Das Jubiläums-Programm des 30. Kultursommer Mittelhessen ist da!
"Wir bringen Kultur ins Land." So lautet unser Slogan. Und tatsächlich erleben Sie während des Kultursommers viele Künstlerinnen und Künstler, die Sie sonst nur in den Metropolen unseres Landes sehen können. Es sind nicht die "Stars - bekannt aus Funk und Fernsehen", die wir Ihnen präsentieren. Es sind die besonderen, ausgefallenen Events, die den Reiz unseres Festivals in Mittelhessen ausmachen.
|
Das komplette Programm gibt´s auf unserer Homepage. Finden Sie Ihre Veranstaltungen unter diesem Link: |
Kultursommer Mittelehessen: Das Programm
Der Vorstand des Kultursommer Mittelhessen e.V.
Einladung zur konstituierenden Sitzung des neu gewählten Kreisseniorenrates 2022 des Landkreises Marburg-Biedenkopf
Lachende Kinderaugen bei sagenhaftem Familienmärchenfest
Der Blick auf die Wetter-App beim Aufbau verriet: „Das Wetter wird halten“. Dies löste große Erleichterung und Vorfreude im Team des Kultur- und Verschönerungsvereins Rauschenberg aus. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause und trotz Krisenzeiten wollten doch alle Beteiligten den Kindern- und Familien einen unbeschwerten Tag bieten. Und vorweg, dies ist gelungen.
Schon bei der Begrüßung der ca. 150 Wanderer hinter dem Rathaus, die Bürgermeister Emmerich sowie der Erste Vorsitzende des KVR Stefan Schleiter vornahmen, wurde deutlich, dass es ein toller Tag werden würde. Auf der ca. 1,5km langen familienfreundlichen Wanderstrecke durch den Schlossberg wurden die Gäste mit fünf Rauschenberger Sagen unterhalten. Hinter der Schlosstor wartete Andrea Kreyling auf die Wanderschar und erzählte kostümiert von Hexen und bösen Geistern vergangener Tage sowie von der Hexe in der Kraftgasse. Auf dem Felsenkellerplatz begrüßte Jürgen Damm die Zuhörer im traditionellen Hessenkittel der Trachtengruppe Rauschenberg und berichtete, warum die Wohra manchmal so wenig Wasser hatte. Weiter ging es den Berg hinauf und auf der Mauer der Burgruine, mit Blick auf die Burgholzer Wand trug Andreas Pigulla die Sage von den Riesen Siddel und Rausch vor, die davon erzählt, wie Rauschenberg zu seinem Namen gekommen ist. Passenderweise am Försterstein erfreute unser ehemaliger Revierförster Henning Kaiser mit der Sage von den rauschenden Wassern und präsentierte hierbei noch Teile einer dort gefundenen Wasserleitung, die einst den Brunnen des Schlosses speiste. Abschließend trafen die Familien noch auf Ludwig Pigulla, in Gestalt des Amtsschultheißen Johann Heinrich Riemenschneider zu Rauschenberg, dessen gruselige Geschichte neugierig darauf machte, auf dem Waldspielplatz die lebensgroße Figur des Riemenschneiders auf seinem Feuerfuchs, die Matthias Krause zur Verfügung gestellt hatte, zu bestaunen. Vorab hieß es jedoch zuerst die mitgebrachten Märchenfiguren und Zwerge ihrer neuen Heimat zu übergeben.
Die vielen Kinder ließen es sich nicht nehmen, die in Frage kommenden Häuser genau zu begutachten und die neue Wohnstätte äußerst kritisch auszuwählen. Über 70 Präsente konnte der Vorstand des KVR an die Kinder verteilen. Eine solche Bevölkerungsexplosion hat selbst der traditionsreiche Märchenwald noch nicht erleben dürfen. Besonders schön war, dass auch echte Rauschenberger Neubürger ihr zwergenhaftes Pendant im Märchenwald hinterlassen haben, das Fest so auch seinen Beitrag zur Integration leisten konnte und neue Begegnungen ermöglicht hat.
Im Anschluss zog es die Familien auf den Waldspielplatz. Hier wartete die Jugendpflege Rauschenberg um den Stadtjugendpfleger Stefan Ullrich mit abwechslungsreichen Spielideen auf die begeisterten Kinder. Insbesondere die Produktion der Riesenseifenblasen faszinierte hierbei. Ebenso wurde die Hüpfburg stark beansprucht, während sich die (Groß-)Eltern um die Versorgung kümmerten und die Würstchen, Pommes, Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen bei den Helfern des KVR orderten. Alles fand reißenden Absatz. Zudem konnte auch das neue Sonnensegel über dem großen Sandkasten eingeweiht werden, welches der KVR noch kurz vor dem Fest installiert hatte und damit sein Versprechen eingelöst hat, in jedem Jahr zum Familienmärchenfest eine weitere Aufwertung des Waldspielplatzes und Märchenwaldes zu präsentieren. Ideen für die kommenden Jahre sind dabei noch zur Genüge vorhanden.
