Einen gebrauchten Tag erwischt: ASV-Volleyballer unterliegen 0:3 in Marburg
Es gibt sie, diese gebrauchten Tage, an denen kaum etwas zusammenläuft – so auch für die Bezirksliga-Volleyballer des ASV Rauschenberg beim Auswärtsspiel beim VfL Marburg.
Von Beginn an tat sich der ASV schwer in der Annahme, wodurch ein druckvolles Angriffsspiel kaum möglich war. Im ersten Satz kamen zudem Abstimmungsprobleme in der Feldabwehr hinzu – das Ergebnis war ein klarer 12:25-Auftaktverlust.
Im zweiten Durchgang fanden die Rauschenberger besser ins Spiel und punkteten häufiger aus der Annahme heraus. Dennoch bekamen sie den starken Diagonal- und Außenangriff des VfL Marburg nicht in den Griff. Auch in der Feldabwehr überzeugten die Gastgeber, die mit großem Einsatz mehrere schwierige Bälle retteten und damit entscheidende Breaks erzielten. So gingen letztlich auch Satz zwei und drei an Marburg.
Dennoch können die Rauschenberger mit ihrer ersten Bezirksliga-Saison bereits einen Spieltag vor Schluss zufrieden sein. Mit sieben Siegen aus 13 Spielen spielten sie lange in der oberen Tabellenhälfte mit, stehen sicher auf dem vierten Platz und mussten in der gesamten Saison nur diese eine 0:3-Niederlage hinnehmen - an einen sprichwörtlich gebrauchten Tag.
Endstand: 0:3 (12:25, 22:25, 19:25)
Für den ASV Rauschenberg spielten: Gabi Suray, Albert Maier, Waldemar Ankudin, David Harris, Torsten Kappler, Maksym Semenchenko, Maurice Müller, Daniel Fivko und Benny Block.
Manfred Günther für die ASV-Volleyballer
Rauschenberger Blaulichtbande bastelt Atemschutzgeräte
Beim Februardienst der Kinderfeuerwehr Rauschenberg wurde es kreativ: Die Kinder der „Rauschenberger Blaulichtbande“ bauten ihre eigenen kindgerechten Atemschutzgeräte. Aus einfachen Materialien wie Pappe, einer PET-Flasche, gelber Farbe, Kabelbindern, Schläuchen und FFP-Masken entstanden dabei erstaunlich realistisch aussehende Geräte – natürlich ganz ohne echte Atemschutztechnik, dafür aber mit viel Fantasie und handwerklichem Geschick.
Der Basteldienst bildete gleichzeitig den Abschluss der Atemschutz-Einheit der Kinderfeuerwehr. Bereits Ende des vergangenen Jahres hatten die Kinder die Atemschutzübungsstrecke in Marburg besucht und dort spannende Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr unter Atemschutz erhalten. Mit dem Bau der eigenen Geräte konnten sie nun spielerisch nachvollziehen, wie Feuerwehrleute mit Atemschutz unterwegs sind und warum diese Ausrüstung so wichtig ist.
Mit großer Begeisterung wurde unter der fachlichen Anleitung von Melli geschnitten, geklebt und zusammengebaut. Am Ende präsentierten die Kinder stolz ihre fertigen Atemschutzgeräte – und einige wollten sie gar nicht mehr absetzen. So kam es, dass mehrere Nachwuchsfeuerwehrleute ihre selbstgebauten Geräte sogar auf dem Rücken mit nach Hause trugen.
Die Freude und der Teamgeist bei der Blaulichtbande waren deutlich zu spüren. Spielerisch lernen die Kinder hier wichtige Grundlagen rund um Feuerwehr, Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe.
Nach diesem gelungenen Abschluss richtet sich der Blick nun auf die kommenden Monate: Das Frühjahr steht bei der Rauschenberger Kinderfeuerwehr ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die „Tatzen“-Abnahme (Kinderfeuerwehrabzeichen des Landes Hessen). Dabei können die Kinder zeigen, was sie bereits gelernt haben – von Feuerwehrwissen über Teamarbeit bis hin zu kleinen praktischen Aufgaben. Die Blaulichtbande ist motiviert und freut sich auf die nächsten spannenden Dienste. 🚒
Das Betreuerteam der „Rauschenberger Blaulichtbande“
Melli, Ben und Thorsten
Marburg bietet kostenfreie Mitfahr-App für den Landkreis
Mit dem QR-Code die goFLUX-App direkt herunterladen!
Die Stadt Marburg stellt allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Marburg-Biedenkopf die Mitfahr-App von goFLUX kostenfrei zur Verfügung.
Die Mitfahr-App goFLUX-App ermöglicht es, unkompliziert Fahrgemeinschaften zu bilden: Fahrer können ihre Strecken in der App eintragen, am Mitfahren Interessierte können passende Angebote finden. Der Download und die Registrierung in der goFLUX-App sind kostenfrei, die Bereitstellung der App wird von der Universitätsstadt Marburg finanziert.
- Fahrende können eine Kostenbeteiligung erhalten
- Mitfahrende sind verifiziert
So funktioniert es:
1. Kostenfreie goFLUX-App im App Store/ bei Google Play herunterladen
2. Registrieren und Konto einrichten
3. Fahrgemeinschaft finden
4. Glücklich pendeln
Kreis gibt Regelungen zur Afrikanischen Schweinepest bekannt
Nach Fund im Nachbarkreis: Kleiner Teil von Marburg-Biedenkopf von Sperrzone betroffen / Allgemeinverfügung regelt Jagdausübung und Schutzmaßnahmen
Marburg-Biedenkopf – Nachdem bei einem Wildschwein im benachbarten Kreis Siegen-Wittgenstein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden ist, hat das Land Hessen eine Sperrzone (Sperrzone 1) eingerichtet. Zu einem kleinen Teil ist hiervon auch der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit den Orten Wallau und Weifenbach, Stadtteile der Stadt Biedenkopf, betroffen. Maßnahmen zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Tierseuche hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf in einer Allgemeinverfügung geregelt. Diese ist, zusammen mit weiteren Informationen zum Thema Afrikanische Schweinepest, auf der Website des Kreises unter www.lkmb.de/schweinepest einsehbar.
