Laternenfest in Ernsthausen
Geschwindigkeitsreduzierung auf der L3077 zwischen Rauschenberg-Bracht und Rosenthal am 12.11.2025 und am 14.01.2026
Wegen einer Gemeinschaftsjagd wird die zulässige Geschwindigkeit auf der L3077 zwischen Rauschenberg-Bracht und Rosenthal am 12.11.2025 und am 14.01.2026 auf 50 km/h reduziert. An diesen Tagen muss mit starkem Wildwechsel gerechnet werden.
Treffen der Alters-/Ehrenabteilung der Feuerwehr Rauschenberg
Bereits 20 Minuten vor der eigentlichen Uhrzeit betraten die ersten Gäste die Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses in Rauschenberg. Angst um die besten Plätze braucht sich keiner machen, denn die Tische wurden im Vorfeld liebevoll von Doris und Reinhold Kreyling eingedeckt und mit eigens angefertigten Kerzenhaltern dekoriert. Denn es war wieder an der Zeit, alle Mitglieder der Alter-/Ehrenabteilung zu einem gemütlichen Nachmittag einzuladen. Dieses ist mittlerweile fester Bestandteil des Vereinskalenders und findet immer am letzten Sonntag im Oktober statt. Nachdem fast alle Plätze besetzt waren, begrüßte der 1. Vorsitzende Jan Wittekindt die Gäste und wünschte allen einen schönen und gemütlichen Nachmittag. Dass es bei dem Nachmittag nicht bleiben sollte, erfuhren einige Gäste dann in den folgenden Abendstunden. Matthias Krause lieferte für die Unterhaltung wieder einen Filmbeitrag. Nach vorheriger Absprache einigte man sich auf einen Film von dem Heimatfest aus dem Jahre 1982. Viele bekannte Gesichter waren zu erkennen. So saßen auch viele Beteiligte des damaligen Heimatfestes noch in den Reihen im Feuerwehrhaus. So wurden sportliche Einlagen oder auch gesprochene Grußworte von Anwesenden aufmerksam verfolgt und kommentiert. Und so wurde es wieder einmal ein gemütlicher Nachmittag mit netten Gesprächen und noch netteren Gästen. Wir bedanken uns für die schönen Stunden und wünschen allen Gästen alles Gute. Schön, dass ihr da wart, bleibt Gesund !
(Mark Pfister)
Aufruf an alle Brächterinnen und Brächter! - Mach mit im Ortsbeirat – Deine Meinung zählt!
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
habt ihr euch auch schon mal gedacht: „Da müsste man doch mal was machen!“ – Genau du bist damit gemeint!
Im nächsten Jahr stehen Kommunal- und Ortsbeiratswahlen an, und jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um mitzugestalten, statt nur zuzuschauen.
Am Montag, den 03. November 2025, laden wir alle Interessierten um 20:00 Uhr in die Mehrzweckhalle Bracht ein.
Ganz zwanglos, ohne Hürden, ohne Verpflichtungen – aber der Erkenntnis, dass Politik vor Ort gar nicht so trocken ist, wie man denkt.
Ob jung oder alt, alteingesessen oder frisch dazugezogen – wer Lust hat, Ideen einzubringen, Dinge anzupacken und Bracht ein Stück schöner, lebendiger und zukunftsfähiger zu machen, ist herzlich willkommen!
Wir vom Ortsbeirat unterstützen dich gern, wenn du überlegst, dich für die Ortsbeiratswahl 2026 aufstellen zu lassen oder einfach mal reinschnuppern willst, wie das alles funktioniert.
Also: Komm vorbei, bring gute Laune und vielleicht auch eine Idee mit – den Rest kriegen wir gemeinsam hin!
Herzliche Grüße
dein Ortsbeirat Bracht
Vandalismusschäden an städtischen Einrichtungen
Kürzlich wurden Fensterscheiben an der Mehrzweckhalle Bracht und am DGH Storchennest in Ernsthausen mutwillig beschädigt:
Sollten sich diese oder andere Beschädigungen wiederholen, werden Video-Überwachungen mit Aufzeichnungen in Betracht gezogen.
