungen seit den 1970er Jahren durchgeführt werden. Damit wird genau das erreicht, was wir uns vom KIP versprechen: Dass die Kommunen in den Lebensalltag ihrer Bürgerinnen und Bürger investieren“, erklärte der Hessische Finanzminister, der Bürgermeister Michael Emmerich die beiden Förderzusagen überreichte. Mit einer dritten Förderzusage können 535 Beleuchtungsköpfe der Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet ausgetauscht und auf energiesparende LED-Beleuchtung umgestellt werden. 280.400 Euro stehen hierfür an Fördermitteln bereit, von denen der Bund rund 252.300 übernimmt.
Der Bürgermeister der Stadt Rauschenberg, Michael Emmerich, betonte: „Die Fördergelder aus dem KIP sind eine gezielte Infrastrukturförderung vor Ort. Besser und schneller können Fördergelder nicht eingesetzt werden. Sie ermöglichen der Stadt Rauschenberg schon länger notwendige Projekte, wie die Sanierung des Bürgerhauses in Schwabendorf oder die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, zeitnah umzusetzen.“
Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen. Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen. Möglich etwa sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro.
Ausführliche Informationen erhalten Sie unter:
www.partnerderkommunen.de

Die Stadt hat einen neuen Plan

Stadtplan Feierstunde

Die neue Auflage des Faltplans der Stadt Rauschenberg ist jetzt in der Bücherei, dem Rathaus und bei zahlreichen Partnern kostenlos erhältlich

Mehr Orientierung in Rauschenberg bietet der neue Stadtplan. Der taschentaugliche Faltplan bildet auf der Innenseite die gesamte Innenstadt und die Stadtteile ab. Auf der Außenseite wird für das „Freibad Rauschenberg – weil es Spaß macht“ geworben. Bereits berücksichtigt wurden die neuen Baugebiete in Bracht, Schwabendorf und Josbach. Des Weiteren wurden Fahrradwege und Wanderwege farblich kenntlich markiert.

Ermöglicht wurde der Druck durch 40 Firmen aus Rauschenberg und der Region, die Werbefläche käuflich erworben und somit die Kosten für diesen Faltplan getragen haben. Als Partner für die Herstellung sowie der Suche der unterstützenden Firmen konnte der Barfußverlag GmbH aus Walldorf gewonnen werden.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Kratz’schen Scheune bedankte sich Herr Bürgermeister Michael Emmerich bei allen Beteiligten für ihre Bereitschaft sich an einem solchen Projekt zu beteiligen. 

Die Jugendfeuerwehr hat einen neuen Spielplatz

Spielplatz Feuerwehr 1

Wenn es brennt, Menschen in Not sind oder es wieder einmal einen schweren Autoumfall gegeben hat - wer kommt immer – die Feuerwehr. Damit dies so professionell wie möglich Ablaufen kann, wird schon in der Jugendfeuerwehr damit begonnen, immer wieder ähnliche Abläufe zu wiederholen und einzuüben. Die Wehren aus Rauschenberg üben so gut, das in regelmäßigen Vergleichswettkämpfen die Kreismeisterschaft an die Mädchen und Jungen aus der Großgemeinde geht. Damit dies so bleibt haben die Feuerwehren aus Bracht ein 20m mal 65m großes Übungsfeld auf dem Festplatz angelegt. Hier kann über Teppiche, der einen Wassergraben symbolisieren, gesprungen oder über verschiedene Hindernisse geklettert, die richtige Knotentechnik geübt oder auch gelernt werden, dass es nur gemeinsam im Team klappt, die Aufgaben zu lösen. Für die Übungsgeräte wurden durch die Stadt Rauschenberg 2000,-€ zur Verfügung gestellt.  Neben des erlernen von Befehlsketten, die im Einsatz lebenswichtig sein können, wird den Jugendlichen ein Maximum an Eigenverantwortung übertragen. Ausgebildete Feuerwehrfrauen und –männer stehen hier aber immer helfend zur Seite. Spaß und Verantwortung müssen sich hierbei nicht ausschließen, das zeigt das Lächeln auf den Gesichtern der jungen Leute und ihrer Ausbilder. Neben der sportlichen und technischen Ausbildung in der Jugendfeuerwehr gibt es auch mal ein Grillfest oder theoretischen Unterricht. Auch die Feuerwehrautos sind nicht Tabu sondern werden mit in die Übungen integriert. Die Jugendfeuerwehr ist kostenfrei, es werden keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Auch die Kleidung wird von der Feuerwehr gestellt, lediglich die Schuhe müssen von Mädchen und Jungen selber mitgebracht werden. Und sollten doch einmal Kosten für eine Fahrt in das Phantasialand oder ein Ferienlager entstehen, so gibt es kein Problem, das nicht irgendwie gelöst werden kann.