Der betroffene Bereich im Kreis Marburg-Biedenkopf um die Orte Wallau und Weifenbach wird begrenzt von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen im Westen und Nordwesten, im Süden und Osten durch die Bundesstraßen 62 und 253 sowie im Norden durch die Kreisgrenze zum Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Die Allgemeinverfügung des Kreises regelt unter anderem die Jagdausübung. Demnach sind Ernte- und Bewegungsjagden verboten. Ein Kontakt von Hunden, die bei der Jagd eingesetzt werden, zu Wildschweinen ist zu vermeiden. Zudem wird in der Allgemeinverfügung zu einer verstärkten Jagd auf Schwarzwild, also Wildschweine, in der Sperrzone 1 aufgerufen. Details zum Umgang mit erlegten Wildschweinen regelt ebenfalls die Allgemeinverfügung, genauso wie mit Wildbret erlegter Wildschweine verfahren werden soll, wenn das erlegte Wild verwertet wird.
Falls die erlegten Wildschweine nicht verwertet werden, können die Jagdausübungsberechtigen beim Landkreis eine Prämie zum Ausgleich des entstehenden Aufwandes beantragen. Der Kreis stellt hierzu 100 Euro pro erlegtem Wildschwein als so genannte Verwurf-Prämie zu Verfügung. Einen entsprechenden Beschluss hat der Kreisausschuss in dieser Woche gefasst. Diese Summe soll durch das Land Hessen auf 200 Euro aufgestockt werden. Details zu dieser „Verwurf-Prämie“, wie etwa der Weg der Beantragung, werden durch den Landkreis derzeit abgestimmt und festgelegt. Diese Regelungen können jederzeit angepasst, ausgesetzt oder aufgehoben werden. Ein Anspruch auf die Auszahlung dieser Prämie besteht grundsätzlich nicht und liegt im Ermessen der Behörde, die mit den von der Sperrzone 1 betroffenen Jagdausübungsberechtigten in engem Kontakt steht.
Die Allgemeinverfügung legt ferner fest, dass Grundstückseigentümer und Grundstücksbesitzer das Betreten ihrer Grundstücke in der freien Landschaft und in den unmittelbar daran angrenzenden Bereichen in Ortslagen durch beauftragte Personen der Veterinärbehörde, die Drohnen zum Zweck der Sichtung und Zählung lebender Wildschweine steuern, zu dulden haben.
Auch Maßnahmen für Schweine haltende Betriebe sind in der Allgemeinverfügung definiert, ebenso Regelungen zum Transport von Wildschweinen oder Wildbret, das von Wildschweinen stammt.
Auch auf den Bau von Schutzzäunen geht die Allgemeinverfügung ein: Zur Verhinderung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest werden Zäune errichtet. Die Errichtung dieser Zäune ist von Grundeigentümern, Nutzungsberechtigten und Personen, die so am Durchgang gehindert werden, zu dulden. Durchlässe und Tore sind immer geschlossen zu halten und nach Verwendung immer wieder unverzüglich zu verschließen.
Newsletter (Februar) der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Marburg-Biedenkopf mbH (WFG)
Den aktuellen Newsletter der Newsletter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Marburg-Biedenkopf mbH (WFG) finden Sie unter diesen Link: Newsletter Nr. 3 35.02.2026
Earth Hour 2026: Ein Zeichen fürs Klima
Am 28. März 2026 um 20.30 Uhr Ortszeit heißt es weltweit: Licht aus für den Klimaschutz. Die Earth Hour ist eine regelmäßig weltweit stattfindende Klima- und Umweltschutzaktion, die durch den World Wide Fund For Nature (WWF) ins Leben gerufen wurde.
Die Earth Hour kann weit mehr sein, als nur eine symbolische Stunde. Sie ist eine Erinnerung, dass jeder von uns durch kleine, tägliche Entscheidungen einen positiven Einfluss auf das Klima haben kann. Denn Klimaschutz beginnt im Alltag. Schon kleine Veränderungen können in der Summe Großes bewirken, zum Beispiel:
- bewusster Energieverbrauch im Haushalt
- Nutzung erneuerbarer Energien
- klimafreundliche Mobilität wie Fahrradfahren oder den ÖPNV nutzen
- nachhaltiger Konsum und regionale Produkte
- Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
Gerade in Zeiten, in denen die Klimakrise trotz zunehmender Extremwetterereignisse oft in den Hintergrund gerät, setzt die Earth Hour ein wichtiges Signal: Klimaschutz muss im Fokus bleiben!
Mit dem Ende des Winters machen sich auch die Feuersalamander wieder auf den Weg
Wenn wir aufmerksam sind, können wir ihnen vielleicht helfen, heil über die Straße zu kommen. Um daran zu erinnern, haben wir an der Berliner Straße ein Hinweisschild aufgestellt.
Sie sind vor allem bei feuchten Straßen im Dunklen unterwegs. Ihre schwarz-gelbe Warnfärbung hilft leider gegen Autos nicht - wir können sie aber gut erkennen (wenn wir langsam fahren) - dann kann man vielleicht auch die nicht so auffälligen Erdkröten rechtzeitig sehen, die sich auch bald auf den Weg machen.