Für die Mitglieder des KVR war es herrlich zu sehen, wie viel Freude die Kinder an diesem Tag hatten. Und man stelle sich mal vor: Für die Vierjährigen war dieses Fest das Allererste in ihrem Leben, welches sie bewusst mitfeiern konnten. Ganz sicher haben alle Kinder am Abend recht schnell den Weg in das Reich von sagenhaften Träumen angetreten.
Der Kultur- und Verschönerungsverein Rauschenberg e.V. und die Stadt Rauschenberg bedanken sich recht herzlich für den großartigen Zuspruch bei den vielen Helfern im Vorder- und Hintergrund. Wir freuen uns schon auf das nächste Familienmärchenfest 2023.
Andreas Pigulla
Kooperationsvereinbarung zum Interkommunalen Klimaschutzmanagement unterschrieben
Kooperationsvereinbarung zum Interkommunalen Klimaschutzmanagement unterschrieben
Amöneburg, Kirchhain, Neustadt, Rauschenberg und Wohratal gehen bei dem Thema „Klima“ künftig gemeinsam voran
Erneut haben sich fünf Bürgermeister der Ostkreiskommunen getroffen, um im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) eine Vereinbarung zu unterschreiben.
Grund des Treffens der Bürgermeister Michael Plettenberg (Amöneburg), Olaf Hausmann (Kirchhain), Thomas Groll (Neustadt), Michael Emmerich (Rauschenberg) und Heiko Dwedeit (Wohratal) war diesmal die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Interkommunales Klimaschutzmanagement“.
„Klimaschutz ist eine dauerhafte Aufgabe. Wir wollen es gemeinsam angehen und gehen davon aus, dass der Mehrwert für unsere Städte über dem zu erbringenden finanziellen Einsatz liegen wird“, so die einhellige Aussage der Bürgermeister im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung.
Den Verantwortlichen ist bewusst, dass sie für die heutige sowie zukünftige Generationen ihre Aktivitäten im Klimaschutz verstärken und ihre Anstrengungen für eine aktive Gestaltung der Energie auf kommunaler Ebene voranbringen müssen. Die Kooperationspartner fühlen sich dem globalen Ziel, den mittleren Temperaturanstieg der Erdatmosphäre auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, verpflichtet.
Mit der Vereinbarung wollen die fünf Kommunen Amöneburg, Kirchhain, Neustadt, Rauschenberg und Wohratal ihre Aktivitäten im Klimaschutz und zur Gestaltung der Energiewende zukünftig verstärken und bündeln. Sie haben dazu das Büro „Klima & Energieeffizienz Agentur KEEA GmbH“ aus Kassel mit der Erstellung von Klimaschutzkonzepten beauftragt. Die Ergebnisse darauf sollen in einem gemeinsamen Klimaschutzmanagement umgesetzt werden. Das interkommunale Klimaschutzmanagement wird zentral bei der Stadt Kirchhain eingerichtet. Hierfür wurden im Stellenplan der Stadt Kirchhain die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Geplant ist die Einstellung von zwei Klimamanagern.
Diese sollen aber nicht nur Konzepte ausarbeiten und umsetzen, sondern sie sollen dabei auch die Fördermöglichkeiten ausloten. Bei keinem Feld ist die Förderlandschaft derart kompliziert wie bei Klimaschutzprojekten und bei allen Projekten ist die Förderkulisse ein wichtiges Thema. Denn ohne Fördergelder ist die Umsetzung von Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzes schwierig. Im Rahmen der Unterzeichnung der Vereinbarungen dankte Bürgermeister Michael Plettenberg Bürgermeister Olaf Hausmann, dass er die Koordination der notwendigen Schritte übernommen hat und die Stellen in Kirchhain eingerichtet werden. Hausmann erklärte, dass es wichtig sei, dass die noch einzustellenden Mitarbeitenden nicht nur in Kirchhain Beratungsgespräche durchführen, sondern auch Ansprechpartner vor Ort in den anderen vier Kommunen sein werden.
Was sagen die Bürgermeister?
Bürgermeister Michael Emmerich erklärt, dass Rauschenberg schon länger verschiedene Klimaprojekte auf den Weg gebracht hat, aber mit dem neuen Klimaschutzmanagement auch eine individuelle Beratung für die Bürgerinnen und Bürger gegeben sein wird.
Sein Kollege aus Neustadt, Bürgermeister Thomas Groll, lobte die Zusammenarbeit der Ostkreiskommunen, die zwischenzeitlich auf vielen Ebenen hervorragend läuft und gerade die kleinen Kommunen von der IKZ profitieren.
Der Amöneburger Bürgermeister Michael Plettenberg machte deutlich, dass ihm das Thema „Klima“ auch persönlich sehr wichtig sei und er die Energiewende vor Ort voranbringen möchte. „Die Energie- und Klimawende muss vor Ort, in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden“, so seine Aussage.