Spielplatz Feuerwehr

Solltet ihr nun Lust haben, ob groß oder klein, auch einmal in die Arbeit der Jugendfeuerwehr oder auch der Feuerwehr hinein zu schnuppern, so geht einfach zu eurem Feuerwehrgerätehaus und sprecht die Feuerwehrleute an, es wird sich lohnen.

Erdbeerfest des Kirchen- und Frauenchores Rauschenberg

Tortenfuer presse 1

Wenn in aller Frühe die Vögel zwitschern und man abends ganz lange draußen sitzen kann, wenn die Mücken einen plagen und der Salat schießt, dann beginnt der Sommer und mit ihm die Erdbeerernte. Mal früher oder später, aber immer Anfang Juni ist es endlich soweit…

Erdbeeren in Hülle und Fülle!

In diesem Jahr war es so ähnlich. Die Vögel zwitscherten, aber den Mücken ist es zu kalt und draußen sitzen geht auch nicht. Die Erdbeeren reifen gerade und sind damit etwa zwei Wochen später wie sonst.

Das Erdbeerfest des Kirchen- und Frauenchores erlebte zum ersten Mal eine Indoor-Veranstaltung. Dauerregen bescherte Petrus den Festbesuchern. Gott sei Dank hatte man ein Dach über dem Kopf. Das Motto des Tages hieß: Viva la Vida. Es lebe das Leben. In Anlehnung an die lange Festwoche Ende Mai hatte man dieses Motto gewählt.

Der Morgen begann mit einem Vorstellungsgottesdienst der neuen Konfis in der Kratz’schen Scheune. Es regnete Bindfäden. Prediger Wöhl und die Kirchengemeinde hießen die Konfis willkommen. Nach dem Mittagessen kamen dann auch schon bald die ersten Gäste. Der gemischte Chor aus Zella in der Schwalm kam mit dem Bus. Der Cölber Frauenchor kam wenig später. Ein kurzer sonniger Moment ließ die Gemüter freudig gen Himmel blicken. Die Kratz’sche Scheune war bereits für den Nachmittag eingedeckt. Die Tischreihe für das Küchenbuffet stand in diesem Jahr vor der Fensterreihe. Im vergangenen Jahr war das Buffet unüberschaubar gewesen, dies wollte man ändern. Die Vorsitzende begrüßte die beiden Chöre und lud sie zum Singen ein. Nachdem der Frauenchor Rauschenberg zwei Begrüßungslieder gesungen hatte und sich die beiden Chöre dem anschlossen, wurde das Buffet eröffnet. Draußen regnet es immer noch. Der Saal war voll. Kein Stein fand den Boden.

Torten für PresseEinige Sängerinnen stellten noch Tische und Bänke auf der Bühne auf. Der Andrang am Buffet sollte durch eine organisatorische Veränderung etwas geordneter gehen, was bisweilen auch gut gelang. Dadurch dauerte die Ausgabe der Tortenstücke etwas länger. 39 Torten hatten die Sängerinnen für die Gäste gezaubert. Hannchen Jensen, Schwarzwälder Erdbeertorte, Erdbeerkuchen mit Waldmeister, Erdbeeren auf Käsekuchen… es wäre müßig sie alle aufzählen zu wollen. Der Rekord von 2011, dass nach 45 Minuten alle Torten verkauft waren, wurde nicht gebrochen. Im Nächsten Jahr wird ein neuer Versuch gestartet. Nach dem Kaffeetrinken sangen die Chöre ein weiteres Mal. Es regnete immer noch oder schon wieder. Zum Abschluss gab es für die Vorsitzende der beiden Gastchöre eine Erdbeerpflanze der besonderen Art. Nicht ihre Beeren stehen im Mittelpunkt, sondern die gelbe Blüte.  Im kommenden Jahr freut sich der Chor wieder alle Gäste bei bestem Wetter beim Erdbeerfest begrüßen zu können.  Andrang Torten

Wie lehrt man Fischen Treppensteigen?