Vielen Dank dafür
Peter Klöcker
Literaturkreis „Lese-Lust“ Rauschenberg am 11. März
Familienaufstellung und deutsche Geschichte - das ist unser Thema im März.
„In Sanary (Südfrankreich) ist diese außergewöhnliche Familie in einem absoluten Ausnahmezustand - alle werden das erste Mal gezwungen, sich zu bekennen. Zueinander. Zu Deutschland. Oder auch, so traurig es ist: Dagegen.“
So heißt es im Klappentext des Buches von Florian Illies: Wenn die Sonne untergeht - was wir diesmal etwas ausführlicher besprechen wollen.
Wie immer treffen wir uns in der Rauschenberger Bücherei, Am Markt 2, jetzt um 18:30 Uhr.
Es ist kein Muss, das Buch gelesen zu haben!
Herzlichen Gruß
Ulrike Hasslinger
3. Dorfmarkt in Bracht
Treffen des Gewerbe-, Wirtschafts- und Förderkreises Rauschenberg 2000 e.V. Einladung an alle Mitgliedsbetriebe und Gewerbetreibende
Der Gewerbe-, Wirtschafts- und Förderkreis Rauschenberg 2000 e.V. war ein wichtiger Teil unserer Stadt. Er hat den Austausch zwischen den Betrieben gefördert, dass Miteinander gestärkt und dazu beigetragen unsere Region lebendig und lebenswert zu halten. In den letzten 13 Jahren war der Verein jedoch nicht mehr aktiv – dies möchten wir ändern! Gemeinsam mit Ihnen möchten wir herausfinden, ob es möglich ist, den Verein wieder zu aktivieren.
Ein Gewerbeverein bietet viele Chancen:
- Stärkung des örtlichen Gewerbes durch Zusammenführung und Umsetzung gemeinsamer Interessen und Ideen
- Aufbau eines Netzwerks und gegenseitige Unterstützung bei der Entwicklung neuer Zukunftsperspektiven
- Planung und Durchführung von Veranstaltungen, die die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Betriebe vorstellt
Zu einem ersten Treffen laden wir Sie hiermit herzlich ein für
Donnerstag, den 26. März 2026, 19:00 Uhr
Landgasthof „Deutsches Haus“, Josbach
Damit wir besser planen können, bitten wir um Ihre Anmeldung per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06425/9239-0 bis 16. März 2026.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen regen Meinungsaustausch.
Stadt Rauschenberg und Gewerbe-, Wirtschafts- und Förderkreis Rauschenberg 2000 e.V.
Alexandra Klusmann, Bürgermeisterin
Kreis fördert auch 2026 gesellschaftliches Engagement mit bis zu 110.000 Euro
Marburg-Biedenkopf – Mit bis zu 110.000 Euro fördert der Landkreis Marburg-Biedenkopf im Rahmen der Bürger*innen-Budgets 2026 gemeinwohlorientierte Projekte aus der Zivilgesellschaft. Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen können sich vom 16. Februar bis 31. März für eine Projektförderung zwischen 500 und 2.000 Euro oder für einen Sitz in der Auswahljury bewerben. Alle Informationen hierzu finden sich auf der Beteiligungsplattform des Landkreises unter www.mein-marburg-biedenkopf.de (Öffnet in einem neuen Tab).
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf stellt auch im Jahr 2026 insgesamt bis zu 110.000 Euro bereit, um Projekte in den Bereichen Jugendpartizipation, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Ehrenamt sowie Sport und Bewegung zu fördern. Dabei fällt jedem dieser Bereiche ein festgelegter Anteil an der Gesamtsumme zu. Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich der Landkreis durch das Jugend-Budget und das Nachhaltigkeits-Budget. Im Jahr 2024 wurde zusätzlich das Ehrenamts-Budget eingeführt, 2025 erweiterte das Sport-Budget die Förderangebote des Landkreises.
Anders als bei klassischen Förderprojekten entscheidet bei den Bürger*innen-Budgets eine Jury aus Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises, welche Projekte die Mittel erhalten. Hierfür bewertet die Jury die eingereichten Förderanträge anhand eines Punktesystems. Für alle vier Budgets wird eine eigene Jury aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern gebildet. Die Bewerbung zur Teilnahme an der Jury kann bis 31. März über die Beteiligungsplattform des Landkreises www.mein-marburg-biedenkopf.de (Öffnet in einem neuen Tab) eingereicht oder per Mail an Budgets@marburg-biedenkopf.de gesendet werden.