Heiko Dawedeit, Bürgermeister in Wohratal, ist froh, dass eine gemeinsame Kooperation geschaffen wurde. Insbesondere in Wohratal seien die Personalressourcen doch sehr knapp und man würde von der Zusammenarbeit in vielen Bereichen profitieren.
Bürgermeister Olaf Hausmann freut sich auf die Aufgabe und erklärte, dass nicht nur die energetische Sanierung von Gebäuden Ziel sein wird. „Beispielsweise müssen auch Mobilität und Elektro-Mobilität in Zukunft strukturell ausgebaut werden“ erklärt Hausmann.
Einig waren sich die Bürgermeister darin, dass ein Umdenken erfolgen muss. „Ohne ein Umdenken in der Bevölkerung können die Klimaziele nicht erreicht werden“; so die einhellige Meinung.
Die Laufzeit des Projektes ist auf unbestimmte Zeit ausgelegt. Die beiden Vollzeitstellen, sollen möglichst zum 1. Juli besetzt werden. Ein Teil der Personalkosten werden aus Fördermitteln des Bundesumweltministeriums finanziert, die restlichen Kosten werden nach Einwohnerzahl auf die Kommunen aufgeteilt. In allen Stadtparlamenten erfolgte die Zustimmung zum Beitritt der Kooperationsvereinbarung einstimmig.
Einzelkelche für das Abendmahl in Schwabendorf/Bracht
Corona hat uns alle in vielfältiger Weise beeinflusst – auch die Feier des Abendmahls. Erst an Weihnachten hatten wir in Schwabendorf und Bracht nach langer, langer Zeit endlich wieder Abendmahlsgottesdienste gefeiert. Im Gegensatz zu dem, was in unseren Orten üblich war, wurden Einzelkelche verwendet. Naja, Einzelkelche. Alle, die zum Abendmahl gehen wollten, waren gebeten, sich ein eigenes kleines Trinkgefäß dafür mitzubringen, egal ob Tasse oder Glas.
Wahrscheinlich wird uns der Einzelkelch noch eine Weile begleiten und deshalb lädt der Kirchenvorstand ein, einen solchen Einzelkelch zu erwerben.
Diese Keramikkelche werden in Werkstätten der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gefertigt und können bei uns zum Preis von 10,50 € bestellt werden. Sie sind groß genug, dass sie als Familienkelch dienen können, also eine ganze Familie, die gemeinsam zum Abendmahl geht, daraus trinken kann.
Bestellungen nimmt Frau Karen Rambow entgegen (Telefon: 06427 / 925714, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Meike Buch
Rauschenberg natürlich: Der Kaisermantel – der Schmetterling des Jahres 2022
Dieser schöne Schmetterling lebt am lichten Waldrand, auch in Parks und Gärten. Seine Raupen überwintern versteckt in grober Rinde von Bäumen, aber in der Nähe dieser Bäume müssen Veilchen wachsen. Deren Blätter fressen die Raupen nämlich im Frühling. Im Mai verpuppen sich die Raupen und von Juni bis August fliegen dann die Schmetterlinge. Die Männchen sind leuchtend orange gefärbt, Weibchen sind etwas blasser. Sie legen ihre Eier im Herbst wieder in Baumrinde ab und dort warten die kleinen Raupen bis zum nächsten Frühling.
Wer Duftveilchen im Garten hat, kann diesem schönen Schmetterling einen Lebensraum bieten. Die Blätter der Veilchenpflanzen im Garten zeigen nur geringe Fraßschäden, aber die Blüten der Veilchen sind Frühlingsboten und duften ganz wunderbar.
M. Henkel, E. Pienkny
Meldungen aus der Feuerwehr Rauschenberg
JHV der Einsatzabteilung Rauschenberg-Mitte
Mit ein wenig Verspätung konnte die JHV der Einsatzabteilung Rauschenberg-Mitte stattfinden. Wehrführer Manfred Dreßler blickte auf ein den Umständen entsprechend gutes Jahr zurück. Allen in Erinnerung ist sicherlich der Einsatz am Rauschenberger Marktplatz, der trotz stark verminderten Übungsbetriebs erfolgreich abgearbeitet worden ist. Hier auch nochmal der Dank in alle Ortsteile und die Kameraden aus Stadtallendorf, Kirchhain und Marburg. Trotz starker Einschränkungen konnten im Laufe des Jahres 3500 Übungs-, Ausbildungs- und Einsatzstunden durch die 49 Frauen und Männer gezählt werden. Dies ist vor allem in dieser Zeit den immer bessere Online-Schulungsmöglichkeiten geschuldet. Die gut besuchten Streams, die von allen Wehren Rauschenbergs mit Inhalt gefüllt werden, stehen grundsätzlich allen Ortsteilen offen und finden mittlerweile eine rege Akzeptanz.