Wer Hinweise auf die Verursacher der Schäden geben kann, wendet sich bitte per Email oder telefonisch an das städtische Ordnungsamt.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 06425-923925 (Eric Stöcker)
Erhöhte Gefahr durch Wildunfälle nach der Zeitumstellung
Der Hessische Landesjagdverband weist darauf hin, dass sich mit der Zeitumstellung am 26. Oktober die Dämmerungszeit, in der viele Wildtiere auf Nahrungssuche sind, mit dem Berufsverkehr überschneidet – die Wildunfallgefahr steigt an. Insbesondere in den Morgenstunden zwischen 6.00 Uhr und 9.00 Uhr steigt das Risiko für einen Zusammenstoß. In der Winterzeit beginnt die Dämmerungsphase zudem schon gegen 17.00 Uhr und fällt damit ebenfalls in die Rush-Hour.
Autofahrer sollten im Herbst mit ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug unterwegs und in der Dämmerungszeit immer bremsbereit sein. Steht ein Tier am Straßenrand oder auf der Fahrbahn, sollte der Fahrer kontrolliert bremsen, die Scheinwerfer abblenden und mehrfach hupen.
Weitere Informationen zum Thema Wildunfallrisiko und wie man sich nach einem Wildunfall verhalten soll, gibt es auf der Homepage des Landesjagdverbandes Hessen unter https://ljv-hessen.de/zeitumstellung-erhoeht-risiko-fuer-wildunfaelle/
Friedrich Enselmann, Jagdpächter Rauschenberg-Süd
„Älter werden im Landkreis Marburg-Biedenkopf“ - Kreis veröffentlicht aktualisierten Seniorenwegweiser
Bild: (v.li.): Katharina Albrecht (Gesundheitsamt, Team Pflegestützpunkte und Altenplanung), Landrat Jens Womelsdorf und Katharina Erbeck (Gesundheitsamt, Team Pflegestützpunkte und Altenplanung) präsentieren den aktualisierten Seniorenwegweiser des Landkreises. (Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf)
Marburg-Biedenkopf – Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat eine aktualisierte Auflage seines bewährten Seniorenwegweisers veröffentlicht. Die 96 Seiten starke Broschüre unter dem Titel „Älter werden im Landkreis Marburg-Biedenkopf“ bietet eine Vielzahl an Informationen, Adressen und Hilfestellungen. Die Broschüre lässt sich kostenlos online auf www.marburg-biedenkopf.de herunterladen und kann auch per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.
Sie richtet sich an Seniorinnen und Senioren, Angehörige sowie alle, die sich frühzeitig informieren und aktiv auf das Älterwerden vorbereiten möchten.
„Diese Broschüre versteht sich als verlässlicher Begleiter für ältere Menschen und ihre Familien in unserem Landkreis. Sie bietet eine umfassende Übersicht über Angebote, Anlaufstellen und Unterstützungsdienste – von Pflege und Gesundheit über Freizeit und Bildung bis hin zu rechtlichen und finanziellen Fragen“, macht Landrat Jens Womelsdorf deutlich. Der Seniorenwegweiser möchte Orientierung geben, Hilfestellung leisten und Möglichkeiten aufzeigen – für ein selbstbestimmtes und gut begleitetes Leben im Alter. Behandelt werden darin Themenfelder wie „Aktiv im Alter“, „Information und Beratung“, „Altersgerecht Wohnen“, „Versorgung und Pflege“, „Finanzielle Hilfen und Vergünstigungen“ sowie „Weitere nützliche Alltagstipps“. Die Broschüre erscheint alle fünf Jahre in aktualisierter Form.
Sie ist ab sofort im Marburger Kreishaus (Im Lichtenholz 60), allen Außenstellen des Landkreises sowie in den Pflegestützpunkten in Marburg (Am Grün 16), Biedenkopf (Mühlweg 1 ½, 35216 Biedenkopf) und Stadtallendorf (Niederkleiner Straße 5) erhältlich.
Wer den Seniorenwegweiser lieber direkt anfordern möchte, kann sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Mitarbeitenden der Verwaltung wenden. Neben der Printausgabe wird der Wegweiser auch als interaktive online-Broschüre unter www.marburg-biedenkopf.de oder folgendem Direktlink bereitgestellt: https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/senioren/seniorenwegweiser.php
Die Erstellung des Seniorenwegweisers erfolgte in Zusammenarbeit mit der mediaprint infoverlag gmbh, die als Herausgeber den Anzeigenteil und die gestalterische Umsetzung übernommen hat.
„Ein großer Dank gilt allen Beteiligten – insbesondere den sozialen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen – die mit ihrem Engagement zur Entstehung der Broschüre beigetragen haben“, betont Landrat Womelsdorf.