Heidelbeertanz 2.0
Manch einer wird sich sicher gefragt haben, was es denn mit den Einzelnen Bild-Ausschnitten mit kurzen Texten in den Rauschenberger Nachrichten auf sich hatte. Nun sollten alle Puzzleteile ein Gesamtbild ergeben. Denn jetzt ist es offiziell: Der Heidelbeertanz, der seit Jahrzehnten zur Tradition in Rauschenberg gehört, bekommt eine komplette Neuauflage. Grund dafür ist die jüngste Entscheidung seitens Hessen Forst, dass der Schlossberg aus Sicherheitsgründen nicht mehr genutzt werden darf. Diese Situation sorgte in und um Rauschenberg für sehr große Diskussionen. Rauschenberg ohne Heidelbeertanz ist kaum vorstellbar! Und somit wurde eine komplette Neuausrichtung des Festes nötig. Durch einen größtenteils neu besetzten Festausschuss wurden verschiedenste Möglichkeiten diskutiert. Auf den Markplatz wollte man sich nicht verlassen, da das aktuell nötige Sicherheitskonzept bereits nächstes Jahr schon wieder neuen Anforderungen gerecht werden müsse und somit den Festausschuss jährlich vor neue Herausforderungen stellen würde. Ähnliches gilt für die Kratz`sche Scheune. Der Grillplatz wäre möglich, aber aufgrund der Größe und vergleichbarer Events leider keine Option. Und so verständigte man sich auf eine Austragung auf dem Festplatz. „Was, auf dem Festplatz ?“ höre ich jetzt schon kritische Stimmen … Ja, auf dem Festplatz! Lasst Euch überraschen. Die Planungen sind bereits weit fortgeschritten und auf dem Festplatz wird ein gemütlicher Ort zum Verweilen entstehen. Beim Programm bleibt vieles dabei, was den Heidelbeertanz einst zur Tradition machte. Neben einem gemütlichen Weingarten, in dem neben typischen Snacks verschiedenste Weine angeboten werden, gibt es natürlich Livemusik. Auch darf man sich auf eine Neuauflage der Sektbar freuen, oder verschiedenste Biervariationen oder Leckeres vom Grill genießen. Der Sonntag freut sich dann auf die gesamte Familie. Nach dem Gottesdienst gibt es ausreichend Gelegenheit für gemütliche Unterhaltungen bei Kaffee und Heidelbeerkuchen, oder bei Spiel und Spaß für Groß und Klein. Bevor ab 18 Uhr die nächste Live-Band auf der Bühne steht, gibt es Spezialitäten im Wein-/ und oder Biergarten, leckeres Bauernhofeis, oder Kleinigkeiten aus der Süßigkeiten-Tüte. Für das nötige Essen ist sonntags natürlich auch gesorgt. Aufmerksamen Lesern ist sicher auch noch eine weitere Änderung aufgefallen. Um die umfangreiche Diensteinteilung bei einem solchen Event sicherstellen zu können, musste von dem ursprünglichen Termin abgewichen und der Heidelbeertanz nach die Sommerferien verschoben werden. Somit wird in Zukunft, der Heidelbeertanz immer am 1. Wochenende nach den Sommerferien stattfinden.
Das bleibt jetzt erst einmal ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommen mag. Seid offen für Neues und unterstützt den Heidelbeertanz an seinem neuen Ort. Auch ohne Festzelt wird der Festplatz der neue Platz, den wir hoffentlich auch schon bald als traditionellen Austragungsort für den Heidelbeertanz nennen können. Wir sind bereit …
(Mark Pfister für den Festausschuss)
Premiere im Landkreis Marburg-Biedenkopf: Kreisknotenwettbewerb der Kreisjugendfeuerwehr
Rauschenberg, Samstag 21. Februar 2026 -
Zwei Teams aus dem Stadtgebiet am Start
Mit einer gelungenen Premiere feierte der Kreisknotenwettbewerb in diesem Jahr seine erfolgreiche Erstauflage. Zahlreiche Teilnehmende stellten dabei ihr Können, ihre Schnelligkeit und ihre Teamarbeit in der Rauschenberger Fahrzeughalle unter Beweis. Besonders erfreulich aus Sicht der Stadt: Gleich zwei Teams aus dem Stadtgebiet gingen an den Start und zeigten starke Leistungen. Mit Konzentration und Geschick meisterten sie die geforderten Knotenaufgaben und bewiesen ihr fachliches Können. Neben der Zeit spielte vor allem die saubere und korrekte Ausführung der Knoten eine entscheidende Rolle in der Bewertung. Die Teams aus Rauschenberg holten, mit kurzfristiger Unterstützung einer Jugendfeuerwehrkameradin aus Schwabendorf, den 3. und 4. Platz. Die Premiere im Kreis darf damit als voller Erfolg gewertet werden – mit engagierten Teams, fairen Wettkämpfen und einer rundum gelungenen Organisation. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern, aus dem gesamten Stadtgebiet, die mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Bist du auch bereit für spannende Abenteuer, neue Freunde und coole Fähigkeiten? Dann werde Teil der Jugendfeuerwehr! Melde dich bei deiner Stadtteil-Feuerwehr und starte durch!