Im Rahmen der Versammlung werden auch neue Mitglieder offiziell in der Einsatzabteilung durch Aushändigen der Feuerwehrsatzung aufgenommen. Dieses Jahr können wir mit Elias Möschet, Philipp Schiemann und Linus Simolka gleich drei motivierte Nachwuchskräfte aus der Jugendfeuerwehr willkommen heißen.
V.l.n.r.: Timo Prediger (2. stv. SBI), SBI Michael Stuhlmann, Elias Möschet, Philipp Schiemann, Linus Simolka, Udo Merle (1. Stv. SBI), Wehrführer Manfred Dreßler
Mit Blick in die Zukunft steht die Werbung neuer Mitglieder sicherlich im Fokus des Wehrausschusses. Sowohl das Wecken von Interesse bei den Bürgern als auch die Ermunterung zu mehr Teilnahme an Übungen durch bestehende Mitglieder, ist unser Bemühen. Teamwork ist nur möglich, wo das Team gemeinsam übt und sich im Ernstfall blind aufeinander verlassen kann – DAS ist Feuerwehr!
Zum Ende der Versammlung konnte unserem ehemaligen Wehrführer Michael Stuhlmann noch nachträglich ein Abschiedsgeschenk nach vielen Jahren in der kernstädtischen Wehrführung überreicht werden. Einen herzlichen Dank an den Wehrausschuss für dieses kreative Geschenk.
Keine Peanuts…
sind die Lehrgänge, die Tobias und Paul absolviert haben!
Tobias Bartl hat den zweiwöchigen „Sanitäter in der Feuerwehr“ absolviert und ist somit nun in der Lage, auch komplexere Aufgaben in diesem Bereich abzudecken.
Paul Ludwig darf nach erfolgreichem Bestehen nun in seiner neuen Aufgabe als Kreisausbilder für Maschinisten tätig werden. Die Bereitschaft der Kreisausbilder, viel Zeit für die Ausbildungen auf Kreisebene zu investieren, ist hoch zu schätzen.
Euch Beiden, vielen Dank für euer Engagement und in der Zukunft alles Gute!
Thorsten Wiener
Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rauschenberg (Hessen)
Jugendpflege "at home": bunte Osterhasen
Hallo Ihr Lieben,
pünktlich zum Osterfest gibt es Eure gebastelten Osterhasen. Ihr habt Euch wieder sehr viel Mühe gegeben und wir haben uns total über die Rückmeldungen und Bilder gefreut. Alle Fotos von Euren Werken, die wir bekommen haben, wurden wieder zu einer Collage zusammengefasst. Viel Spaß damit!
In diesem Monat gibt es wegen der Osterferien leider kein Angebot von „Jugendpflege at home“. Weiter geht es aber im Mai mit einem tollen Angebot passend zum Frühling sowie den dazugehörigen Bastelsets und dem Bastelvideo. Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Werke von Euch.
Und wie immer noch die Anmerkung, dass die Aktion kostenlos ist. Wenn Ihr also zwischen 5 und 12 Jahre alt seid und Lust habt, könnt Ihr gerne noch mitmachen. Durch das sehr große Interesse sind die Vorbereitungen deutlich umfangreicher geworden. Deshalb ist sehr wichtig, dass - wenn Ihr nicht mehr mitmachen wollt - uns kurz Bescheid gebt, damit wir Euch das Bastelmaterial nicht unnötig bringen. Vielen Dank für Eure Unterstützung. Wenn Ihr Euch an- bzw. abmelden wollt oder Fragen habt, dann meldet Euch einfach per WhatsApp/Telefon unter der Nummer 0162-4014840 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Videos mit den notwendigen Informationen und Anleitungen findet Ihr unter www.rauschenberg.de in der Rubrik Jugendpflege im Bereich Spiel- und Bastelgruppen. In der Collage für die Rauschenberger Nachrichten werden in der Regel immer nur die Bilder des aktuellen Bastelangebotes gezeigt. Wichtig! Bilder, die mit in die Collage sollen, müssen bitte bis spätestens Montagabend eingegangen sein, da der Beitrag bis Dienstagmittag in der Redaktion der Rauschenberger Nachrichten sein muss und wir noch Zeit benötigen, um die Collage vorher zu erstellen.
Wir wünschen Euch allen „Frohe Ostern“ und würden uns freuen, von Euch zu hören.
Bleibt gesund, Euer Jugendpflegeteam 😊
Familien- und Beratungszentrum: Buchbeschreibung - "Es ist Platz für alle"
Liebe Eltern,
gerne möchte ich Ihnen folgendes Buch vorstellen. In Zeiten von Krieg und Vertreibung bietet dies einen kindgerechten Zugang zu einer Willkommenskultur für Menschen aus Kriegsgebieten. Vielleicht ist noch Platz für dieses Buch im Osternest?