Der neue Seniorenwegweiser ist auch im Familien- und Beratungszentrum der Stadt Rauschenberg, Schloßstraße 3 (ehem. Sparkassengebäude) erhältlich. Offene Sprechzeiten: Dienstag von 16:00 – 18:00 Uhr und Donnerstag von 10:30 – 12:30 Uhr. Telefonische Terminvereinbarung unter 01590 6105791, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bauhof verlegt neue Abwasserleitung in der Kernstadt im Bereich des „Viehgrabens“
Der städtische Bauhof verlegt aktuell eine neue Abwasserleitung die im oberen Viehgraben aus einem Privatgrundstück heraus verläuft. Im Randbereich des Grundstücks wurde bereits ein Kontrollschacht als Übergabeschacht errichtet, zwei weitere Kontrollschächte werden derzeit noch mit der neuen Rohrleitung eingebaut.
Durch diese Rohrhaltung entwässert später dann wieder die Feldgemarkung rund um den Judenfriedhof und ein Teil der Landesstraße L 3077 von oberhalb der Reithalle. Die Baumaßnahme ist notwendig, da die alte Verrohrung durch dieses Grundstück marode war und schon die Vorbesitzer nach Starkregen vermehrt unter Wasser in den Wirtschaftsgebäuden sowie auch im Keller des Wohnhauses zu leiden hatten.
Stadtjugendpflege: Spannender Tag im Movie Park
Am 18. Oktober 2025 machten sich Jugendliche der Jugendpflege Rauschenberg und der Jugendförderung Kirchhain gemeinsam auf den Weg in den Movie Park Bottrop. Die 42 Jugendlichen erlebten dort nicht nur rasante Achterbahnen, spritzige Wildwasserfahrten, freier Fall im Freefall Tower und eine schaurige Geisterbahn, sondern tauchten auch in das festliche Halloween-Special des Parks ein. Der ganze Park war gruselig geschmückt und sorgte für eine einzigartige Atmosphäre, die den Jugendlichen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Alle hatten sehr viel Spaß und freuen sich bereits auf das nächste Jahr.
Stefan Ullrich und das Team der Stadtjugendpflege
Stadtjugendpflege Rauschenberg: Bunte Herbstabenteuer und Kreativspaß - Ein unvergessliches Ferienerlebnis für Kinder
In der ersten Herbstferienwoche erlebten die Kinder eine abwechslungsreiche und spannende Ferienzeit – begleitet von zum Teil tollem Wetter. Von kreativen Workshops über lustige Spielstationen bis hin zu einer echten Kinderdisco war alles dabei.
Es gab allerlei zu erleben, die Kids konnten aus einem vielfältigen Kreativangebot wählen, was auch ausgiebig genutzt wurde. Vom Herstellen herbstlicher Laternen, über das Modellieren von Figuren aus Modelliermasse bis hin zum Experimentieren mit Bügelperlen, Bändchenknüpfen, basteln von Herbstmobiles u.v.m. Außerdem wurden unsere traditionellen gruseligen Kürbislaternen geschnitzt und Speckstein bearbeitet. Es wurden aber nicht nur Kürbisse geschnitzt, sondern sie wurden auch zu einer köstlichen Kürbissuppe verarbeitet.
Besonders am Mittwoch gab es ein Highlight: Ein chaotisch-lustiges Teamspiel, bei dem die Kinder in Gruppen knifflige Rätsel lösen und Aufgaben bewältigen mussten. Am Ende wurde die beste Gruppe natürlich feierlich ausgezeichnet. Und als krönender Abschluss sorgte die Kinderdisco für ausgelassene Stimmung: Die Kinder konnten nicht nur ihre Lieblingslieder auswählen und ausgiebig tanzen, sondern durften auch bei der Vorbereitung unterstützen. Dazu gab’s leckere Kleinigkeiten wie Crêpes und kreative Kindercocktails.
Insgesamt war es eine Woche voller Spaß, Abenteuer und leuchtender Kinderaugen. Nicht nur die Kinder, sondern auch das Team hatte riesigen Spaß und alle freuen sich schon darauf, im nächsten Jahr wieder gemeinsam in die Herbstferien zu starten.