https://www.rauschenberg.de/unsere-stadt/feuerwehr
Instagram: Feuerwehr Rauschenberg
Solarwärme Bracht - Newsletter - 4 - Februar - Anschlusspflicht
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Vorab die Bitte: Gebt uns Bescheid, wer es noch nicht getan hat, wenn bei Euch die Heizungsanlage an die Übergabestation angeschlossen wurde. Durch Mitteilung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an ein Arbeitskreismitglied. Diese Information gibt uns einen besseren Überblick und hilft uns, die Anlage angepasst zu steuern. Der Winter bäumt sich letztmalig auf, der Frühling kommt mit großen Schritten! Auch wenn die „offizielle“ Heizsaison erst Ende April endet, ist es jetzt an der Zeit, die Planungen für die Umstellung auf die Nahwärme voranzutreiben. Alle diejenigen von Euch, wo die Übergabestation bereits installiert und die Wärmelieferung möglich ist, sollen spätestens Ende Mai den Umschluss und damit der Wärmebezug über die Genossenschaft abgeschlossen haben. Natürlich gilt auch hier: je Eher, desto besser! DENN: Bereits über 40 Anschlüsse beziehen Wärme und täglich kommen welche dazu! Das ist sehr erfreulich, das Potenzial ist jedoch noch viel größer! Schließlich könnten mittlerweile weit über 100 Gebäude angeschlossen werden und Wärme beziehen. Der Arbeitskreis, Vorstand und Aufsichtsrat eurer Genossenschaft, möchten Euch darauf hinweisen, dass wir als Genossenschaft jeden einzelnen Anschluss und damit die Wärmeabnahme zur wirtschaftlichen Betreibung des Netzes brauchen. Gleichzeitig ist die Abnahme wichtig, um einen kontinuierlichen Netzbetrieb und eine gleichmäßige Wärmeversorgung sicherstellen zu können (optimale Abstimmung und Steuerung der verschiedenen Wärmequellen). Bitte habt daher Verständnis dafür, dass wir ab Juni 2026 den Genossen, bei denen die technische Voraussetzung von uns für die Wärmeabnahme geschaffen wurde, Wärme abzunehmen, den Grundbetrag in Rechnung stellen werden, unabhängig davon, ob der Umschluss bereits erfolgt ist. Wir gehen davon aus, dass Euch in der vorgegebenen Frist ausreichend Zeit für die Planung und Umsetzung der Umstellung bleiben wird. Sollte es im Einzelfall Probleme geben (Terminierung Heizungsbauer, u.ä.), setzt Euch gern mit uns in Verbindung, um Einzellösungen besprechen zu können. Parallel dazu werden im Frühling/Sommer 2026 die noch ausstehenden Anschlussarbeiten in Bracht und Bracht-Siedlung weitergehen, damit alle Genossen möglichst bald anschließen können. Auch hier sollte dann zeitnah, innerhalb von höchstens sechs Wochen, der Umschluss erfolgt sein. Wir danken euch für euer Verständnis und freuen uns, dass die Solarwärme Bracht umweltfreundliche Energie anbieten kann, für uns alle. Der Vorstand der SWB eG |
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Gebt uns Bescheid, wer es noch nicht getan hat, wenn bei Euch die Heizungsanlage an die Übergabestation angeschlossen wurde. Durch Mitteilung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an ein |
Mehr Zahngesundheit im Milchzahngebiss
„Die Milchzähne sind nicht so wichtig, die fallen ja eh aus!“ – diese Vorstellung hält sich hartnäckig bei vielen Eltern. Warum die Pflege der Milchzähne jedoch sehr wichtig ist und vor allem wie man die (Milch)-Zähne gesund erhält, dazu gibt es am Donnerstag, 26.02.2026 Informationen in der Krabbelgruppe der Stadt Rauschenberg. Eine Zahnärztin des Gesundheitsamtes Marburg- Biedenkopf informiert und beantwortet Fragen zu Themen wie Zähneputzen bei den Kleinen, gesunde, kauaktive Ernährung, frühes Trinken lernen aus dem Becher, Schnullern, entspannte Zahnarztbesuche und weiteres rund um die (Milch)-Zähne.
Denn: Ein gesundes Milchgebiss ist die wichtigste Grundlage für eine lebenslange Mundgesundheit!
Wo: Familien- und Beratungszentrum, Schloßstraße 3, Rauschenberg
Wann: 26.02.2026, 9.30 – 11 Uhr
Wer: alle Eltern von Kindern 0-…Jahre
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, herzliche Grüße aus dem Familien- und Beratungszentrum
Ihre Simone Berwanger
Scheunen-Café am 18.03.2026
Fröhlicher Februar im Scheunencafé
Mit viel Herzlichkeit und guter Laune startete das Mehrgenerationencafé in den Februar. Jung und Alt kamen zusammen, um gemeinsam ein paar unbeschwerte Stunden zu verbringen – und es wurde viel gelacht.
Ein besonderes Highlight des Nachmittags war ein schwungvolles Bewegungsspiel mit Fliegenklatschen und Luftballons. Mit Geschick, Schnelligkeit und jeder Menge Humor versuchten die Teilnehmenden, die Ballons im Spiel zu halten und möglichst oft zu wechseln. Für großen Applaus sorgten dabei vor allem Frau Seibert und Frau Hampach, die sich als wahre Meisterinnen im Luftballonwechsel erwiesen. Für ihren sportlichen Einsatz erhalten beide beim nächsten Scheunencafé freien Eintritt.
Auch kulinarisch war der Nachmittag ein voller Erfolg. Passend zur Jahreszeit wurden leckere Kreppeln, köstlicher Kuchen und frisch gebackene Franzbrötchen angeboten. Wer es lieber herzhaft mochte, konnte sich über kleine Brote mit schmackhaftem Belag freuen. Dazu gab es aromatischen Kaffee, der freundlicherweise wieder von der Kaffeerösterei The Coffee and Team Company GmbH gespendet wurde – hierfür ein herzliches Dankeschön!
Ein großer Dank gilt ebenfalls allen fleißigen Helferinnen, Kuchen- und Kreppelbäckerinnen. Noah und Bogdan halfen beim Stühlestapeln, beim letzten Café im Januar war bei den fleißigen Stühlestaplern auch der Konfirmand Finn Merlau dabei, danke für Eure Unterstützung!
Das nächste Scheunencafé findet am 18. März statt. Dann dürfen wir den Imkerverein Kirchhain begrüßen, der spannende Einblicke in die Welt der Bienenvölker geben wird. Außerdem wird es leckeren Honig im Verkauf geben….
Wir freuen uns schon jetzt auf viele Besucherinnen und Besucher und einen weiteren schönen gemeinsamen Nachmittag!