Ihnen und Ihren Familien wünsche ich schöne Feiertage,
herzliche Grüße aus dem Familien- und Beratungszentrum
Ihre Simone Berwanger
Es ist Platz für alle
Es gibt doch genug Platz für alle! Warum streiten die Menschen ständig darum? Mit eindrücklichen Texten und Bildern lädt Anahita Teymorian dazu ein, über die Bedeutung von Platz nachzudenken: Über physische und öffentliche Räume, aber auch über die Räume in der Natur und die Anspruchshaltung der Menschen, diese besitzen zu wollen.
- Plädoyer für mehr Toleranz und Gemeinschaft
- Kinder ab 4 Jahren
ISBN: 978-3-96843-003, 19,95 €
Buchbeschreibung
Eines Abends brach ich genervt von all meinen Aufgaben, auf dem Sofa vor dem Fernseher zusammen und biss in mein Brot. Wie immer zeigten die Nachrichten Menschen, die um ein Stück Land, um ein Stück des Planeten kämpften. Plötzlich war ich nicht mehr hungrig und ich schob den Rest meines angebissenen Brotes vor mir auf den Tisch. Der Tisch war voller Spielzeug, Bücher und schmutziger Teller und erstaunlicherweise fand auch mein Brot noch einen Platz darauf. Ich fing an mit dem Fernseher zu streiten. Ich wurde wütend auf ihn und auf die Leute, die darin zu sehen waren. Ich zeigte auf sie und begann zu schreien: "Warum hört ihr nicht auf? Warum seid ihr nie glücklich? Hört auf, gierig zu sein. Versucht es wenigstens einmal. Vertraut mir! Es ist Platz für euch alle. Seht euch den Himmel an, seht euch das Meer an, seht euch den Dschungel an. Nein, seht euch einfach nur meinen Tisch an!" Dann ging ich in mein Zimmer und schrieb alles auf Papier. So begann die Geschichte "Es ist Platz für alle". Ich erinnere mich an den Abend, als ich zurückging, um mich auf dem Sofa auszuruhen, der Fernseher zeigte noch immer überall Nachrichten über den Krieg. Und die Katze fraß die Reste meines Brotes. Anahita Teymorian
Amtliche Bekanntmachung der Stadt Rauschenberg: Bebauungsplan „Am Bahndamm“ sowie Änderung des Flächennutzungsplans in diesem Bereich
Einladung zur öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 25.04.2022
Rauschenberg: Fischtreppe an der Schmaleicher Mühle in Betrieb genommen
Die an der Schmaleicher Mühle errichtete Fischaufstiegsanlage (Fischtreppe) wurde kürzlich fertiggestellt und in Betrieb genommen. Die Anlage mit einer Länge von 64 m zweigt vom Mühlgraben ab und erleichtert Fischen über ein System aus Trennwänden den Aufstieg im Gewässer. Um die Lockströmung zur Fischtreppe zu optimieren, Fische orientieren sich meist an der stärksten Strömung, wurden an der Einmündung des Mühlgrabens in die Wohra zudem Basaltblöcke versetzt eingebaut. Durch die Fischtreppe ist die Wohra im Bereich des Schmaleicher Wehres und des Mühlgrabens nun für Fische und alle mehrzelligen Tierarten passierbar. Damit setzt die Kommune die Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie und entsprechender Bundes- und Landesgesetze an Maßnahmen zur durchgängigen Passierbarkeit der Gewässer um. Die Kosten der Fischtreppe in Höhe von ca. 600.000 Euro finanziert die Stadt Rauschenberg komplett über eine Zuwendung aus EU-Fördermitteln. Die Umsetzung der Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt ist umso wichtiger da unklar ist, in welchem Umfang hierfür künftig noch Fördermittel gewährt werden.
Amtliche Bekanntmachung der Stadt Rauschenberg: Grabmalprüfung auf den Friedhöfen Rauschenberg, Albshausen und Bracht
Stadtspaziergang in Josbach: ein lebendiges Dorf, Bauen und Lärm sind die Themen der Menschen
„Danke an die Rauschenberger SPD für diesen Stadtspaziergang“, so verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntagmittag nach etwas mehr als zwei Stunden des Miteinanders in Josbach. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das waren insgesamt 20 an den Themen des Ortes Interessierte: Neubürgerinnen- und -bürger ebenso wie Altbürgerinnen und -bürger sowie Kommunalpolitikerinnen und -politiker: Bürgermeister Michael Emmerich, Ortsvorsteher Rainer Kuche, Kreistagsabgeordnete Dagmar Naumann, Landratskandidat Jens Womelsdorf, Stadtverordnete Larissa Emmerich, SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Günther oder Magistratsmitglied Werner Metke.