Stefan Ullrich und das Team der Stadtjugendpflege
CrossFit-Gruppe des TSV Rauschenberg belegt ihre Fitness durch erfolgreiches Erfüllen der Bedingungen des Sportabzeichens
Cross ist in dieser Sportgruppe auch die Zusammensetzung: hier trainieren jung und alt, Männer und Frauen bis hin zum 74-jährigen Rentner.
Nachdem die Bedingungen für das Sportabzeichen 2024 im Bereich Kraft um kursrelevante Übungen wie „Crunches“, „Liegestütz“ oder „Dips“ erweitert wurden, entsprechen die Anforderungen mit dem Ausdauerlauf über 3.000 m, Seilspringen im Bereich Koordination und dem Sprint über 50 oder 100 m im Bereich Schnelligkeit recht genau einem Teil der Übungen, die jeden Dienstag von 19:00 - 20:00 Uhr von Franz Reger in der Rauschenberger Sporthalle und bei gutem Wetter auch auf dem daneben liegenden Hartplatz angeleitet werden.
Für die Sprints auf der Laufbahn waren gerade mal fünf Schritte über den Bach notwendig. Sportlerinnen und Sportler, die aus gesundheitlichen Gründen einzelne Übungen nicht ausführen konnten, schwammen alternativ im Rauschenberger Freibad oder radelten entlang Wohra und Ohm.
Während sich in Deutschland ca. 1 Millionen Sportler im Jahr zur Abnahme des Sportabzeichens anmelden und ca. die Hälfte davon es erfolgreich in Bronze, Silber oder Gold ablegen, waren die heimischen Sportlerinnen und Sportler aus Rauschenberg überdurchschnittlich erfolgreich. Alle Gestarteten erreichten das Abzeichen in Silber oder Gold. Einzelne Sportler erfüllten die Bedingungen sogar mehrfach. Sie konnten zum Beispiel im Bereich Ausdauer beim Radfahren und Laufen die Goldbedingungen erfüllen. Diese Leistungen bezeugen nicht nur das große Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch die gute Vorbereitung durch den Trainer, der es immer wieder schafft, durch ein vielseitiges Programm und stete individuelle Ansprache für gute Stimmung zu sorgen, sodaß sich alle wohlfühlen. Nur wo gerne Sport getrieben wird, sind auch solch herausragende Leistungen möglich. - Weiter so!
In zwei Jahren will die CrossFit-Gruppe es erneut angehen, auf einige warten dann die Bedingungen der nächsten Altersklasse - für die meisten wird es leichter :-). Vielleicht stehen dann auch schon neue, alternative Übungen zum Bereich Koordination bereit - wir sind gespannt.
Peter Klöcker
Sperrung der K14 zwischen Kirchhain und Emsdorf am 13.11.2025
Sperrung der K14 zwischen Kirchhain und Emsdorf am 13.11.2025
Am 13.11.2025 wird die K 14 zwischen Kirchhain und Emsdorf aufgrund einer Jagd in der Zeit von voraussichtlich 08:30 Uhr bis 14:30 Uhr voll gesperrt. Aus Richtung Kirchhain kann bis zum Abzweig in Richtung Langenstein gefahren werden und aus Richtung Emsdorf ist die Zufahrt für Anlieger bis zum Klärwerk frei. Eine überörtliche Umleitung ist eingerichtet und führt aus Richtung Kirchhain über Langenstein und in Richtung Erksdorf wieder nach Emsdorf sowie umgekehrt ab Emsdorf in Richtung Kirchhain. Die Sperrung ist für den Linienverkehr freigegeben, so dass sich keine Einschränkungen für den Busverkehr ergeben.
Ergebnispräsentation der Stadt Rauschenberg zur kommunalen Wärmeplanung
Zum Abschluss der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Rauschenberg fand am 29. September eine Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger in der Kratz´schen Scheune in Rauschenberg statt. Nach einer Begrüßung durch Bürgermeisterin Alexandra Klusmann stellte Robert Egelkamp (EAM) die Ergebnisse der Wärmeplanung vor. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Zielszenario, welches den Pfad zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung der Stadt Rauschenberg bis 2045 beschreibt. Zusammen mit Bürgermeisterin Alexandra Klusmann und dem Klimaschutzmanagement wurden in einer anschließenden Diskussionsrunde die unterschiedlichen Perspektiven und Optionen für eine sinnvolle und wirtschaftliche Beheizung der Gebäude in Rauschenberg besprochen.