Jugend im Fokus: Mitreden, mitentscheiden, mitgestalten
Bewerbungsphase für das Kreisjugendparlament im Landkreis Marburg-Biedenkopf 2026 bis 2028 startet
Marburg-Biedenkopf – Junge Stimmen stärken die Demokratie: Im Landkreis Marburg-Biedenkopf beginnt die Bewerbungsphase für das Kreisjugendparlament (KJP). Alle 12- bis 18-Jährigen aus 21 Kommunen sind eingeladen, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und die Anliegen junger Menschen auf Kreis- und Landesebene zu vertreten. Am 14. März findet dazu von 14 bis 16 Uhr eine Info-Veranstaltung des KJP im Landratsamt in Marburg statt. Die Anmeldung zur Kandidatur ist bis zum 31. März unter folgendem Link möglich: www.kreisjugendparlament.de.
Alle zwei Jahre werden die 12- bis 18-Jährigen aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf dazu aufgerufen, für das Kreisjugendparlament (KJP) zu kandidieren. Bereits seit mehr als 27 Jahren vertreten junge Menschen dort die Interessen und Ideen ihrer Generation und verschaffen sich durch eine starke Stimme Gehör in der Kreispolitik und auch darüber hinaus.
Das KJP besteht aus 48 gewählten Jugendlichen mit einer jeweils zweijährigen Amtszeit. Es trifft sich alle sechs bis acht Wochen an wechselnden Orten im Landkreis. Bei diesen Treffen erarbeiten die Abgeordneten selbstständig politische, freizeitkulturelle und karitative Vorhaben, die neben anderen Projekten und Initiativen mittels eines jährlichen Budgets von 10.250 Euro finanziert werden. Mit Hilfe dieses Budgets können die Jugendlichen ihr selbstorganisiertes Programm umsetzen, unterstützen andere Jugendinitiativen und planen spannende Bildungsfahrten, wie einen Besuch im Bundestag in Berlin. In der Verwendung des Betrags ist das KJP unabhängig und selbstbestimmt. Entschieden wird nach gemeinsamer Diskussion durch eine demokratische Abstimmung. Das Budget wurde in der Vergangenheit beispielsweise zur Unterstützung von Vereinen im Landkreis eingesetzt. Die Spenden an den TSV Wohratal und VfB Wetter kamen den Fußballplätzen der Vereine zugute. Auf Landesebene trafen sich die Abgeordneten mit Vertretern und Vertreterinnen des KJP Charlottenburg-Wilmersdorf zum Austausch über jugendpolitische Themen. Ein weiteres Treffen in Berlin ist im Rahmen der Bildungsfahrt sowie zum Abschluss der zweijährigen Amtszeit der KJP-Abgeordneten geplant. Es ist mit der Übergabe einer Spende zur finanziellen Unterstützung des KJP Charlottenburg-Wilmersdorf verbunden. International unterstützt das KJP weiterhin ihre langjährigen Patenkinder in Haiti und Guinea-Bissau mit finanziellen Mitteln des jährlichen KJP-Budgets.
In regelmäßigen Seminarwochenenden mit anschließender öffentlicher Sitzung haben die Jugendlichen Zeit und Raum, solche Themen zu diskutieren. Auch hat das KJP das Recht, seine Belange durch Anträge im Kreistag einzubringen und diesen bei Bedarf aufzufordern, um im Sinne aller Kinder und Jugendlichen des Landkreises tätig zu werden. Einmal im Jahr berichten die Abgeordneten des KJP zudem selbst im Kreistag über ihre Arbeit und haben außerdem ein Stimmrecht im Fachausschuss Jugendförderung.
In den vergangenen zwei Jahren Amtszeit haben sich die Mitglieder des KJP für viele aktuelle und relevante Themen eingesetzt. Während des Landesjugendkongresses im November 2024, an welchem die Delegierten des KJP zusammen mit anderen jungen Menschen aus Hessen teilnahmen, wurden bedeutende Forderungen an den Landtag erarbeitet. Dabei standen die Themen mentale Gesundheit, Jugendbeteiligung, Bildung und Schule, Migration und Integration, Mobilität und Soziale Gerechtigkeit im Fokus der Forderungen.
Die Themen des Landesjugendkongresses begleiteten die Arbeit des KJP auch im weiteren Verlauf der Amtszeit. Im Bereich Bildung und Schule setzten sich die Abgeordneten für eine einheitliche Vorschrift für „Hitzefrei“ an hessischen Schulen sowie eine konkrete Regelung an Schulen des Landkreises ein. Außerdem traf sich das KJP zu einem Vernetzungstreffen mit der Schülervertretung von weiterführenden Schulen des Landkreises Marburg-Biedenkopf, um sich unter anderem über den Lern- und Leistungsdruck in Verbindung mit mentaler Gesundheit auszutauschen.
Ein ebenfalls wichtiger Aspekt der Arbeit des KJP ist die dauerhafte Auseinandersetzung mit Mobilität und die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs. Durch Gespräche mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Peter Neidel und dem Fachbereichsleiter für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Volker Haupt, stellt das KJP seine Sichtweise auf Kreisebene dar. Im Rahmen dessen setzt sich das KJP für ein allgemeines Hessenticket ein, welches alle Kinder und Jugendliche einschließen soll und mit der Abschaffung der 3-Kilometer-Regel einherginge. Auch nahm das KJP am Anhörungsverfahren zum Nahverkehrsplan 2025 teil und befürwortet die Re-Aktivierung der Salzböde-Bahn für eine Verbesserung der Mobilität.