Henning Koch, Neubürger und Vorstandsmitglied der SPD, führte die Gruppe durch den Ort. Dabei wurde deutlich, welch lebendiges Dorf Josbach ist: Plätze wurden gestaltet, das Gasthaus „Deutsches Haus“ ist ein Beispiel dafür, dass Gastronomie bei entsprechender Qualität auch auf dem Lande funktioniert und dass die Josbacherinnen und Josbacher nicht nur bei der Dorferneuerung kräftig Hand anlegen und Engagement zeigen und innovativen Lösungen positiv gegenüberstehen. So beim Thema erneuerbare Energien. Seit nunmehr mehr als zehn Jahren kann sich der Rauschenberger Stadtteil Bioenergiedorf nennen – als erstes im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Und auch mit der Windkraftanlage „Auf der Hecke“ war die Stadt Rauschenberg Vorreiter in der Region.
Auch wenn es der erste Blick in der „Alten Heerstraße“ vielleicht anders vermuten lässt: Leerstand ist inzwischen kein Thema mehr im Ort. An den Fachwerkhäusern werde fleißig gearbeitet, teilweise von neuen Besitzerinnen und Besitzern, wie Bürgermeister und Ortsvorsteher berichteten. Aber - und dies ist allen bewusst - sei ein langer Atem nötig, um die Häuser und Gehöfte zu sanieren.
Am Feuerwehrhaus und damit nah an der B3 angekommen, wird eines der Probleme im Dorf deutlich: Lärm und Gefahren durch die B3. Der Raser, der fast alle zusammenschrecken lässt, scheint fast wie bestellt. Was Lärmschutz anbelangt, so sei das Land jetzt am Zuge, berichtet Emmerich. Im Zuge des Baus der A49 werde geprüft, welche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssten. Landratskandidat Womelsdorf wies dabei auf ein Problem bei den Untersuchungen dazu hin: Es werde mit keiner Maßeinheit gemessen, die die Wahrnehmung von Schallereignissen beschreibt. Zudem werde der Straßenverkehrslärm nur berechnet und nicht gemessen. Beim Rasen gibt es für ihn ein wirkungsvolles Mittel: Geschwindigkeitskontrollen und Strafen als erzieherische Maßnahmen.
Beim Weg zurück über die Straße „Am Naßacker“ waren dann die Bauplätze ein Thema. Die letzten städtischen sind verkauft, neues Bauland auszuweisen, das gestaltet sich schwierig, wie der Bürgermeister erklärte. Jenseits der B3 dürfe kein Baugebiet ausgewiesen werden, auf der anderen Seite mache es die gesetzliche Regelung schwierig, dass ein Abstand von 200 Metern zu landwirtschaftlichen Betrieben eingehalten werden muss.
Diese kompromisslose Haltung seitens der Behörden stößt beim Ortsvorsteher in den Fällen auf Unverständnis, in denen Bauwillige bewusst in der Nähe eines Bauernhofes bauen wollen. „Was soll mit den freien Flächen geschehen, wenn nicht gebaut werden darf, nur weil dort vielleicht irgendwann mal wiedfer Landwirtschaft betrieben wird“, fragt er.
Bei den in privater Hand befindlichen Baulücken setzen alle auf die Grundsteuer C, die demnächst auch in Rauschenberg Thema sein wird: Mit dieser Steuer können Städte und Gemeinden unbebaute, aber baureife Grundstücke, die nicht der Land- und Forstwirtschaft zugeordnet sind, durch einen gesonderten Hebesatz höher belasten als die übrigen unbebauten Grundstücke.
Ob dieser Stadtspaziergang oder der mit der damaligen Landtagsabgeordneten Handan Özgüven, Fahrten wie der Tour der Lückenschlüsse oder Gesprächsrunden wie „Unser Rauschenberg – unsere Themen“ zu Themen wie Ehrenamt oder Patientenverfügung: Der Ortsverein Rauschenberg organisiert regelmäßig Möglichkeiten mit und für Bürgerinnen und Bürgern mit Politikern und Fachleuten ins Gespräch über die Stadt, ihre Menschen und der für sie wichtigen Themen zu kommen.
Manfred Günther, Vorsitzender SPD-Ortsverein.
Ortstermin zur Neugestaltung des Denkmals auf dem Ernsthäuser Friedhof
Liebe Ernsthäuser,
nachdem wir im März bereits einmal zusammengekommen waren, um erste Ideen zu sammeln, soll die Neugestaltung des Denkmals nun im Rahmen eines Ortstermins weiter voranschreiten.
Einigkeit besteht, dass die Tafeln mit den Namen der Gefallenen sowie einzelne prägende Elemente der mittleren Säule in irgendeiner Weise erhalten werden sollen (Aufbereitung oder Reproduktion bspw. des Adlers etc.). Darüber hinaus sollen erster und zweiter Weltkrieg auf je eigenen Elementen repräsentiert werden, wobei das nicht bedeuten muss, dass sich diese auch gestalterisch (in Material und Darstellung) wesentlich unterscheiden müssen. Eine letzte Übereinkunft besteht in der Perspektive, den Platz vor dem Denkmal so zu gestalten, dass er auch zum Verweilen einlädt oder jedenfalls die Möglichkeit dazu bietet. Die Mauer, die das aktuelle Denkmal u-förmig umgibt, soll außerdem ganz oder teilweise (an den Seiten) zurückgebaut und das so erhaltene Material nach Möglichkeit wiederverwendet werden.