Die kommunale Wärmeplanung dient dabei als Planungsgrundlage für eine Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien. Für die Erstellung des Wärmeplans hat die Stadt Rauschenberg die EAM EnergiewendePartner GmbH in Verbindung mit der HORIZONTE-Group GmbH beauftragt.
Die kommunale Wärmeplanung basiert auf einer detaillierten Bestands- und Potenzialanalyse des Wärmebedarfs sowie der erneuerbaren Wärmeerzeugung. Derzeit beruht der überwiegende Anteil der Wärmeversorgung der Stadt Rauschenberg auf fossilen Brennstoffen, vor allem in Form von Heizöl.
Dem gegenüber bestehen durch die Nahwärmenetze in der Kernstadt, in Josbach und in Schwabendorf bereits erneuerbare Versorgungsoptionen in den jeweiligen Stadtteilen.
Die Erweiterung der bestehenden sowie der mögliche Bau neuer Wärmenetze sind ein wichtiger Faktor, um eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Zieljahr 2045 zu ermöglichen. Als erneuerbare Wärmequellen stehen für die Versorgung der Wärmenetze neben den bereits eingesetzten biogenen Brennstoffen potenziell auch verbrennungsfreie Technologien wie z.B. Solarthermie oder oberflächen-nahe Geothermie zur Verfügung. Für Gebäude, bei denen mittel- und langfristig kein Anschluss an ein Wärmenetz möglich sein wird, muss die Umstellung der Wärmeversorgung individuell erfolgen. Hier wird die Wärmepumpe eine zentrale Rolle spielen. Die Errichtung eines Gas- bzw. Wasserstoffnetzes in Rauschenberg ist in diesem Zusammenhang unwahrscheinlich.
Im Kern der kommunalen Wärmeplanung steht die Untersuchung von Teilgebieten hinsichtlich ihrer optimalen zukünftigen Wärmeversorgung. Dazu erfolgt eine Einteilung von Eignungsgebieten anhand wirtschaftlicher Kriterien auf Grundlage der lokalen Rahmenbedingungen. Die Eignungsgebiete dienen dabei zur Orientierung bei der Gestaltung der Wärmewende in Rauschenberg. Es entstehen daraus weder Rechte noch Verpflichtungen. Für Rauschenberg sind folgende Wärmenetzeignungsgebiete ausgewiesen worden: Kernstadt Rauschenberg, Bracht, Josbach und Schwabendorf.
In einem klimaneutralen Zielszenario wird für die Stadt Rauschenberg bis zum Jahr 2045 eine Versorgung überwiegend basierend auf Nahwärme und Wärmepumpen sowie eine Reduzierung des Wärmebedarfs in Höhe von ca. 37% prognostiziert. Um diese Entwicklung zu unterstützen, werden im Rahmen eines Maßnahmenkatalogs Handlungsoptionen für die Kommune festgelegt, wie zum Beispiel die Erweiterung von Beratungsangeboten oder die energetische Sanierung der kommunalen Liegenschaften.
In den kommenden Monaten ist eine Offenlegung des Ergebnisberichts zur kommunalen Wärmeplanung geplant. Daraufhin erfolgen der Beschluss und die abschließende Veröffentlichung des Wärmeplans durch die Stadt. Rauschenberg erhält damit frühzeitig ein Leitbild für die Umstellung der Wärmeversorgung und kann diese Transformation nun mit konkreten Projekten unterstützen. Ab dem 01.07.2028 greift die Regelung nach dem Gebäudeenergiegesetz, dass in Bestandsgebäuden defekte Heizungen, die nicht repariert werden können, durch neue Heizungen mit mindestens 65 % EE-Anteil ersetzt werden müssen.
Für dieses Vorhaben wurde der Stadt Rauschenberg eine Förderung von bis zu 90% der Kosten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative bewilligt.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.
Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Weitere Informationen zur Wärmeplanung finden Sie auf www.klimahandeln-ostkreis.de. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Klimaschutzmanagerin der Stadt Rauschenberg Frau Juliane Liebelt, Tel.: 06422 / 808-330, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Besuch von MdL Sebastian Sack bei der Feuerwehr Rauschenberg
Zukunftsfähigkeit und Herausforderungen: Feuerwehr Rauschenberg im Dialog mit der Politik
Der Besuch von MdL Sebastian Sack bei der Feuerwehr Rauschenberg fand auf Einladung von Michael Stuhlmann, dem Leiter der Feuerwehr Rauschenberg, statt. Die Einladung erfolgte im Rahmen eines vorangegangenen Besuchs beim Innenministerium, bei dem Michael Stuhlmann die Gelegenheit nutzte, Herrn Sack persönlich zu einem Austausch vor Ort einzuladen.