Im KJP wird deutlich, dass politische Zusammenhänge und die Grundlagen von Demokratie nicht in der Theorie bleiben, sondern aktiv gelebt werden. Für die jungen Abgeordneten ist Demokratie nicht nur ein Prinzip, sondern ein Lebensgefühl. So bedeutet beim KJP mitzuwirken, demokratische Grundzüge bewusst zu erleben. Das KJP bietet dabei nicht nur Raum für politisches und gesellschaftliches Engagement. Es bietet die Möglichkeit, sich gemeinsam mit Freundinnen und Freunden einzubringen, neue Menschen kennenzulernen, Freundschaften zu schließend und in einer offenen Gemeinschaft spannende und bereichernde Erlebnisse zu sammeln. Dabei stehen die Interessen der Jugendlichen im Vordergrund, wodurch auch der Spaß nicht zu kurz kommt.
Wer also seine eigene Meinung einbringen und eigene Ideen für ein besseres Miteinander in die Tat umsetzen will, hat den Briefkasten in nächster Zeit am besten gut im Blick: Alle Wahlberechtigten bekommen eine Wahlbenachrichtigung zugeschickt. Alle im Alter von 12 bis 18 Jahren mit Wohnort in einer der Kommunen des Landkreises Marburg-Biedenkopf, mit Ausnahme der Universitätsstadt Marburg, kann mitmachen und kandidieren. Jeder Kommune stehen zwei Grundmandate zu, ab 500 Wahlberechtigten kommt ein drittes Mandat hinzu und ab 1.000 noch ein viertes Mandat.
Alle jungen Menschen und Interessierte sind am Samstag, 14. März, von 14 bis 16 Uhr herzlich eingeladen, an der Info-Veranstaltung des KJP im Landratsamt in Marburg teilzunehmen. Die Anmeldung zur Kandidatur geht bis zum 31. März und ist online hier möglich: www.kreisjugendparlament.de.
Der direkte Kontakt über die KJP-Geschäftsstelle erfolgt über: Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg, Telefon: 06421 405-1938, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ansprechperson ist Pablo Höfer. Weitere Einblicke und Infos über das KJP finden sich auf dessen Homepage und auf Instagram: @kjp.marburg.biedenkopf.
Es ist beschlossen und besiegelt: Stadt Amöneburg ist dem Ordnungsbehördenbezirk Ostkreis beigetreten
(Foto: Stadt Kirchhain) Bürgermeister Andre Schlipp (Amöneburg) und seine Amtskollegin Alexandra Klusmann (Rauschenberg) probierten bei dem Termin das Einsatzfahrzeug der Ordnungspolizei aus. Ob beide künftig damit auf Streife sind, darf gerne spekuliert werden.
Seit dem Jahr 2022 arbeiten die Ostkreis-Kommunen Kirchhain, Rauschenberg, Neustadt (Hessen) und Wohratal ordnungsrechtlich enger zusammen.
Verschiedene Aufgaben werden gemeinsam im Rahmen Interkommunaler Zusammenarbeit (IKZ) wahrgenommen. Dies sind die Verkehrsüberwachung, der Vollzug der Hessischen Hundeverordnung (gefährliche Hunde) und die Ahndung und Verfolgung allgemeiner Ordnungswidrigkeiten (z.B. illegale Abfallentsorgung, störender Lärm und andere Verstöße gegen kommunale Satzungen).
Die Stadt Amöneburg ist nun ebenfalls „mit im Boot“, nachdem alle Gemeinde- und Stadtparlamente dem Wunsch zum Beitritt beschlossen haben.
Stadt Amöneburg gab den Anstoß
Im vergangenen Jahr hatte sich Bürgermeister Andre Schlipp (Amöneburg) an die Kirchhainer Verwaltung gewandt. Sein Ansinnen war, ob die Stadt Amöneburg dem bestehenden Ordnungsbehördenbezirk beitreten könne. Hintergrund war, dass eine Mitarbeiterin der Amöneburger Ordnungsbehörde in den Ruhestand geht. Mit diesem Ausscheiden war unklar, wer im Stadtgebiet Amöneburg u.a. die Verkehrsüberwachung vornehmen kann.
„Für den Beitritt der Stadt Amöneburg haben wir in kürzester Zeit die Weichen gestellt“, sagt Bürgermeister Olaf Hausmann und inzwischen haben alle Gemeinde- und Stadtparlamente für den Beitritt „grünes Licht“ gegeben. Der Beitritt ist nun beschlossene Sache.
Viel Lob an die Stadtverwaltung Kirchhain
Bürgermeisterin Klusmann und ihre Bürgermeisterkollegen Hausmann, Groll, Schlipp und Dawedeit sowie die Ersten Stadträte und Beigeordnete der Mitgliedskommunen kamen kürzlich zusammen, um das Vorhaben vertraglich „zu besiegeln“.
Im Rahmen der Zusammenkunft waren sich alle Akteure einig, dass die interkommunale Zusammenarbeit im Ostkreis wächst und vor allem „sehr gut, reibungslos und auf Augenhöhe“ funktioniert. Das Projekt mit dem Ordnungsbehördenbezirk ist nicht die einzige Kooperation. Auch beispielsweise in Sachen Klimaschutz arbeiten die fünf Kommunen eng und intensiv zusammen.
Aufgrund der Größe der Stadt nimmt Kirchhain eine zentrale Funktion wahr. Die Aufgabenwahrnehmung und die Verantwortung für die Durchführung aller vereinbarten ordnungsrechtlichen Aufgaben liegt in deren Zuständigkeit. Die Federführung hat der Fachbereich 3 „Sicherheit und Ordnung“ inne, die Gesamtverantwortung hat Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann.
Die Vertreter der Städte und Gemeinden sind sich einig darüber, dass der Ordnungsbehördenbezirk eine Erfolgsgeschichte ist. Dafür sprechen die Bilanzen, die jedes Jahr erstellt und mit den Beteiligten besprochen werden, eine deutliche Sprache.