Für die Neugestaltung des eigentlichen Denkmals gab es verschiedene Vorschläge, die im Zuge des Ortstermins nochmal visualisiert werden sollen. So könnten bspw. zwei oder drei Elemente in Form von (sandfarbenen) Betonstelen entstehen. Die so nicht restaurierbaren Tafeln (an der Mauer) könnten als Cortenstahl-Ausführung gestaltet und über eine Matrize zudem die Frontelemente der Säule zum ersten Weltkrieg erhalten werden. Diskussionsbedarf besteht noch hinsichtlich einer einheitlichen oder doch bspw. elementweise verschiedenen Materialverwendung. Hier seid ihr gefragt, eure Meinung zu äußern und gegebenenfalls neue Ideen miteinzubringen.
Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 21. April um 19 Uhr als Ortstermin beim Denkmal auf dem Friedhof statt.
Wir hoffen wie immer auf rege Beteiligung, damit wir die bereits eingebrachten Ideen gemeinsam weiterdenken können und so hoffentlich einen breiten Konsens für die Neugestaltung des Denkmals erreichen.
Euer Ortsbeirat
Impfaktion des mobilen Impfteams in Rauschenberg "Alte Schule" am 24.04. und 22.05.2022
Städtischer Bauhof: Rotdornbäume in der Bahnhofstraße gepflanzt – Treppe erneuert und Verbindungsweg gepflastert
Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben kürzlich insgesamt 18 Rotdornbäume in die Lücken der Rabatte entlang der Bahnhofstraße gesetzt. Dazu wurden größere Pflanzlöcher für die als Vogelschutzgehölz und Bienenweide geltenden Rotdornbäume ausgehoben und mit besserer Erde aus dem Bauhof-Depot aufgefüllt. Auf diese Weise soll den Bäumen das Anwachsen am neuen Standort erleichtert werden. Die verbliebenen Lücken werden im Herbst ebenfalls mit Rotdornbäumen geschlossen, so dass der Allee-Charakter der Bahnhofstraße mit den beidseitigen Baumreihen auch künftig gewahrt bleibt. Die jetzt geschlossenen Lücken waren entstanden, weil Bäume nach Sturmschäden und Eintrocknung entfernt werden mussten.
Aktuell arbeitet der Bauhof an einem weiteren Projekt in der Bahnhofstraße: Dort werden eine Treppe an der Böschung der Promenade von Grund auf erneuert sowie ein anschließender20 Meter langer Verbindungsweg zur Bushaltestelle angelegt und gepflastert. Die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten und werden in Kürze abgeschlossen.
Familien- und Beratungszentrum: Beratung und Unterstützung für Mütter und Väter von Kindern im ersten Lebensjahr
Liebe Eltern,
am Samstag, 23. April informiert Sie Heike Witzel zu den Themen:
- Stillen und Säuglingsernährung
- Schlafen
- Schreien
Die Veranstaltung findet von 10 – 12 Uhr im Familien- und Beratungszentrum der Stadt Rauschenberg in der Schloßstraße (Haus der Sparkasse, Seiteneingang) statt. Sofern Sie eine Einzelberatung wünschen, melden Sie sich bitte vorab bei Frau Witzel.
Heike Witzel
Still- und Laktationsberaterin, IBCLC
Lehrerin für Pflegeberufe
Telefon: 0172 9329837
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Herzliche Grüße aus dem Familien- und Beratungszentrum
Ihre Simone Berwanger
Impfaktion des mobilen Impfteams im Schützenhaus in Bracht-Siedlung
Forum Kirchhain-Stadtallendorf: StudiumPlus startet mit neuem Format an neuem Standort
Zentrale Netzwerkplattform für Hochschule, Schulen und Unternehmen will Bildung und Wirtschaft im Ostkreis stärken
Kirchhain. Mit dem Forum Kirchhain-Stadtallendorf hat StudiumPlus, das duale Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), ein neues Format an neuem Standort gestartet. Das Forum versteht sich als Austausch- und Netzwerkplattform für die persönliche Begegnung von Hochschule, Unternehmen, Schulen und Studieninteressierten im Ostkreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Das gemeinsame Ziel ist die Stärkung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts und seiner Wettbewerbsfähigkeit. Der offizielle Startschuss fiel am Donnerstag, 31. März, am Forum-Sitz in Kirchhain mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages durch die Vertreter der Hochschule, des ComptenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. (CCD), der IHK Lahn-Dill sowie durch die Bürgermeister der sechs beteiligten Kommunen Kirchhain, Stadtallendorf, Neustadt, Rauschenberg, Amöneburg und Wohratal.