Am 26. September 2025 besuchte der Landtagsabgeordnete Sebastian Sack (MdL) die Feuerwehr Rauschenberg. Er ist ebenfalls feuerwehrpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Seitens der Kommune war unsere Bürgermeisterin Alexandra Klusmann, Die Leitung der Feuerwehr Rauschenberg und ein Teil des Wehrführerausschusses vertreten. Im Mittelpunkt des Austauschs standen zentrale Themen zur Zukunft und Leistungsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr in einer ländlichen Region.
Schwerpunkt des Gesprächs war die Feuerwehrorganisationsverordnung (FwOrgV), die für Feuerwehren in Hessen zahlreiche neue und zum Teil sehr anspruchsvolle Anforderungen mit sich bringt. Besonders in ländlichen Gebieten gestaltet sich die Umsetzung dieser Vorgaben oft schwierig. Die Verantwortlichen berichteten, dass sowohl umfangreiche Dokumentationspflichten als auch die Einhaltung technischer Standards und regelmäßiger Fortbildungen zunehmend personelle und zeitliche Ressourcen beanspruchen.
Hinzu kommen hohe Investitionskosten im Bereich der technischen Ausstattung, die für viele Kommunen eine große Herausforderung darstellen. Auch der Personalbedarf, insbesondere bei speziell ausgebildeten Einsatzkräften, ist ein zentrales Thema – gerade für kleinere Gemeinden.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt waren die gestiegenen Ausbildungsvoraussetzungen. Neben Qualifizierungen für spezielle Aufgaben sind insbesondere die verpflichtenden Lehrgänge für Führungspositionen, wie etwa das Amt des Wehrführers, ein erheblicher zeitlicher und organisatorischer Aufwand für die Beteiligten.
Im Rahmen des Besuchs wurden auch aktuelle Bauprojekte und die Situation bestehender Feuerwehrhäuser thematisiert. Während einige Projekte durch ihre anspruchsvolle Planung und Umsetzung hervorstechen, besteht bei anderen Standorten Verbesserungsbedarf, um auch künftig die gesetzlichen Mindeststandards einzuhalten. Geplant sind dazu praxisnahe Vor-Ort-Termine mit der Unfallkasse Hessen und dem technischen Prüfdienst, um gemeinsam Lösungen für die Zukunftsfähigkeit der vorhandenen Einrichtungen zu entwickeln. Sebastian Sack signalisierte Offenheit und Interesse, diese Gespräche zu begleiten.
Die Feuerwehr Rauschenberg appellierte an die Politik, die besonderen Herausforderungen der Feuerwehren – insbesondere in finanzschwachen Kommunen – stärker zu berücksichtigen und gezielt zu unterstützen. Es braucht flexible und praxisnahe Lösungen, um die Umsetzung der Verordnung und notwendige Investitionen schultern zu können.
Weiterhin wurde die Gewinnung von Nachwuchs sowie die Wertschätzung des Ehrenamts als wichtige Themen angesprochen. Nur mit gezielter Förderung und Anerkennung kann die Einsatzbereitschaft langfristig gesichert werden.
Im Anschluss fand noch eine gesellige Runde im Rahmen eines „Meet and Grill“ statt. Wir danken an dieser Stelle der Feuerwehr Ernsthausen für die freundliche Bewirtung.
Fazit: Die Feuerwehr Rauschenberg steht vor vielfältigen Herausforderungen – organisatorisch, personell und finanziell. Der Besuch von MdL Sebastian Sack unterstreicht die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Politik und Feuerwehr. Die Hoffnung bleibt, dass die Anliegen der Kommunen und der Freiwilligen Feuerwehren in zukünftigen Entscheidungen verstärkt Berücksichtigung finden.
Michael Stuhlmann - Stadtbrandinspektor
Argumentationstraining: Wortlos! gegen menschenfeindliche Parolen
Theaternachmittag für Seniorinnen und Senioren: "Pension Schöller"
Die Stadt Rauschenberg lädt alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde Rauschenberg am
Mittwoch, den 29. Oktober 2025
zu dem unterhaltsamen Schwank"Pension Schöller"in die Kratz'sche Scheune nach Rauschenberg ein.