Im Herbst vergangenen Jahres hatte die Verwaltung ausführlich über das Thema im Haupt- und Finanzausschuss berichtet.
„Wir übernehmen als Stadt gerne diese helfende Rolle, da wir organisatorisch und personell breiter aufgestellt sind“, sagt Olaf Hausmann und ergänzt, dass „für die jetzt vereinbarten Aufgaben eine weitere Stelle bei der Ordnungspolizei geschaffen ist. Größere Kommunen verfügen über weit aus mehr Fachpersonal, als dies zum Teil deutlich kleineren Kommen möglich ist. Aus diesem Grund unterstützen wir gerne mit unseren Möglichkeiten und teilen uns dafür die entstehenden Aufwendungen mit den anderen Städten und Gemeinden“, so Hausmann.
Regierungspräsidium Gießen muss noch anordnen
Nun obliegt es dem Regierungspräsidium Gießen, den Ordnungsbehördenbezirk formell noch anzuordnen und im Staatsanzeiger für das Land Hessen bekannt zu machen.
Geplant ist, dass die Kirchhainer Ordnungspolizeibeamten ab dem 01.07.2026 dann auch im Hoheitsgebiet der Stadt Amöneburg eingesetzt werden dürfen.
Die Wahrnehmung der Aufgaben nach Zeitanteilen, die Verrechnung der Aufwendungen und Erträge wird weiterhin nach dem Größenverhältnis anteilig erfolgen:
a) Stadt Amöneburg = 10 %
b) Stadt Kirchhain = 45 %
c) Stadt Neustadt (Hessen) = 25 %
d) Stadt Rauschenberg = 15 %
e) Gemeinde Wohratal = 5 %
Neben dem Ordnungsbehördenbezirk wurde im Jahr 2022 aufgrund unterschiedlicher Zuständigkeitsregelungen auch ein sogenannter Verwaltungsbehördenbezirk Ostkreis gebildet, für den das vorstehend Beschriebene gleichermaßen gilt.
„Wasserbomber“ sichern jetzt Brandbekämpfung im Wald ab
Zeitrahmen unterboten – Kostenrahmen eingehalten: Kreis und Kommunen setzen gemeinsam Löschwasserkonzept in Marburg-Biedenkopf erfolgreich um
Marburg-Biedenkopf – Schnell wie die Feuerwehr: Bereits gut ein Jahr vor dem eigentlich geplanten Ende der Projektlaufzeit haben die Akteure das Projekt „Mobile Löschwasserversorgung“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf erfolgreich zum Abschluss gebracht. Fahrzeuge und Technik stehen bei den Feuerwehren bereit. Doch nicht nur der Zeitplan wurde unterboten, auch der finanzielle Rahmen wurde bei diesem Projekt der Interkommunalen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und den Städten und Gemeinden eingehalten. Eine erste „Feuertaufe“ hat das Projekt ebenfalls bereits bestanden.
Insgesamt stehen jetzt für die mobile Löschwasserversorgung insbesondere bei Waldbränden im Landkreis Marburg-Biedenkopf acht Wechsellader-Fahrzeuge mit sogenannten Abrollbehältern für jeweils 10.000 Liter Löschwasser zur Verfügung. Fünf dieser Fahrzeuge und sechs Behälter hat der Kreis neu beschafft. Zwei bereits vorhandene Fahrzeuge mit Behältern steuern die Feuerwehren aus Marburg und Stadtallendorf bei. Für ein bereits vorhandenes Fahrzeug in Biedenkopf wurde noch ein Löschwasserbehälter beschafft. Das Konzept sieht vor, eine Versorgung mit Löschwasser in einer Größenordnung von 1.000 Litern pro Minute an einer Einsatzstelle zu gewährleisten, und das spätestens 60 Minuten nach der Alarmierung.
Die Kosten von rund 2,72 Millionen Euro trägt zur Hälfte der Kreis. Die andere Hälfte übernehmen die Städte und Gemeinden. Deren Kostenanteil bemisst sich an der Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner – also eine solidarische Aufteilung der entstehenden Kosten innerhalb der kommunalen Familie. Positiver Nebeneffekt: Fahrzeuge und Behälter könnten im Notfall auch zur Versorgung mit Trinkwasser genutzt werden.
„Auslöser des Projekts war der verheerende Waldbrand bei Cölbe-Schönstadt im Sommer 2022. Fehlendes Löschwasser machte den Einsatzkräften damals das Leben schwer. Als Erkenntnis daraus, als Auftrag des Kreistages, die Folgen des Klimawandels zu managen, und auf Bitten unserer Kommunen haben wir gemeinsam mit den Städten und Gemeinden ein Konzept zur mobilen Löschwasserversorgung bei Waldbränden geplant und umgesetzt“, erläuterte Landrat Jens Womelsdorf kürzlich bei der offiziellen Vorstellung der Fahrzeuge am Marburger Landratsamt.
Kern sind acht „Wechselladerfahrzeuge“, die mit Abrollbehältern für jeweils 10.000 Liter Wasser bestückt sind. Wechsellader sind Fahrzeuge, die flexibel mit verschiedenen Aufbauten für unterschiedliche Aufgaben ausgerüstet werden können, also nicht nur für eine einzige Aufgabe vorgesehen sind. Die entsprechenden Abrollbehälter werden mit einem Hakensystem auf das Fahrzeug gezogen. Dieses Prinzip macht die Fahrzeuge also auch für die Feuerwehren, bei denen sie stationiert sind, zu einem flexibel einsetzbaren Einsatzmittel mit Mehrwert.