„Wir sind fest überzeugt vom Forum-Konzept und dem Standort. Wir sind gekommen, um zu bleiben“, erklärte Prof. Harald Danne, Leitender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums duales Hochschulstudium. Als Forum-Aktivitäten seien unter anderem ein Info-Point, Informationsveranstaltungen, Kontakt- und Berufsbörsen, Workshops, Unternehmertreffen, Symposien, Weiterbildungsmaßnahmen sowie gemeinsame Forschungsprojekte mit Unternehmen vorgesehen. Und auch wenn es sich beim Forum um keinen klassischen Campus wie an den sieben Studienorten von StudiumPlus handele, sollen immer wieder Studierende vor Ort sein, Energie werde ein Schwerpunktthema sein, so Danne.
„Es ist ein wichtiges Signal in die Region, dass unsere Kommunen gemeinsam mit den Unternehmen und den Schulen ein Ziel verfolgen und den Bildungsstandort stärken wollen“, sagte Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann stellvertretend auch für seine Amtskollegen. Mit dem StudiumPlus-Forum sei eine gute Lösung gefunden worden. Hausmann erinnerte an die ersten Gespräche vor mehr als zwei Jahren, denen als „Initialzündung“ eine Beschlussfassung im Kirchhainer Stadtparlament vorausgegangen war. Wichtig sei, dass die Schulen von Beginn an eingebunden seien. Ein Ziel müsse sein, Schülern und Studieninteressierten Alternativen bieten zu können, um sich weiterzuentwickeln, etwa durch ein duales Studium.
Von einem „Meilenstein“ für die Wirtschaft und die jungen Menschen in der Region sprach der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. Bildung sei das „wichtigste Element der
Zukunft“, insbesondere für den ländlichen Raum, so Zachow. Das duale Studium sei ein Erfolgsrezept, um die Bedrohung durch die Fachkräftekrise zu bewältigen.
„Das Netzwerk ist unsere Stärke und die wollen wir nutzen“, sagte Uwe Hainbach, Vorstandsvorsitzender des StudiumPlus-Trägervereins CCD, in dem über 970 Partnerunternehmen organisiert sind. „Wir werden als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen, ergänzt durch die digitalen Möglichkeiten, die wir geschaffen haben, wie unseren hybriden Hörsaal der Zukunft.“ Dem CCD werden auch die neuen Forum-Netzwerkpartner angehören. Außerdem erhält das Forum einen Beirat, besetzt mit Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Gesellschaft und Politik. Dritter starker Partner hinter StudiumPlus ist der Kammerverbund Mittelhessen unter Federführung der IHK Lahn-Dill. Deren Präsident Eberhard Flammer und Hauptgeschäftsführer Burghard Loewe unterzeichneten ebenfalls den Kooperationsvertrag.
„Mich beeindruckt, dass sechs Kommunen zu einer Kooperation zusammengefunden haben. Das ist eine gute Voraussetzung dafür, dass das Forum ein Erfolg wird“, sagte THM-Präsident Prof. Dr. Matthias Willems. StudiumPlus mit seiner Vernetzung in der Region Mittel- und Nordhessen bezeichnete Willems als ein Alleinstellungsmerkmal der THM. Die THM ist mit 18.000 Studierenden zweitgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften Deutschlands. Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn gratulierte per Videobotschaft. „Mit dem StudiumPlus-Forum Kirchhain-Stadtallendorf entsteht ein Anlaufpunkt für alle“, erklärte Dorn. Die passgenaue Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen sichere Fachkräfte und die Zukunftsfähigkeit der Region Mittelhessen.
Direktor des ersten StudiumPlus-Forums ist Prof. Dr. Gerd Manthei, der auch Leiter der StudiumPlus-Außenstelle Biedenkopf ist. Die Räume des Forums befinden sich am Markt 1, 35274 Kirchhain. Eine große Eröffnungsveranstaltung in der Stadthalle Stadtallendorf soll folgen.
Den Kooperationsvertrag unterzeichneten für die beteiligten Kommunen die Bürgermeister Olaf Hausmann (Kirchhain), Christian Somogyi (Stadtallendorf), Thomas Groll (Neustadt), Michael Emmerich (Rauschenberg), Michael Plettenberg (Amöneburg), Heiko Dawedeit (Wohratal), die jeweils Ersten Stadträte und Beigeordneten sowie die Vertreter von StudiumPlus, CCD, THM und IHK. Für Prof. Danne war die Vertragsunterzeichnung nach 21 Jahren an der Spitze von StudiumPlus die letzte Amtshandlung vor seinem Ruhestand. Sein Nachfolger Prof. Dr. Jens Minnert, der die Leitung zum 1. April übernimmt, sicherte den Kooperationspartner ebenfalls seine volle Unterstützung zu.
Weitere Informationen: Janika Wiesner, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!