Einlass ist ab 14:30 Uhr - Beginn der Veranstaltung ist um 15:00 Uhr.
Die Aufführung ist eine Kooperation mit dem Theaterverein „Theater vom Bau Rauschenberg e.V." im Rahmen der Seniorenarbeit der Stadt Rauschenberg. Die Sängerinnen des Kirchen- und Frauenchors Rauschenberg sorgen in der Pause für das leibliche Wohl. Ein Bustransfer von den Stadtteilen nach Rauschenberg wurde eingerichtet. Eintritt, Imbiss und die Busfahrt sind frei -Spenden werden gerne entgegengenommen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bitten um Ihre Anmeldung unter der Tel.-Nr. 06425 9239-12 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis spätestens 20. Oktober 2025.
Busabfahrzeiten:
13:40 Uhr Ernsthausen, Bsh. ,,Hauptstraße"
13:50 Uhr Josbach, Bsh. ,,Forsthaus und Ortsmitte"
14:00 Uhr Albshausen, Bsh. ,,Kirche"
14:10 Uhr Bracht, Bsh. ,,Siedlung und Mehrzweckhalle in Bracht"
14:15 Uhr Schwabendorf, Bsh. ,,Schulstraße"
14:20 Uhr Wolfskaute, Bsh. ,,Ortsmitte"
Vokalensemble Br8tett: Geistliche Abendmusik in der Brachter Kirche
Kita Bracht - Ernte-Geschenke: Wenn Himmel und Erde auf dem Teller landen
Ein Ernteprojekt für Kinder von 3 bis 10 Jahren
In diesem Herbst drehte sich bei uns in der Kita alles um die Gaben der Natur – die Ernte-Geschenke von Himmel und Erde. Die Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren haben sich mit Kartoffeln und Äpfeln beschäftigt und dabei nicht nur Wissenswertes über Lebensmittel, sondern auch über Natur, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft erfahren.
Erde: Kartoffeln sammeln – mit Händen und Herz
An einem sonnigen, aber windigen Herbsttag machten sich unsere kleinen Forscher auf den Weg zum Acker, um selbst Kartoffeln zu ernten. Schnell wurde klar: Kartoffeln zu finden ist gar nicht so leicht! Immer wieder hieß es:
„Ist das eine Kartoffel – oder ein Stein?“
Geduldig wurden Erde und Klumpen untersucht – eine echte Schatzsuche! Die Kinder erfuhren, wie viel Mühe in der Erntearbeit steckt. Doch die Belohnung ließ nicht lange auf sich warten: frisch gekochte Pellkartoffeln direkt auf dem Feld. Ein Geschmackserlebnis! Nicht alle Kartoffeln waren allerdings genießbar. Einige waren grün – und damit giftig. Was tun damit? Wir hatten eine kreative Idee: Kartoffeldruck! Ob auf Papier oder Stoff – aus der Ernte entstand ganz nebenbei kleine Kunst.
Himmel: Äpfel sammeln, riechen, schmecken
Während die Kleinen im Acker buddelten, machten sich die Grundschüler in Bracht in einer Unterrichtseinheit auf zur Apfelernte. Äpfel in rot, grün, gelb – rund, fleckig oder glatt. Die Kinder erlebten:
Kein Apfel ist wie der andere.
In diesem Jahr war die Apfelernte besonders reich. Schnell waren Körbe gefüllt – genug für einen großen Topf Apfelmus. Gemeinsam wurde gewaschen, geschnitten, gekocht – und am nächsten Tag mit großem Genuss gegessen.
Ein anderes Erntedankfest: Himmel & Erd
Den Abschluss unseres Projekts wird ein Fest der besonderen Art bilden: „Himmel und Erd“. Kartoffeln und Äpfel – zwei Gaben der Natur, zwei Geschmackswelten – vereint auf dem Teller. So schmeckt der Herbst – nach Himmel und Erde!
Dank
Wir danken allen Beteiligten– besonders den Menschen die uns die Kartoffel- und Apfelernte ermöglichten und unseren Kindern, deren Neugier, Tatkraft und Begeisterung dieses Projekt zu einem echten Erlebnis gemacht haben.