Manchmal erscheinen die Ideen aus dem Europäischen Parlament beim ersten Hinhören schon ein wenig kurios. Da soll den Fischen das Treppensteigen gelehrt werden. Und da Europa bekanntlich überall ist, gilt diese EU-Richtlinie auch für Rauschenberg.

Aber nun von vorne. Die Familie Schleiter, Besitzer der Schmaleicher Mühle, betreibt nun seit geraumer Zeit eine Wasserkraftanlage um aus der Wasserkraft regenerativen Strom zu erzeugen. Um diesen Strom auch vermarkten zu können, muss der Tier- und Pflanzenschutz gewährleistet sein. Aus diesem Grund müssen u.a. Fischab- uns aufstiegshilfen, sogenannte Fischtreppen, vorhanden sein. Eine Fischtreppe besteht aus mehreren ineinanderfließenden Wasserbecken, eines immer ein kleines Stück tiefer als das vorherige. So können die Fische, immer der Hauptströmung folgend, Wehre und Wasserkraftanlagen um schwimmen. Für den Weg nach unten besteht diese Hilfestellung in Form einer Fischrutsche, nun geht es an die Planung und Durchführung  der Aufstiegshilfe. Dies ist, da die oberhalb gelegene Wehranlage Eigentum der Stadt Rauschenberg ist, Aufgabe der Stadt. Auch die Kosten, immerhin 250.000€, wären von ihr zu erbringen. Glücklicher Weise befindet sich aber genau diese Wehranlage in einem sogenannten FFH Gebiet. Ein FFH Gebiet hat nichts mit dem Radiosender zu tun, sondern ist die Bezeichnung für Flora Fauna Habitat und bedeutet übersetzt Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Somit ist zwar die Stadt Rauschenberg Bauherr dieser Treppe, aber die Kosten werden zu 100% aus Mitteln des Landes Hessens bestritten.

Fischtreppe Schmaleicher Muehle Planung

Um diese Fischtreppe zeitnah bauen zu können, fand ein Ortstermin mit Vertreter der Stadt Rauschenberg, des RP-Gießen, des Landkreises Marburg-Biedenkopf, des Planungsbüros und der Familie Schleiter statt. Ziel war es mit allen Beteiligten ein Verlauf der insgesamt 65 m langen Fischtreppe festzulegen, etwaige Schwierigkeiten vor Ort zu klären und die Fragestellungen vor dem Bauantrag auszudiskutieren. Es wurden drei unterschiedliche, in Schleifen verlaufende Fischtreppenalternativen besprochen. Einwände der Fischereibehörde und der Naturschutzbehörde aufgegriffen und ganz praktische Fragen geklärt, wie z.B. der Sand zukünftig aus dem Mühlgraben gebaggert werden soll. Zwei Zugangswege zur Pflege der Anlage und ein Geländer wurden beschlossen und müssen noch in die Planung mit eingearbeitet werden. Die Gesamtanlage wird an der breitesten Stelle ca. 6m breit und von Ein bis Auslass eine Länge von ca. 40m haben.

Das ganze Projekt hat das Ziel, die ökologische Vielfalt der Wohra zu erhalten und in Teilbereichen zu verbessern. Der Beginn der Baumaßnahme ist für Frühjahr 2017 geplant.

Bänke für den Fitnessparcours

Baenke fuer den Fitnessparcours

Bisher war es immer schwer nach absolvierten Übungseinheiten auf unserem schönen Bewegungsparcours an der Kratz’schen Scheune sich kurz mal hin zu setzten und sich aus zu ruhen. Dies gehört aber seit kurzem der Vergangenheit an, die Firma Elektro Lins und die Landfrauen aus Rauschenberg schenkten der Stadt zwei stabile Holzbänke. Frau Rosemarie Lins von Elektro Lins sowie Frau Gerhild Lohrey und Frau Anita Braun übergaben stellvertretend diese an Herrn Bürgermeister Michael Emmerich, der sich mit einem Glas alkoholfreien Sekt mit viel Orangensaft bedankte. Die Bänke laden nicht nur die Sporttreibende Bevölkerung zum Verweilen ein sondern sind auch ein lohnenswerter Rastpunkt bei einem der nächsten Spaziergänge durch Rauschenberg.