🥔 Volksreim über Kartoffeln
„Lorbeer macht nicht satt,
besser dran ist, wer Kartoffel hat.“
Anne Schmidt
10 Jahre Bio.Energie.Service.Marburger.Land: „Tage der Offenen Heizzentrale“
Bild. pixabay
Freitag 17.10.2025
Erfurtshausen 15 - 18 Uhr
Auftaktveranstaltung "Tag der offenen Heizzentrale" im Rahmen des Klimadialoges des LK MR-BID mit Einladung an die Amöneburger Kommunalpolitik
15:00 Uhr Beginn "Come together"
15:30 Uhr Begrüßung Vortrag Erfurtshausen
15:50 Uhr Michael Kauer, Klimaschutz
16:05 Uhr Zukunftspläne Erfurtshausen
Hausübergabestation - iHAST von Yados
Grußwort Bürgermeister der Stadt Amöneburg
16:20 Uhr Führungen NWZ / Holzsammelplatz /etc.
17:00 Uhr Bratwürstchen
18:00 Uhr Ende / Feierabendbier
Samstag 18.10.2025
Erfurtshausen 11 - 15 Uhr
Schwerpunkt: Photovoltaik, Führungen, PV-Stromerzeugung für den Betrieb
Erksdorf 11 - 14 Uhr
Führungen, Heizzentrale im Betrieb mit Wechselcontainer
Freitag 24.10.2025
Erfurtshausen 13 - 16 Uhr
Produktion von HHS aus Landschaftspflegematerial
Oberrosphe 13 - 16 Uhr
Heizbetrieb Biomassekessel Führungen und Informationen, Heizbetrieb Biomassekessel; Führungen und Informationen
Samstag 25.10.2025
Oberrosphe 11 - 15 Uhr
Besuch Landrat 12-14 Uhr 10 Jahre BESML eG
11:30 Uhr Come together
12:00 Uhr Begrüßung Oberrosphe
12:10 Uhr Michael Kauer, Klimaschutz
12:25 Uhr 10 Jahre BESML eG - Vortrag Jochen
12:45 Uhr Grußwort des Landrats
Anschließend Gespräche, Führungen, Bratwürstchen, Rückblick Gemeinsame Aktion Klimadialog 2025, ...
15:00 Uhr offizielles Ende
Fronhausen 11 - 14 Uhr
Nahwärmezentrale im Betrieb
Mardorf 15 - 18 Uhr
Wasserqualität im Nahwärmenetz
Die Schwabendorfer Feuerdrachen pressen ihren eigenen Apfelsaft.
Im September 2025 trafen sich die Feuerdrachen am Feuerwehrhaus, um sich auf den Weg zum Apfelpressen zu machen. Alle Kinder hatten zuvor extra Äpfel gesammelt und zur Kinderfeuerwehr mitgebracht.
Bei Alexander aus der Einsatzabteilung begann dann die große Aktion. Doch bevor alle den leckeren Saft genießen konnten, musste noch einiges erledigt werden: Zunächst mussten die Kinder die Äpfel in einem großen Behälter waschen. Anschließend wurden die sauberen Äpfel dann in einer kleinen Häckselmaschine zerkleinert. Alexander hatte auch noch einige Birnen gesammelt, die ebenfalls mitverarbeitet wurden. Dieser Vorgang wurde einige Male wiederholt.
Danach wurden die Apfel- und Birnenstücke in die Presse gegeben. Das Herzstück der Presse bildete ein Ballon, der durch eine Pumpe mit Wasser gefüllt musste. Durch den ausgeübten Druck des Ballons auf die Obststückchen wurde dann der Apfel- und Birnensaft herausgepresst und floss in immer größerer Menge in einen großen Eimer darunter. Nach diesem Vorgang probierten einige Kinder die zurückgebliebenen Obstreste und kamen zu dem Schluss, dass diese nun gar nicht mehr lecker und fruchtig schmeckten, da ihnen die gesamte Flüssigkeit entzogen war. Am Ende der Veranstaltung konnten alle Kinder den leckeren Apfel- Birnensaft genießen. Frischer Saft aus den eigenen leckeren Äpfeln und Birnen. Ganz direkt und ohne Zusatzstoffe. Einfach pur und super lecker!
Der restliche Saft wurde später von Alexander noch haltbar gemacht und kann dann bei der Weihnachtsfeier der Feuerdrachen getrunken werden.
Ein großes Dankeschön an Alexander, es war sehr beeindruckend 😊
Christina Badouin
für die Feuerdrachen Schwabendorf







